The Melammu Project

 

Das Melammu-Projekt untersucht die Kontinuität, Diffusion und Transformation altorientalischen Kulturgutes vom dritten Jahrtausend bis in die Gegenwart. Während die ersten Melammu-Tagungen vom Ziel getragen waren, den Nachbarfächern (vor allem Alte Geschichte und Altes Testament) die Wichtigkeit und Wirkmächtigkeit altorientalischen Quellenmaterials aufzuzeigen, sind die Tagungen der letzten Jahre vermehrt von einem vergleichenden Ansatz geprägt.

Gegründet wurde das Melammu-Projekt von Simo Parpola in Helsinki, wo auch 1998 das erste Melammu-Symposium stattfand. 2005 fand ein solches in Innsbruck statt, 2016 folgte ein Melammu-Workshop und 2018 richtete die Universität Innsbruck das bisher größte Melammu-Symposium – integriert in die 64. Rencontre Assyriologique Internationale – aus. Heute sind Mitglieder des Institutes für Alte Geschichte und Altorientalistik führend am Melammu-Projekt beteiligt, in dessen Rahmen inzwischen 25 Kongresse organisiert wurden.

Das Melammu-Projekt legt ein besonderes Augenmerk auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und organisiert regelmäßig Posterpräsentationen oder spezielle „Young Researchers“-Sektionen und bietet damit Studierenden die Möglichkeit, mit dem internationalen Publikum der Tagungen in Austausch zu treten.

 

  www.melammu-project.eu

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