Universität Innsbruck
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Ganz links Veronika Falbesoner und in der Mitte Robert Moser mit Studierenden aus dem Kurs. (Foto: Thomas Timlin)

INTRAWI übersetzt für die Bank für Gemeinwohl

In der Lehrveranstaltung „Fachübersetzen Wirtschaft Deutsch – Englisch“ absolvierten Studierende des INTRAWI unter der Leitung von MMag. Thomas Timlin ein Übersetzungsprojekt für die Bank für Gemeinwohl (BfG). Abgerundet wurde das Projekt mit einer Abschlussfeier mit Dr. Robert Moser (Vorstandsmitglied BfG) und Mag. Veronika Falbesoner (Koordinatorin Regionalgruppe Tirol der BfG).

Die Bank für Gemeinwohl (BfG) ist die erste ethische Alternativbank Österreichs und stellt gesellschaftliche Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns. Als zivilgesellschaftliches Projekt gehört sie nicht großen Financiers, sondern BürgerInnen in ganz Österreich. 2014 wurde eine freie Genossenschaft gegründet, in deren Besitz die zukünftige Bank stehen wird. Im Frühjahr 2016 soll mit sechs Millionen Euro der Banklizenzierungsprozess bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) beginnen.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Fachübersetzen Wirtschaft Deutsch – Englisch“ haben Studierende des INTRAWI fünf Dokumente für die Bank für Gemeinwohl aus dem Deutschen ins Englische übersetzt, darunter ein Faltblatt und ein Plakat sowie ein ausführlicher Bericht über die Entstehung, die Struktur, den Fortschritt und die Ziele dieser neuen Bank. Das Projekt umfasste neben dem Übersetzen der Texte durch die Studierenden auch eine Korrektur durch die zwei englischsprachigen PraktikantInnen am INTRAWI, Josie Dyster und Ciaran Murphy. In einem letzten Schritt wurden alle englischsprachigen Dokumente von den Studierenden noch ein letztes Mal im fertigen PDF-Layout Korrektur gelesen.

Bei der Projektabschlussfeier am Institut bedankten sich Dr. Robert Moser und Mag. Veronika Falbesoner für die hervorragenden Übersetzungen und die reibungslose Zusammenarbeit. Dr. Moser betonte, dass die übersetzten Dokumente für die Bank für Gemeinwohl vor allem jetzt eine große Hilfe seien, da man ab 2016 vermehrt außerhalb von Österreich nach neuen GenossenschafterInnen suchen werde. Die Übersetzungen wurden unmittelbar nach Abschluss des Projekts an mehrere Interessenten im Ausland (darunter andere Banken) verteilt, die eine Beteiligung am Projekt Bank für Gemeinwohl in Erwägung ziehen, diesen Schritt aber mangels Informationen auf Englisch bisher nicht gewagt hatten.

(Thomas Timlin)

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