Diversitätsförderung der Universität Innsbruck 2026
Förderung durch den Förderkreis 1669 der Universität Innsbruck
Mit der ausgeschriebenen Förderung werden Projekte in Forschung, Lehre und Verwaltung der Universität Innsbruck, die sich mit den Themen sozialer Chancengleichheit, Diversität und Inklusion beschäftigen, unterstützt.
Gefördert werden Projekte aller Fakultäten und Organisationseinheiten, die eine deutlich erkennbare gesellschaftliche Relevanz sowie einen Bezug zu Forschung, Lehre oder der universitätsinternen Kultur aufweisen. Es muss sich um eigenständige Projekte handeln, bereits bestehende Aktivitäten können nicht gefördert werden.
- Forschungsprojekte zu sozialer Chancengleichheit, Diversität und Inklusion
Gefördert werden wissenschaftliche Projekte, die sich mit Fragestellungen rund um soziale Gerechtigkeit, Vielfalt und inklusive Teilhabe auseinandersetzen. Besonders willkommen sind Vorhaben mit einem klaren Praxisbezug, die zur Förderung eines diskriminierungssensiblen und gerechten gesellschaftlichen Miteinanders beitragen. - Lehrprojekte zu sozialer Chancengleichheit, Diversität und Inklusion
Gefördert werden Lehrformate, die Themen wie soziale Chancengleichheit, Diversität und Inklusion in innovative Lehr- und Lernkonzepte integrieren, den kritischen Diskurs darüber stärken und/oder zur Entwicklung entsprechender Handlungskompetenzen bei Studierenden und Lehrenden beitragen. - Förderung einer universitätsinternen pluralen Kultur
Gefördert werden Initiativen, die zu einer offenen, vielfältigen und diskriminierungssensiblen Hochschulkultur beitragen. Dazu zählen insbesondere Vorhaben, die den Dialog und die Sichtbarkeit vielfältiger Lebensrealitäten innerhalb der Universität stärken, strukturelle Barrieren abbauen und inklusive Studien- und Arbeitsbedingungen verbessern. Ziel ist es, ein universitäres Umfeld zu fördern, in dem sich alle Mitglieder – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem Status, Behinderung, sexueller Orientierung, Religion oder anderen Merkmalen – respektiert, sicher und einbezogen fühlen.
Grundsätzlich können alle Mitarbeiter:innen der Universität Innsbruck Projekte zum Thema einreichen. Es muss gewährleistet sein, dass der oder die Projektleiter:in über die gesamte Laufzeit des Projektes ein aktives Dienstverhältnis zur Universität Innsbruck aufweist (dieses kann, muss aber nicht aus Mitteln des beantragten Projektes finanziert werden).
Die maximale Förderung pro Projekt beträgt max. 20.000 Euro mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten. Geförderte Projekte können ab der Genehmigung durch das Kuratorium des Förderkreises beginnen und sind nach 12 Monaten, spätestens jedenfalls im Jahr 2027, abzuschließen.
Es sind nur folgende projektspezifische Kosten beantragbar:
- Personalkosten laut Kollektivvertrag
- Sach- und Reisekosten
- Kongressreisen
- Verpflegungskosten
- Lehrersatzleistung
- Infrastruktur- und Gerätekosten
Die Förderentscheidungen werden durch das Kuratorium des Förderkreises 1669 getroffen und voraussichtlich im Mai 2026 bekanntgegeben. Bewertungskriterien sind der Beitrag zu den Zielen der Ausschreibung und die Durchführbarkeit des geplanten Projektes.
- Während der vereinbarten Projektlaufzeit, muss ein Dienstverhältnis zur Universität Innsbruck bestehen. Eine Anstellung ausschließlich über einen externen Lehrauftrag ist nicht ausreichend.
- Die Laufzeit soll 12 Monate nicht überschreiten. Nach Beendigung des Projektes muss eine detaillierte Endabrechnung (SAP-Auszug) und ein Endbericht via Upload in der Projektdatenbank übermittelt werden.
- Antragssteller:innen verpflichten sich, in sämtlichen öffentlichen Unterlagen den Förderkreis 1669 als Fördergeber anzuführen bzw. bei Publikationen die Förderung zu erwähnen.
- Von geförderten Projekten wird die Teilnahme an Maßnahmen zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit des Förderkreises 1669 erwartet.
Bitte beachten Sie, dass die formelle Erfüllung aller Bewerbungsvoraussetzungen keinen Rechtsanspruch auf eine finanzielle Unterstützung impliziert.
Bitte lassen Sie den Antrag bis spätestens
Freitag, den 13. März 2026
durch den oder die zuständige:n Projektdatenbankbeauftragte:n Ihres Instituts in die Projektdatenbank eintragen und alle Unterlagen einzeln als .pdf hochladen.
Erforderliche Unterlagen
- Antragsformular Download
- Projektbeschreibung (Deutsch oder Englisch) auf max. 5 Seiten exkl. Inhalts-, Abkürzungs- und Literaturverzeichnis. Die Projektbeschreibung sollte die folgenden Inhalte enthalten:
- Abstract (max. ½-Seite)
- klar umrissene Ziele des zeitlich begrenzten Projektes
- Beitrag des Projektes zum Thema der Ausschreibung
- Arbeits- und Zeitplanung (Laufzeit von 12 Monaten beachten)
- Projektbeteiligte (beteiligte Institute, Dienstleistungseinheiten, externe Partner)
- Bei der Einreichung von Forschungsprojekten ist zudem eine Darstellung der Forschungsfrage im Rahmen der Projektbeschreibung erforderlich, bei Projekten aus den Bereichen Lehre und Third Mission ist dies nicht passend und somit auch nicht notwendig.
- Detaillierte Aufstellung und Begründung der beantragten Kosten
- Projektbezogene Kurzprofile der fachlich verantwortlichen Ansprechpersonen mit Darstellung der relevanten Expertise sowie Liste der beteiligten Mitarbeiter:innen. Für Einreichungen in der Forschung: wissenschaftliche Kurzlebensläufe inkl. Publikationsliste.
Bitte beachten Sie, dass die formelle Erfüllung aller Bewerbungsvoraussetzungen keinen Rechtsanspruch auf eine finanzielle Unterstützung impliziert.
Rückfragen & Beratung
Vizerektor für Personal
Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow
+43 512 507 20400
Dirk.Rupnow@uibk.ac.at
Adresse
Universitätshauptgebäude
Innrain 52
A-6020 Innsbruck
