Die Diffusion des humanistischen Menschen- und 
Weltbildes in der deutschsprachigen Dialogliteratur der Frühen Neuzeit

 

Christian Rainer

 

Im Zentrum der Dissertation steht die Frage der Grenzüberwindung zwischen lateinischer humanistischer Gelehrtenkultur und deutschsprachiger Volkskultur. Anhand ausgewählter dialogischer Texte der Frühen Neuzeit soll der Frage nachgegangen werden, wann, wo und wie es zu einer allmählichen Verbreitung des anfänglich elitären humanistischen Menschen- und Weltbildes in Texten der Volkssprache gekommen ist. Die ausgewählten Texte werden (1) anhand ihres humanistischen Menschen- und Weltbildes, (2) anhand deren Rezeptionsgeschichte sowie (3) deren tatsächlichen Beitrages zur Durchbrechung der Grenze zwischen humanistischer Gelehrtenkultur und volkssprachlicher Laienkultur analysiert. Anhand der Untersuchung dieser Grenzverschiebung soll ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung deutscher Kulturgeschichte geleistet werden, der die entscheidende Brücke zwischen den Ufern von Gelehrten- und Volkskultur zu finden versucht.



 

 

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