Mobiles Messnetz für alpine Atmosphärenforschung (MOMAA)

Im Rahmen des Projekts MOMAA, finanziert durch die LFUI, wurde ein portables Messnetz bestehend aus zehn automatischen Wetterstationen beschafft. Diese Infrastruktur stellt eine neue Basisausstattung dar, die zur Weiterführung der erfolgreichen Forschung am Institut für Meteorologie und Geophysik (IMGI) im Bereich der alpinen Atmosphärenphysik nötig wurde und in der Vergangenheit nicht vorhanden war. Dieses neue Messnetz ist portabel, rasch einsatzbereit und kann in jedem beliebigen Gelände betrieben werden. Die Infrastruktur ist somit innovativ und trägt deutlich zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des IMGI auf nationaler und internationaler Ebene bei. MOMAA hat starke Koppelung an die drei RFT Zukunftsfelder „Umwelt/Energie/Nachhaltigkeit“, „Informations-und Kommunikationstechnologien“ und „Mobilität/Verkehr/Weltraum/Luftfahrt“. Der Profilbildung der LFUI wird MOMAA durch die Zuordnung zu den universitären Schwerpunkten „Alpiner Raum - Mensch und Umwelt“ und „Hochleistungsrechnen“ sowie zu den fakultären Schwerpunkten „Klima und Kryosphäre“ und „Globaler Wandel und regionale Nachhaltigkeit“ gerecht. Diese weitläufige Themenzuordnung ist durch die Vielseitigkeit der Infrastrukturanwendung (z.B. Untersuchungen der Luftschadstoffausbreitung und von Starkniederschlägen im alpinen Gelände, des Klimas, der Kryosphäre, des Wasserhaushaltes im Hinblick auf nachhaltige Wassernutzung und der Güte von auf Hochleistungsrechnern betriebenen numerischen Vorhersagemodellen) und durch das innovative Konzept des Messsystems (Mobilität und Mobilfunkkommunikation) gegeben.

Leitung: Gohm, Alexander

Mitantragsteller: Obleitner, Friedrich; Mayr, Georg; Ehrendorfer, Martin

Finanziert durch: LFUI aus Mitteln des bm:bwk im Rahmen ds Uniinfrastrukturprogramms III

Laufzeit: seit 2005

Weiterführende Informationen: http://imgi.uibk.ac.at/momaa/