Aktiver Gletscherschutz

In dem AlpS-Projekt werden ab Juli 2004 verschiedene Maßnahmen zur Verringerung der Abschmelzung von Schnee und Eis im Bereich von Gletscherschigebieten wissenschaftlich evaluiert und technisch optimiert. Dies soll sowohl im Hinblick auf ihre Wirksamkeit als auch auf ihre praktische Anwendbarkeit und die möglichen Auswirkungen auf das natürliche Umfeld untersucht werden. Hierbei erfolgt zunächst eine Auswahl von weltweit vorhandenen, interessanten Ansätzen zur Reduzierung der Abschmelzung sowie vergleichende Untersuchungen der Energie- und Massenbilanz in Testfeldern, die durch die Forschergruppe auf dem Stubaier Gletscher eingerichtet werden. Forschungspartner in diesem weltweit einmaligen, auf zwei Jahre angesetzten Projekt, sind das Institut für Meteorologie und Geophysik, das Institut für Limnologie und Zoologie sowie das Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck. Als Unternehmenspartner konnten die Stubaier, Ötztaler, Pitztaler und Kaunertaler Gletscherbahnen, die Firmen Bomag und Steinbach Alpin sowie das Ingenieurbüro i.n.n. gewonnen werden.

Leitung: Fischer, Andrea; Kuhn, Michael

MitarbeiterInnen: Obleitner, Friedrich; Olefs, Marc; Lang, Josef; Riedl, Claudia

Finanziert durch: Zentrum für Naturgefahren Management GmbH (alpS), Stubaier Gletscherbahnen, Pitztaler Gletscherbahnen, Gletscherbahnen Sölden, Kaunertaler Gletscherbahnen, i.n.n., Bomag, Steinbach Alpin

Laufzeit: 2004 - 2006

Kooperationspartner: Institut für Ökologie, Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck