Herlinde Pissarek-Hudelist
Copyright: Werner Ertel, aufgenommen im April 1994

Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Intention:

Mit der Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung verfolgt die Gruppe der wissenschaftlich arbeitenden Frauen an der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck „Sophia forscht“ das Anliegen, sich mit genderspezifischen Fragestellungen auseinanderzusetzen, diese öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren.

Zu diesem Zwecke findet einmal im Jahr eine öffentliche Gastvorlesung statt, zu der eine Philosophin oder Theologin eingeladen wird. Dabei knüpfen wir bewusst an eine schon bestehenden Tradition an: Herlinde Pissarek-Hudelist, erste ordentliche Universitätsprofessorin und Dekanin an der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck, widmete einen Großteil ihrer Schaffenskraft der Bearbeitung theologisch-feministischer Fragestellungen und der Förderung von Frauen. Den von ihr begonnenen Weg wollen wir weiter beschreiten.


Über Herlinde Pissarek-Hudelist

6. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Prof.in (FH) Dr.in Michaela Moser (St. Pölten): „'Da! Neu mache ich alles' (Off 21,5). Feministisch-ethische Perspektiven als Wegweiser für ein gutes Leben in Zeiten des Wandels“
Donnerstag, 05. November 2020, 18.00 Uhr (verschoben auf 04. November 2021)

  Aufgrund der Pandemiesituation kann die Veranstaltung 2020 leider nicht stattfinden und wird auf 04. November 2021 verschoben!

5. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Lehner-Hartmann (Univ. Wien): „(Sexualisierte) Gewalt: Ein Leben an und über der Grenze“
Mittwoch, 06. November 2019, 18.00 Uhr
Ort: Kaiser-Leopold-Saal (Karl-Rahner-Platz 3, 2. Stock)
Einladung   
Fotos     
Vortrag

 

In memoriam Herlinde Pissarek-Hudelist anlässlich des 25. Todestages

Dienstag, 18. Juni 2019, 17.00 Uhr
Gastvortrag von Univ.-Prof.in Dr.in Gunda Werner (Univ. Graz): „'Das kannst du dir nicht vorstellen, was hier los ist!' Eine Erzählreise von der feministischen Theologie zur Gender-Theorie“ [Einladung]
Dekanatssitzungssaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 1, 1. Stock)

4. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Dienstag, 20. November 2018, 18.00 Uhr
PD DDr.in Andrea Günter (Freiburg i.Br.): „Gerechtigkeit als Orientierungsgröße menschlichen Seins und die Gestaltung von Geschlechterverhältnissen“ [Einladung]
Hörsaal 1 (Sowi-Gebäude, Universitätsstraße 15) 

Bericht von Irmgard Klein
Fotos

3. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Donnerstag, 23. November 2017, 18.00 Uhr
Univ.-Prof.in Dr.in Johanna Rahner (Univ. Tübingen): "'Noch nie war sie so wertvoll wie heute...' Frauen in Kirche und Theologie" [Einladung]
Hörsaal I der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 3, EG)

Bericht von Michaela Neulinger
Thesenblatt von Univ.-Prof.in Dr.in Johanna Rahner

Fotos

2. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Montag, 14. November 2016, 18.00 Uhr
Univ.-Prof.in Dr.in Ulrike Bechmann (Univ. Graz): "Doing Dialogue. Interreligiöses aus der Genderperspektive" [Einladung]
Madonnensaal der Theologischen Fakultät (Karl-Rahner-Platz 3, 2. Stock)

1. Herlinde-Pissarek-Hudelist-Vorlesung

Donnerstag, 05. November 2015, 17.30 Uhr
Univ.-Prof.in Dr.in Irmtraud Fischer (Univ. Graz): "Verschwiegen, vergessen, in die Ketzerei gedrängt: Die Geschichte der Frauen mit der Bibel" [Einladung]
Hörsaal I (Karl-Rahner-Platz 3, EG)

Lebensbilder von Herlinde Pissarek-Hudelist - Dr.in Irmgard Klein
Gastvortrag von Univ.-Prof.in Dr.in Irmtraud Fischer

Die Exegesegeschichte war bis vor kurzem eine reine His-story. Frauen, die die Bibel auslegten, gab es nach den Darstellungen nicht - daraus konnte man sodann auf eine "lange Tradition" oder sogar auf "die Tradition" schließen.

Das internationale Großforschungsprojekt "Die Bibel und die Frauen", das in 21 Bänden und in vier Sprachen erscheint, hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Geschichte der Bibelauslegung durch Frauen sowie eine Rezeptionsgeschichte biblischer Frauenfiguren und geschlechterrelevanter Themen zu erarbeiten. Die Vorlesung wird an Einzelbeispielen darstellen, dass Frauen immer die Bibel gelesen und ausgelegt haben, und ihre Exegesen viel Beachtung fanden. Vor allem, wenn diese Auslegungen unbequem oder kritisch in Bezug auf die Geschlechterfrage waren, hat man sie dem Vergessen anheim gegeben oder hat die Exegetinnen sogar verketzert.


Kurzvita und Publikationen von Univ.-Prof.in Dr.in Irmtraud Fischer finden Sie hier.

Fotos

 

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