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Christine Busta
 
(1915-1987) (nach Wiesmüller, Krit. Lex. z. Gegenwartslit., Biogramm):

 

Foto: Rudolf Denk, 1916 
 

 



 Foto: Brühlmeyer, 1931 
 

 


 Fotograf/in nicht ermittelt, 1930er Jahre 
 

 



 Foto: Pollinger, 1957 
 

 



 Foto: Adolf Waschel, 1975 
 

 



Foto: Vesely, 1980 

 

1915 23. 4. Christine Busta wird in Wien (15. Bezirk, Turnergasse) geboren 

1929 Christine Bustas Mutter wird arbeitslos
Christine Busta sorgt durch Nachhilfestunden für den gemeinsamen Lebensunterhalt 

1932 Erste Lesung (im Wiener Frauenclub) 

1933 Matura am Realgymnasium der „Töchter des göttlichen Heilands“ in Wien und Beginn des Studiums der Germanistik und Anglistik an der Universität Wien
Rundfunklesung unter dem Pseudonym Christl Batus 

1937 Unterbrechung des Studiums aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen 

1938 Abbruch des Studiums und Hilfslehrerin an der Handelsakademie in Wien (8. Bezirk) 

1940 Heirat mit dem Musiker Maximilian Dimt

1942 Maximilian Dimt wird zur Wehrmacht einberufen 

1944 Maximilian Dimt gilt als vermisst 

1945 Dolmetscherin und Leiterin eines Hotels für englische Besatzungsmitglieder in Wien 

1946 Erste Gedichtpublikation (unter dem Namen Christine Dimt) in der Wochenzeitung „Die Furche“ („An den Schmerz“) 

1947 1. Preis eines Literaturwettbewerbs der „Furche“ für die Legende „Das Fischwunder“
Publikation von sieben Gedichten in Otto Basils Zeitschrift „Plan“

1947-1951 Lesungen im österreichischen Rundfunk und Publikationen in den Anthologien „Die Sammlung“ und „Tür an Tür“ 

1950 Österreichischer Staatspreis, Förderungspreis für Lyrik

1950/1951 „Jahr um Jahr. Eine Weihnachts- und Neujahrsgabe des Verlags Herder an seine Mitarbeiter und Freunde“. Wien, Herder
 

1950-1976 Bibliothekarin der Wiener „Städtischen Büchereien“

1951 „Der Regenbaum“. Gedichte. Wien, Herder 

1954 Georg-Trakl-Preis
„Die Bethlehemitische Legende“. Wien, Herder

1955 Lyrikpreis des Süddeutschen Rundfunks
„Lampe und Delphin“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller

1956 Lyrikpreis der Neuen Deutschen Hefte 

1958 „Die Scheune der Vögel“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller

1959 Jugendbuchpreis der Stadt Wien
Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur
„Das andere Schaf“. Hg. v. Viktor Suchy. Graz, Stiasny
„Die Sternenmühle. Gedichte für Kinder und ihre Freunde mit Bildern von Johannes Grüger“. Salzburg, Otto Müller

1960 Diploma of Merit des Hans-Christian-Andersen-Preises 

1963 Droste-Preis der Stadt Meersburg 

1964 Großer Preis der Stadt Wien 

1965 Unterwegs zu älteren Feuern“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller
„Unveröffentlichte Gedichte“. Wien, Höhere Graphische Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt

1966 Verleihung des Professorentitels
„In der Morgendämmerung“. Selbstinterpretation. In: Doppelinterpretationen. Das zeitgenössische Gedicht zwischen Autor und Leser. Hg. von Hilde Domin. Frankfurt/M., Athenäum 

1969 Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur 

1974 Tod der Mutter 

1975 Anton-Wildgans-Preis
„Salzgärten“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller

1978 „Der Regenengel. Gedichte und Erzählungen. Eine Auswahl“. Hg. v. F. Israel. Leipzig, St. Benno

1980  Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold
„Die Zauberin Frau Zappelzeh. Gereimtes und Ungereimtes für Kinder und ihre Freunde“. Salzburg, Otto Müller

1981 Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kultur
Charles-Péguy-Preis
„Wenn du das Wappen der Liebe malst“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller

1981 Leserpreis der Gesellschaft der Freunde deutschsprachiger Lyrik 

1982 Joseph-von-Eichendorff-Literaturpreis 

1984 Neuerlich Leserpreis der Gesellschaft der Freunde deutschsprachiger Lyrik 

1985 „Inmitten aller Vergänglichkeit“. Gedichte. Salzburg, Otto Müller

1987 3. 12. Christine Busta stirbt in Wien. Sie ist am Ottakringer Friedhof begraben.