Forschen in der Euregio
Die universitäre Zusammenarbeit innerhalb der Euregio ist ein kontinuierlicher Prozess. Die gemeinsamen Forschungsinitiativen sind ein Zeichen der starken Vernetzung zwischen den Universitäten Bozen, Innsbruck und Trient sowie anderen Einrichtungen und Forschungsinstituten.
Im Folgenden findet sich ein Überblick über diese gemeinsamen Forschungsaktivitäten:

Akademie Meran: EUPHUR
Akademie Meran | Freie Universität Bozen | Universität Innsbruck | Università di Trento
Die Euregio-Plattform für Menschenwürde und Menschenrechte, kurz EUPHUR, ist eine gemeinsame Initiative der Euregio-Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient sowie der Akademie Meran. Die Zielsetzung von EUPHUR ist es, grundsätzliche Fragen der Menschenwürde sowie zentrale Themen aktueller Menschenrechtsdebatten wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu reflektieren, um auf diese Weise gesellschaftliche Diskurse anzustoßen und zu fördern.

Euregio Science Fund
Beteiligung der Freien Universität Bozen, Universität Innsbruck und Università di Trento
Mit dem Euregio Science Fund fördert die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino mehrjährige, innovative Kooperationsprojekte an den Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Europaregion. Der Euregio Science Fund soll die Leistungsfähigkeit und das Forschungsnetzwerk der Euregio im internationalen Wettbewerb stärken. Die Abwicklung erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF.

Historegio
Historegio ist ein mit der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gemeinschaftlich betriebenes, regionalgeschichtliches Forschungs- und Vermittlungsprojekt. Es setzt sich zum Ziel, die regionalgeschichtliche Forschung der drei Universitäten zum Historischen Tirol aufzuwerten und auf eine kooperative Grundlage zu stellen.

Environment, Food & Health
Lead: FEM | Partner: Freie Universität Bozen, Universität Innsbruck, Università di Trento, Eurac, UMIT Tirol, Laimburg Research Centre, ASAA, APSS
Das EFH-Projekt baut auf dem "one health" Konzept auf und wird sich mit der Frage beschäftigen, wie Umwelt, Nahrung und Gesundheit mit Obesitas und gesundem Altern zusammenhängen. Das übergeordnete Ziel ist es, sowohl die tatsächlichen als auch die empfohlenen Ernährungsmuster der EUREGIO in ein quantitatives Maß für umwelt- und gesundheitsbezogene Auswirkungen, zu übertragen.