Glocken
2. Eisen
2.2. Mittelalter und Neuzeit
2.2.3. Formenspektrum
Glocke Typ W2/1a (hochrechteckige, dachförmige Form)
Formale Kriterien: breite, leicht gelängte Form; Glockenmantel keilförmig nach oben verjüngt; Schmalseite zum Glockenfuß hin kegelförmig öffnend; Glockendach/Schulter leicht abgerundet; Glockenschlag mit ovalem Querschnitt, leicht konkav einziehend oder mit planem Abschluß; Bügel eingesetzt, wenig von Glockenschulter abgesetzt, flach mit flachrechteckigem Querschnitt; umgangssprachliche Bezeichnung: Keilschelle
Material: Eisenblech mit seitlichem Niet, partiell Buntmetallüberzug
Nutzungsbeispiele: primär im Agrar- und Landwirtschaftssektor
Glocke Typ W1/1b (rechteckige Form)
Formale Kriterien: schmale, leicht gelängte Form; Glockenmantel/Breitseite keilförmig nach oben verjüngt; Schmalseite zum Glockenfuß hin öffnend, zum Glockendach keilförmig einziehend; Glockendach/Schulter leicht abgerundet; Glockenfuß mit ovalem Querschnitt und planem Abschluß; Bügel eingesetzt, wenig von Glockenschulter abgesetzt, stark hochgezogen mit flach rechteckigem Querschnitt; umgangssprachliche Bezeichnung: Keilschelle
Material: Eisenblech mit seitlichem Niet, partiell Buntmetallüberzug
Nutzungsbeispiele: primär im Agrar- und Landwirtschaftssektor
