Informationsgrafik Projekt Matreinander

Abbildung: Bereits in der Anfangsphase findet eine kooperative Beteiligung mit den jungen Teilnehmenden statt. Im Verlauf des Projekts verschiebt sich die Verantwortungsübernahme zunehmend zugunsten der jungen Generationen, sodass deren aktive Mitgestaltung im Projektverlauf stetig zunimmt (Keller 2024)

Matrein­an­der

Projektbeschreibung

Das Projekt „Matreinander – in eine gute Zukunft“ (2025–2028) setzt bei der Tatsache an, dass das Wipptal als alpine Bergregion besonders stark von Nachhaltigkeitsfragen betroffen ist. Eine langfristig positive Transformation lässt sich vor allem durch die Stärkung der jungen Generationen erreichen, die selbst zunehmend zu Akteur*innen nachhaltiger Entwicklung werden. Eine aktive und selbstbestimmte Einbindung der jungen Projektpartner*innen bestimmt die gemeinsame Projektentwicklung, zu der natürlich auch die Partner*innen aus der Jugendarbeit, der Mittelschule, von St. Michael und der Politik der Gemeinde Matrei beitragen. Die Wissenschaftler*innen der Uni Innsbruck aus verschiedenen Fachbereichen bringen dazu ihre wissenschaftliche Expertise in Nachhaltigkeitsfragen sowie Inhalten und Methoden der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ein und tragen zur Qualitätssicherung bei. Kinder und Jugendliche werden zu verantwortungsvollen Vermittler*innen und aktiven Gestalter*innen nachhaltiger Entwicklung in ihrer Region, indem sie in ihren Gemeinden selbst wirksam werden, wie beispielsweise durch die Entwicklung und Umsetzung eigener Ideen, die Beteiligung an lokalen Entscheidungsprozessen sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Akteur*innen.

Das Projekt „Matreinander – in eine gute Zukunft“ versteht Jugendliche nicht nur als Lernende, sondern als aktive Gestalter*innen gesellschaftlicher Prozesse. Damit das Projekt gelingen kann, ist es wesentlich, dass sich alle Mitwirkenden mit den Zielen identifizieren. Ein zentrales Element ist die Mitbestimmung der Teilnehmenden in allen Projektphasen. Junge Menschen erhalten so die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen und voneinander zu lernen.

Projektziele

Gemeinsam wollen wir eine aktive Auseinandersetzung, Bewusstseinsbildung und Handlungsbereitschaft bei Kindern und Jugendlichen für regionale Fragen von Nachhaltigkeit und Klimawandel und den davon ableitbaren Zielsetzungen bewirken. Über die Integration der selbstständig durch Kinder und Jugendliche formulierten Handlungsziele in die Gemeindepolitik soll Verständnis für demokratische Entscheidungsstrukturen und -prozesse geschaffen werden. Weitere Ziele sind folgende:

  • Ein solidarisches, demokratisches Miteinander in der Region fördern und langfristig eine klimafreundliche Entwicklung sichern
  • Möglichkeit zur aktiven Gestaltung der notwendigen Transformationsprozesse zur Schaffung nachhaltiger Lebensqualität
  • Nachhaltigkeit und Klimaschutz über die Stimmen von Kindern und Jugendlichen zu aktiven Pfeilern der Gemeindepolitik und Gesellschaft aufbauen
  • Ein wahrgenommener Mehrwert entsteht in der Gemeinde durch z. B. lokale Nachhaltigkeitsinitiativen
  • Verständnis und verbesserte Kommunikation generationenüberschreitend durch beispielsweise moderierte Beteiligungs- und Kommunikationsräume, die das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen stärken
  • Brückenschlag zwischen universitärer Forschung und schulischer Unterrichtspraxis
  • Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der Persönlichkeitsbildung und dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen

Projekteckdaten

Fördergeber

LEADER Region Wipptal, Vizerektorat für Forschung

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Partner:innen

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