Herlinde Pissarek-Hudelist

Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Intention:

Mit der Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung verfolgt die Gruppe der wissenschaftlich arbeitenden Frauen an der Theologischen Fakultät Innsbruck das Anliegen, sich mit inhaltlichen Schwerpunkten auseinanderzusetzen und diese öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren.

Zu diesem Zwecke findet einmal im Jahr eine öffentliche Gastvorlesung statt, zu der eine Philosophin oder Theologin eingeladen wird. Dabei knüpfen wir bewusst an eine schon bestehenden Tradition an: Herlinde Pissarek-Hudelist, bislang einzige ordentliche Universitätsprofessorin und Dekanin an der Kath.-Theologischen Fakultät Innsbruck, widmete einen Großteil ihrer Schaffenskraft der Bearbeitung theologisch-feministischer Fragestellungen und der Förderung von Frauen. Den von ihr begonnenen Weg wollen wir weiter beschreiten.

Über Herlinde Pissarek-Hudelist

 

2. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung am 14.11.2016

Univ.-Prof.in Dr.in Ulrike Bechmann (Univ. Graz): "Doing Dialogue. Interreligiöses aus der Genderperspektive" [Einladung]
18 Uhr: Madonnensaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 3, 2. Stock)

1. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung am 05.11.2015

Lebensbilder von Herlinde Pissarek-Hudelist - Dr.in Irmgard Klein

Gastvortrag "Verschwiegen, vergessen, in die Ketzerei gedrängt: Die Geschichte der Frauen mit der Bibel" von Univ.-Prof.in Dr.in Irmtraud Fischer, Universität Graz

Die Exegesegeschichte war bis vor kurzem eine reine His-story. Frauen, die die Bibel auslegten, gab es nach den Darstellungen nicht - daraus konnte man sodann auf eine "lange Tradition" oder sogar auf "die Tradition" schließen.

Das internationale Großforschungsprojekt "Die Bibel und die Frauen", das in 21 Bänden und in vier Sprachen erscheint, hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Geschichte der Bibelauslegung durch Frauen sowie eine Rezeptionsgeschichte biblischer Frauenfiguren und geschlechterrelevanter Themen zu erarbeiten. Die Vorlesung wird an Einzelbeispielen darstellen, dass Frauen immer die Bibel gelesen und ausgelegt haben, und ihre Exegesen viel Beachtung fanden. Vor allem, wenn diese Auslegungen unbequem oder kritisch in Bezug auf die Geschlechterfrage waren, hat man sie dem Vergessen anheim gegeben oder hat die Exegetinnen sogar verketzert.

Kurzvita und Publikationen von Univ.-Prof.in Dr. Irmtraud Fischer finden Sie hier.

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