uWIN - universitäre Weiterbildung intensiv
Waffenverlässlichkeit
uWIN Waffenverlässlichkeit und Supervision richtet sich an Psychologinnen und Psychologen in Österreich, die sich nach den Vorschriften der 1. WaffV fachspezifisch fortbilden und an der jährlich vorgeschriebenen Supervision teilnehmen möchten.

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Info
Abschluss
Teilnahmebestätigung der
Universität Innsbruck
Dauer
1,5 Tage
Termine
FR 23.04.2027 | 09:00-18:00 Uhr | Fortbildung
SA 24.04.2027 | 09:00-13:00 Uhr | Supervision
Unterrichtssprache
Deutsch
Kosten
Fortbildung: 220 €
Supervision: 155 €
Die richtige uWIN für mich?

Qualifikationsprofil
- Neuerungen im Waffengesetz und zur psychologischen Verlässlichkeitsbegutachtung aus dem BMI
- Neueste Erkenntnisse aus der Suizidforschung
- Häusliche Gewalt – Zahlen, Fakten Daten
- Dynamiken gewaltdominierter Beziehungen
- Somatische und psychische Folgen widerfahrener Gewalt
- Zeugenschaft von Kindern
- Risikoeinschätzung
- Vernetzungsmöglichkeiten

Zielgruppe
- Beim Innenministerium gelistete Psychologinnen und Psychologen in Österreich, die Gutachten für die Waffenverlässlichkeit erstellen dürfen.

Voraussetzungen
Am Seminar teilnehmen können Personen, die die Kriterien der Zielgruppe erfüllen.

Kontakt
Johannes Volderauer
Koordinationsstelle für
universitäre Weiterbildung
Karl-Schönherr-Straße 3
6020 Innsbruck

Priv.-Doz. Mag. Dr. Arthur Drexler
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Venia im
Bereich Bildungsforschung, Lektor an der Freien Universität Bozen und an der Fachhochschule für Gesundheit und im Bereich Weiterbildung der Universität Innsbruck

Mag. Robert Gartner
Jurist und Referatsleiter im Bundesministerium für Inneres

Priv.-Doz. Mag. Dr. Thomas Beck
Klinischer- und Gesundheitspsychologe, Mitbegründer der Krisenintervention beim Roten Kreuz Tirol, von April 2003 bis September 2023 an der Univ.-Klinik für Psychiatrie II im Bereich Psychotraumatologie und Traumatherapie, seit Oktober 2023 psychologischer Leiter des Kompetenzzentrums – Gewaltambulanz der Tirol-Kliniken, seit 2012 im Opferschutz tätig. Seit 2019 Mitglied des Expert:innenbeirats Gesundheit Österreich GmbH. des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, seit 2022 Mitglied des Expert:innenbeirats für Gewaltschutz der Tiroler Landesregierung und seit 2023 Obmann des „Österreichischen Dachverband der Opferschutzgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich“. Zahlreiche Aus- und Fortbildungen im Bereich der Psychotraumatologie, v.a. zu dissoziativen Erkrankungen. 2019 habilitiert an der Medizinischen Universität Innsbruck, Lehraufträge an der Medizinischen Universität und Innsbruck und Leopold Franzensuniversität Innsbruck.

Priv.-Doz. Mag. Dr. Arthur Drexler
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Venia im
Bereich Bildungsforschung, Lektor an der Freien Universität Bozen und an der Fachhochschule für Gesundheit und im Bereich Weiterbildung der Universität Innsbruck
Termine
FR 23.04.2027 | 09:00-18:00 Uhr | Fortbildung
SA 24.04.2027 | 09:00-13:00 Uhr | Supervision
Inhalte
Lehrende:
Mag. Robert Gartner
Priv.-Doz. Mag. Dr. Thomas Beck
Inhalt:
09:00 - 10:30 Uhr - Mag. Robert Gartner
Im ersten Teil der Fortbildung wird Herr Mag. Gartner nach der Novelle des Waffengesetzes die bisherigen Erfahrungen mit den Veränderungen aus dem BMI berichten. Er wird auch für Fragen zur neuen psychologischen Verlässlichkeitsprüfung zur Verfügung stehen.
10:30 - 18:00 Uhr - Priv.-Doz. Mag. Dr. Thomas Beck
Die psychologische Begutachtung im Zusammenhang mit Waffenbesitz erfordert eine differenzierte Einschätzung von Risikofaktoren, die über klassische Persönlichkeitsmerkmale hinausgehen. Besondere Bedeutung kommt dabei suizidalen Entwicklungen, häuslicher Gewalt, eskalierenden Beziehungskonflikten und dem Zugang zu Waffen zu.
Die Online-Fortbildung vermittelt aktuelle Erkenntnisse zu zentralen Risikokonstellationen und deren Bedeutung für die psychologische Beurteilung der Waffenverlässlichkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Hinweise in Exploration, Anamnese und Verhaltensbeobachtung auf ein erhöhtes Risiko für Selbst- oder Fremdgefährdung hinweisen können und wie entsprechende Befunde fachlich eingeordnet werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Erkenntnissen aus der Suizidforschung sowie auf der Bedeutung des Waffenbesitzes im Zusammenhang mit Suizidalität. Thematisiert werden Risikofaktoren, Warnsignale, Krisendynamiken sowie die Relevanz des unmittelbaren Zugangs zu Schusswaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist häusliche und partnerschaftliche Gewalt. Behandelt werden typische Dynamiken gewaltdominierter Beziehungen, Eskalationsprozesse, psychische und somatische Folgen für Betroffene sowie Gründe, weshalb Gewalt häufig lange nicht offengelegt oder Unterstützung erst spät in Anspruch genommen wird. Auch die besondere Situation von Kindern, die Gewalt zwischen Bezugspersonen miterleben, wird berücksichtigt.
Darüber hinaus werden Möglichkeiten einer strukturierten Risikoeinschätzung sowie praxisrelevante Aspekte der Vernetzung mit Beratungs-, Schutz- und Kriseneinrichtungen vorgestellt.
Veranstaltungsort:
Online
Lehrender:
Priv.-Doz. Mag. Dr. Arthur Drexler
Inhalt:
In der Supervision können eigene Fälle aus der Praxis und Fragen zur Waffenverlässlichkeit behandelt werden.
Veranstaltungsort:
Online
Anmeldung
Allgemeine Informationen zur uWIN - universitäre Weiterbildung intensiv Anmeldung.
Für etwaige Versicherungen (Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung)
haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst Sorge zu tragen.
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