News
[2025-02-03] Günter Mühlberger erhält für sein Lebenswerk den Wissenschaftspreis der Universität Innsbruck.
[2024-08-30] Im Projekt KATI-digital - Kataster Tirol Digital - hat ein Freiwilligen-Team tatsächlich die Daten zu allen ca. 750.000 Bau- und Grundparzellenprotokollen Tirols in unsere Datenbank eingetragen. Zu jeder Parzelle liegen rund 15-20 Einzelinformationen vor, sodass die Datenbank mehr als 10 Millionen Datenpunkte enthält. Alle Daten stehen für Forschung und Öffentlichkeit frei zur Verfügung.
Projekte - laufend
RoboticScanning - Neue Wege der Digitalisierung (2021-2026)
Ziel dieses Projekts, das im Rahmen des DH-Infra Projekts gefördert wird, ist die Entwicklung einer Digitalisierungsplattform auf Basis moderner Robotik. [mehr]

FRANZI - Franziszeischer Kataster Online (2019-2025)
Das Projekt hat sich die Digitalisierung, automatisierte Erschließung und die Online-zur-Verfügungstellung aller Grund- und Bauparzellenprotokolle zum Franziszeischen Kataster(1817 – 1861) in Österreich zum Ziel gesetzt. Es stellt damit eine direkte Fortsetzung des Leuchtturmprojekts für Tirol dar. Das Projekt wird von der READCOOP SCE geleitet, DEA ist für die inhaltliche Abwicklung verantwortlich. Die ersten Ergebnisse des Projekts können bereits über FRANZI online abgerufen werden.

NEMO - European Defense Funds (2024-2029)
NEMO ist ein Projekt das sich dem Einsatz von KI für die Text- und Spracherkennung im militärischen Bereich widmet. DEA wurde aufgrund der Expertise im Bereich Texterkennung eingeladen das Konsortium zu verstärken.
Projekte (abgeschlossen)
NewsEye: A Digital Investigator for Historical Newspapers (2018-2022)
Finanziert durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union, ist ein Forschungsprojekt, das den Stand der Technik weiterentwickelt und neue Konzepte, Methoden und Werkzeuge für die digitalen Geisteswissenschaften einführt, indem es einem breiten Nutzerkreis einen verbesserten Zugang zu historischen Zeitungen ermöglicht. Transkribus spielt eine zentrale Rolle im Projekt und auf Basis der Trainingsdaten der Nationalbibliotheken aus Finnland, Frankreich und Österreich konnte die Qualität der Texterkennung auch für schwierige Zeitungsseiten wesentlich gesteigert werden.
READ - Recognition and Enrichment of Archival Documents (2016-2019)
READ setzt die im tranScriptorium Projekt begonnen Arbeiten unmittelbar fort. Neben einer Reihe für Archive und GeisteswissenschaftlerInnen interessanten Tools soll insbesondere auch die Service Plattform zu einer umfassenden Forschungsinfrastruktur für historische Dokumente ausgebaut werden. Das H2020 Projekt wird von der DEA geleitet und gehört mit 8,2 Mill. EUR Förderung zu den größen Forschungsprojekten der Universität Innsbruck. Das Video gobt Einblick über die Ergebnisse des Projekts und die Transkribus Plattform.
Transkribus
Plattform zur Erkennung historischer Handschriften
tranScriptorium (EU Forschungsprogramm: 2013-2016)
Seit mehr als 10 Jahren beschäftigen wir uns mit der Texterkennung historischer Schriften. Nun geht es um den nächsten Schritt: HTR (Handwritten Text Recognition)! Wir sind ganz besonders stolz, dass wir zusammen mit einem der führenden Teams in diesem Bereich bis 2016 an einem ersten Protoyp einer umfassenden Software zur automatisierten Erkennung historischer Handschriften arbeiten dürfen. Mit von der Partie ist das University College London Centre for Digital Humanities, die mit ihrem Projekt transcribe Bentham beim Prix Ars Electronica geehrt wurden.
Europeana Newspapers (ICT-PSP Projekt: 2012-2015)
Unter der Leitung der Staatsbibliothek Berlin stellen 15 Bibliotheken aus ganz Europa ihre digitalisierten Zeitungsbestände für die Europäische Bibliothek Europeana zur Verfügung. Rund 8 Mill. dieser Zeitungsseiten werden an der DEA mittels OCR (Optical Character Recognition) verfeinert und für eine Volltextsuche aufbereitet. Das dabei eingesetzte OCR Cluster gehört zu den größten in Europa. Wie geplant wurde Anfang 2013 die Produktion aufgenommen.
Services
Digitalisierte Kataloge
Alt, aber gut: Die "" erhalten Zuwachs. Nunmehr sind 5 Kataloge mit mehr als 700.000 Kärtchen der Universitätsbibliothek Belgrad online. Die Texterkennung wurde für mehr als 20 Sprachen sowie für Kyrillisch durchgeführt. Seit 2004 ist diese Anwendung online, inzwischen werden mehr als 40 Kataloge von knapp 20 unterschiedlichen Institutionen angeboten.
austrian literature online
1998 geplant, 1999 mit einem ersten Prototyp online: alo war die erste digitale Bibliothek in Österreich. Mehr als 10 Jahre lang wurde sie aus diversen nationalen und internationalen Projekten gespeist. Die Website repräsentiert den Stand von 2010 und wird immer noch fleißig benutzt. Seit 2012 werden keine neuen Dokumente mehr eingepflegt.
Beratung
Neben unserem Engagement bei der Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Digitalisierung und der Digital Humanities stehen wir auch gerne für die Beratung bei der Antragsstellung von Digitalisierungsprojekten zur Verfügung.
Kontakt
Mag. Dr. Günter Mühlberger (DEA)
guenter.muehlberger@uibk.ac.at
Tel.: +43 (0)512 507 8454
3. Stock des Bauteils IV der Universität Innsbruck
Campus Innrain, im GeiWi-Turm, Zimmer 40305 (Nordostecke)
Postadresse
Universität Innsbruck
Digitalisierung & Elektronische Archivierung (DEA)
Innrain 52d
6020 Innsbruck
ÖSTERREICH
Bankverbindung:
Hypo Tirol Bank AG
BLZ 57000
Konto Nr. 210 111 306 40
BIC: HYPTAT22
IBAN: AT165700021011130640
Referenznummer (für Rechnungen): KE608002 DEA
Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID) der Universität Innsbruck: ATU57495437
Die Universität ist laut Universitätsgesetz 2002 von der Umsatzsteuer befreit.
"Digitalisierung gilt heute als ein zentrales Instrument für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung und die sich entwickelnden Digital Humanities." (DFG Praxisregeln, 2013)