Ausschreibung eines Promotionsstipendiums am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck 2026
Die Universität Innsbruck vergibt in Kooperation mit der Kontakt Sammlung ein Promotionsstipendium zur Finanzierung einer Doktorarbeit, die am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck durchgeführt werden muss und von der Kontakt Sammlung gefördert wird. Das Stipendium im Fachbereich Kunstgeschichte wird bis zu maximal 24 Monate (Zwischenbegutachtung nach einem Jahr; zweimalige Unterbrechung möglich) mit einer monatlichen Beihilfe von 1.120 Euro vergeben. Weitere Zuschüsse und Zulagen können nicht gezahlt werden. Eine Kombination des Stipendiums mit einer Anstellung an der Universität Innsbruck ist nicht möglich, eine Anstellung außerhalb der Universität Innsbruck ist mit 15 Wochenstunden zulässig. Der Beginn des Stipendiums ist für den 01.10.2026 vorgesehen.
Thematische Ausrichtung:
Das Promotionsvorhaben sollte im Fach der Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Bildwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung verortet sein. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein erkennbarer inhaltlicher Schwerpunkt auf der Kunst Mittel-, Ost- und Südosteuropas und auf die Zeit von ca. 1960 bis heute. Wünschenswert ist die Berücksichtigung von künstlerischen Positionen und Themen, die in der Kontakt Sammlung vertreten sind.
Betreuung:
Die Betreuung der Dissertation erfolgt durch Univ.-Prof. Dr. Magdalena Nieslony. Eine Einschreibung und Zulassung zum Doktoratsstudium als ordentliche/r Hörer:in der Universität Innsbruck ist dafür notwendig; vor Auszahlung der ersten Stipendienrate muss zudem die Dissertation an der Universität Innsbruck angemeldet sein. Eine Zweitbetreuung kann durch eine andere entsprechend qualifizierte und prüfungsberechtigte Person erfolgen.
Bewerbungsvoraussetzungen:
Vorausgesetzt wird ein sehr guter Hochschulabschluss (MA oder vergleichbar) in Kunstgeschichte, Kunstwissenschaft, Bildwissenschaft oder einer vergleichbaren Fachrichtung. Bewerbungen können in englischer oder deutscher Sprache eingereicht werden. Die Unterlagen müssen Folgendes enthalten:
Exposé des Promotionsvorhabens (max. 5 Seiten)
Literaturliste zum Promotionsvorhaben (ausgewählte Literatur, max. 2 Seiten)
ein Kapitel der Masterarbeit oder ein anderer wissenschaftlicher Text als Erstautor:in (max. 20 Seiten)
Zeitplan der Dissertation
Lebenslauf mit Publikationsliste falls vorhanden
Kopie des Abschlusszeugnisses sowie des Bescheides/der Urkunde einer Hochschule
Kontaktdetails zu 2 Referenzen (keine Briefe)
das ausgefüllte Formular, das auf der Informationswebsite des Instituts für Kunstgeschichte zu finden ist: …
Richten Sie bitte Ihre Bewerbungen an Magdalena Nieslony und Kathrin Rhomberg. Eine Einreichung ist ausschließlich per E-Mail in einer einzigen PDF-Datei bis zum 15.04.2026 an folgende E-Mailadresse möglich: …
Rückfragen können an Alexa Dobelmann gestellt werden.
E-Mail: alexa.dobelmann@uibk.ac.at
Auswahlprozess:
Ausgewählte Kandidat:innen werden zu einem persönlichen Gespräch nach Innsbruck eingeladen, das voraussichtlich im Zeitraum vom 22.-24.06.2026 stattfinden wird.
Sollten Sie im Rahmen des durch dieses Stipendium geförderten Studiums eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen, ist bei allen Publikationen, einschließlich der Dissertation, auf das gewährte Stipendium hinzuweisen. In einer Affiliation ist die Universität Innsbruck anzugeben.
Kontakt Sammlung:
Die Kontakt Sammlung wurde 2004 als gemeinnütziger Verein von der ERSTE Stiftung in Kooperation mit der Erste Group gegründet. Sie widmet sich den künstlerischen Entwicklungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropas, die in der jüngsten Kunstgeschichte sowie im öffentlichen Bewusstsein kaum verankert waren. Mit diesem Fokus auf die Kunstproduktion der sich radikal verändernden politischen Geografien Europas nimmt Kontakt einen Sonderstatus innerhalb öffentlicher und privater Sammlungen ein.
Die Sammlung umfasst mehr als 1.400 Werke von rund 180 Künstler:Innen. Mit der programmatischen Ausrichtung und der Entscheidung die Sammlung nicht zu institutionalisieren, unterstützt Kontakt die fragile Situation öffentlicher Institutionen in der Region und öffnet die Kunst Mittel-, Ost- und Südosteuropas für neue Interpretationen, Zusammenhänge und für ihre umfassende Einschreibung in eine globale Kunstgeschichte.
Universität Innsbruck:
Gegründet 1669 ist die Universität Innsbruck heute die bedeutendste Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich, mit einer breiten Palette von Studien über alle Fachbereiche hinweg. Im Herzen der Alpen gelegen, bietet sie 28.000 Studierenden und 5.500 Mitarbeiter:innen beste Bedingungen. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist – in Übereinstimmung mit Bestrebungen der österreichischen und europäischen Wissenschafts- und Bildungspolitik – ein zentraler Zielpunkt der Universität Innsbruck.Weitere Informationen: uibk.ac.at
Für den englischen Text: - The German version of the call prevails over the English one in case of deviations.