Masterstudium Technische Mathematik

Fakultät Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik
Dauer / ECTS-AP 4 Semester / 120 ECTS-AP
Akademischer Grad Diplom-Ingenieurin/Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing. oder DI)
Niveau der Qualifikation Master (2. Studienzyklus)
ISCED-F 0541 Mathematik
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl C 066 401
Curriculum Informationen zum Curriculum (2007W) *
Voraussetzung Fachlich infrage kommender Bachelorabschluss oder Äquivalent
Bewerbung


* Informationen zum Curriculum (2007W)

Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Österreichische 
 Notenskala
 Definition
 %-Satz 
      
 1  SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
69,6
= 100%

 2

 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
21,0
 3  BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
6,5
 4  GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien
2,5
 mit Erfolg
 teilgenommen
 Positive Leistung, wo eine genaue Differenzierung nicht tunlich ist 0,4
 5  NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     
 ohne Erfolg 
 teilgenommen
 Negative Leistung, wo eine genaue Differenzierung nicht tunlich ist      

Quelle: Studienjahr 2015/2016

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird gemäß § 73 Abs. 3 UG nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Voraussetzung

Fachlich infrage kommendes Bachelorstudium an der Universität Innsbruck:


Kriterien zur Feststellung der Gleichwertigkeit:

Auch bei Abschluss eines anderen fachlich infrage kommenden Bachelorstudiums ist die Zulassung zu diesem Masterstudium möglich. Im Rahmen der Feststellung der Gleichwertigkeit wird jedenfalls die Absolvierung folgender Kernbereiche im Rahmen des abgeschlossenen Bachelorstudiums geprüft:

  • 40 ECTS-AP aus dem Kernbereich Algebra
  • 50 ECTS-AP aus dem Kernbereich Analysis
  • 30 ECTS-AP aus dem Kernbereich Stochastik und Statistik

Sollten auf die Herstellung der Gleichwertigkeit nur einzelne Ergänzungen (maximal 30 ECTS-AP) fehlen, kann die Zulassung mit der Auflage von Prüfungen, die im Rahmen des Masterstudiums zu absolvieren sind, verbunden werden.

Empfohlener Studienverlauf

Der unten angeführte, exemplarische Studienverlauf gilt als Empfehlung für Vollzeitstudierende, die das Studium im Wintersemester beginnen. Die Aufstellung dient der Darstellung eines möglichen Studienablaufs und ist nicht verpflichtend. Etwaige Prüfungswiederholungen bzw. deren studienzeitverzögernde Wirkung sind nicht berücksichtigt.

Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester bzw. 120 ECTS-AP, wobei gemäß Universitätsgesetz die Arbeitsbelastung eines Studienjahres 1.500 (Echt-)Stunden zu betragen hat und dieser Arbeitsbelastung 60 Anrechnungspunkte zugeteilt werden (ein ECTS-Anrechnungspunkt entspricht einer Arbeitsbelastung der Studierenden von 25 Stunden).

1. Semester »

7,5 ECTS-AP: Einführung in die höhere Algebra und diskrete Mathematik
7,5 ECTS-AP: Einführung in die höhere Analysis
7,5 ECTS-AP: Einführung in die höhere numerische Mathematik
7,5 ECTS-AP: Einführung in die höhere Stochastik

2. Semester »

15 ECTS-AP: Fachspezifische Grundlagen und Kernkompetenzen
15 ECTS-AP: Weiterführende Fachkompetenzen

3. Semester »

15 ECTS-AP: Spezielle Themen und Methoden
10 ECTS-AP: Forschungsseminare
  5 ECTS-AP: Fachübergreifende Qualifikationen

4. Semester »

27,5 ECTS-AP: Masterarbeit
  2,5 ECTS-AP: Defensio der Masterarbeit

Grafische Darstellung »

Empfohlener Studienverlauf für das Masterstudium Technische Mathematik

Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das Masterstudium Technische Mathematik bereitet auf eine hochqualifizierte Tätigkeit als MathematikerIn in Industrie und Wirtschaft sowie auf das Doktoratsstudium der Mathematik vor. Es vertieft und verbreitert die Fähigkeiten und Kenntnisse aus Mathematik, die im Bachelorstudium Technische Mathematik erworben wurden.

Die AbsolventInnen sollen zu innovativen Lösungen für mathematische Probleme aus Naturwissenschaft, Technik, Wirtschaft und Medizin befähigt sein. Daher werden im Masterstudium die Kenntnisse sowohl der Grundlagen als auch der Methoden und Algorithmen von anwendungsorientierten Teilgebieten der Mathematik vertieft. Ein verstärktes Angebot an forschungsgeleiteter Lehre soll das kreative Denken besonders fördern und zum Doktoratsstudium vorbereiten.

Neben den Pflichtmodulen Funktionalanalysis und Numerik partieller Differenzialgleichungen werden Lehrveranstaltungen aus den drei Bereichen

  • Angewandte Algebra und Diskrete Mathematik,
  • Angewandte Analysis und Numerische Mathematik sowie
  • inverse Probleme, Bildverarbeitung und Kinematik

angeboten, die Studierenden können zwei Bereiche auswählen. Das Studium wird mit einer Masterarbeit, einer wissenschaftlichen Arbeit aus einem Teilgebiet der Mathematik, abgeschlossen.

Erwartete Lernergebnisse

Die AbsolventInnen verfügen über hoch spezialisierte Kenntnisse in zwei der drei Bereichen Angewandte Algebra und Diskrete Mathematik, Angewandte Analysis und Numerische Mathematik oder inverse Probleme, Bildverarbeitung und Kinematik. Sie sind in der Lage, ihre Kompetenz in diesen Bereichen durch das wissenschaftlich korrekte Formulieren und Untermauern von Argumenten und das innovative Lösen von Problemen zu demonstrieren.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

AbsolventInnen des Masterstudiums Technische Mathematik arbeiten vor allem als MathematikerIn (in der Hightech-Industrie modellieren, Algorithmen entwickeln und/oder anwenden, mathematische Software entwickeln und/oder anwenden), in Firmen für Telekommunikation und Informationstechnologie, im Logistik-Bereich, in Banken, Versicherungen, statistischen Ämtern und Forschungsinstitutionen.

Darüber hinaus können AbsolventInnen Berufe ergreifen, in denen besondere Problemlösungskapazität und besonders geschultes analytisches und systematisches Denken nötig sind (zum Beispiel im Management, Verwaltungsbereich oder in Consulting-Firmen).

Weiterführendes Studium an der Universität Innsbruck

Informationen zum Studium

Formulare

Anerkennungen

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Technikerstraße 17 Piktogramm barrierefreier Zugang 

Studienbeauftragter
Dipl.-Ing. Tobias Josef Hell, BSc PhD 

Studiendekan
assoz. Prof. Dr. Georg Moser

Informationen für Studierende mit Behinderung