Beschreibung der Methode
Die Röntgenpulverdiffraktometrie dient der Identifikation kristalliner Phasen, Strukturbestimmung und Analyse von Materialeigenschaften. Sie basiert auf der Beugung von Röntgenstrahlen an den regelmäßig angeordneten Atomen in Kristallgittern. Die Proben müssen dafür zu einem feinen, homogenen Pulver gemahlen werden.
Anwendungsbeispiele
- Phasenidentifikation und quantitative Phasenanalyse
- Analyse von Phasenänderungen unter anderen besonderen Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit und angewandtem Druck (Non-Ambient-Untersuchungen)
- Analyse physikalischer Eigenschaften wie Kristallitgröße, Kristallitausrichtung und Eigenspannung, („Mikrostruktur“ polykristalliner Materialien).
- Qualitätskontrolle in der Zement-, Keramik- und Stahlindustrie
- Charakterisierung neuer anorganischer Materialien
- Überwachung von Hydratationsprozessen
- Analyse von Mineralzusammensetzungen
Ansprechpartner
assoz. Prof. Dr. Gunther Heymann
Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie
Innrain 80 – 82, 6020 Innsbruck
+43 (512) 507 57003
E-Mail Website
- Messungen bei Raumtemperatur als auch temperaturabhängig bis 1100 °C
assoz. Prof. Dr. Thomas Lörting
Institut für Physikalische Chemie
Innrain 52c, 6020 Innsbruck
+43 (512) 507 58019
E-Mail Website
- Tieftemperatur XRPD
Univ.-Prof. Dr. Volker Kahlenberg
Inst. für Mineralogie und Petrographie
Innrain 52, 6020 Innsbruck
+43 (512) 507 54603
E-Mail Website
- Messungen auch unter Verwendung von Mischungen verschiedener inerter/reaktiver Gase wie He, CO2, H2, CO.
- Qualitative & quantitative Phasenanalyse kristalliner und amorpher Phasen
- Langjährige Erfahrung mit verschiedensten industriellen Proben aus den Sparten Keramik, Bindemittel, Baustoffe, Glas, Reststoffe wie z.B. Schlacken, Erze.
- Analytische Dienstleistungen für Industriepartner aus Österreich und dem europäischen Ausland.
