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Zukunft LOK: Entwicklung von Zukunftsmodellen für digitale Lernortkooperation (LOK) in der Berufsbildung


Das Projekt „Zukunft LOK“ erforscht bestehende Good Practices digitaler Lernortkooperation. Im Fokus stehen die Lernorte Schule, Betrieb und überbetriebliche Bildungsstätten. Ziel ist es Zukunftsszenarien für die Lernortkooperation in der Berufsbildung zu entwickeln, die ausgehend von einem konnektivitätstheoretischen Ansatz Bezugnehmen zu den Chancen adaptiver Lern- und Tutoring-Systeme, Learning Analytics und „smarter“ Assistenzsysteme. Integraler Bestandteil der Zukunftsszenarien sind ethische und datenrechtliche Fragen zur Verwertung von Nutzerdaten und Algorithmen in der Berufsbildung. Die Forschungsergebnisse fließen in die Entwicklung eines Online- und Hybrid-Bildungsangebots „Zukunft Lernen“ für Berufsbildungsakteure ein. Forschungs- und Entwicklungsziele im Projekt sind im Rahmen eines Wissenschaft-Praxis-Dialogs miteinander verzahnt.

Lok


Projektmethoden

Zur Erhebung der Good Practices digitaler Lernortkooperation werden im Rahmen einer Feldstudie problembasierte Interviews mit Akteuren schulischer, betrieblicher und überbetrieblicher Berufsbildung durchgeführt. Die Entwicklung von Zukunftsszenarien erfolgt im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit Professionals der Berufsbildung. Das Bildungsangebot „Zukunft Lernen“ adressiert Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, Ausbildner*innen in Lehrbetrieben und Trainer*innen in überbetrieblichen Kursen. Dem Design-based Research Ansatz folgend werden insgesamt 4 Design-Zyklen durchgeführt, inklusive Erprobung, Evaluation, Auswertung und Re-Design. Die Ergebnisse werden im OER-Format zur Verfügung gestellt.

Didaktisches Konzept

Das im Projekt zu entwickelnde Bildungsangebot „Zukunft Lernen“ wird im Blended Learning Design als Zukunftsreise angelegt. Darin enthalten ist ein Online Starter Pack mit MOOCs zu den Themen konnektivitätsorientierte Lernortkooperation, adaptive Lern- und Tutoring-Systeme, Learning Analytics, „smarte“ Assistenzsysteme sowie ethische und datenrechtliche Fragen. Weitere Formate sind eine hybride „Discovery Tour“ zur Erprobung innovativer Lerntechnologien (soziale Roboter, Avatar-basierte Videotutorials) und ein „Design Studio - Markerspace“ zur Entwicklung eigener Ansätze der Lernortkooperation im Design Thinking Ansatz.

Forschungsgruppe

Das Projekt „Zukunft LOK“ wird von einem Konsortium dreier wirtschaftspädagogischer Universitätsstandorte durchgeführt: Universität St. Gallen (lead), Universität Mannheim und Universität Innsbruck.

Am Standort Innsbruck wird das Projekt gemeinsam geleitet von Univ.-Prof. Dr. Bernd Gössling und Univ.-Prof. Dr. Annette Ostendorf.

Das Projekt wird im Innovationsclusters Berufsbildungsforschung ) in Kooperation mit derPH Tirol und dem Ausbilderforum Tiroldurchgeführt.

PH-Tirol
Ausbilderforum

Projektlaufzeit

01.10.2022 - 30.09.2024

Projektfinanzierung

Dieses Projekt wird gefördert durch die movetia-Stiftung

movetia
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