Lara Leik, MA, BSc

Tel. +43 512 507 62101
E-mail: Lara.Leik@uibk.ac.at

Publikationen

Forschungsgebiet: Abfallbehandlung und Ressourcenmanagement

Beschreibung und Schwerpunkte

Lara Leik arbeitet seit November 2025 am Arbeitsbereich für Umwelttechnik der Universität Innsbruck. Ihr Schwerpunkt liegt bei per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in biogenen Abfallströmen. In ihrem Dissertationsprojekt zu PFAS in biogenen Abfallströmen untersucht sie entlang der Kette Bioabfall–Kompost–Landwirtschaft–Lebensmittel–Mensch, wie über PFAS kommuniziert werden muss, damit Einträge bereits an der Quelle vermieden werden. Sie bringt dadurch ihren interdisziplinären Hintergrund aus Umweltanalytik und -psychologie sowie -bildung und den health literacy Ansatz mit in die Arbeitsgruppe. 

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Lara Leik verbindet eine analytisch-naturwissenschaftliche mit einer sozialwissenschaftlichen Ausbildung: Ihre Bachelorarbeit in analytischer Chemie befasste sich mit Arzneimittelrückständen in essbaren Pflanzen, im anschließenden interdisziplinären Masterstudium in Umweltpsychologie und Nachhaltigkeitswissenschaften untersuchte sie mit Mixed-Methods-Ansätzen, was Hochschullehrende motiviert, Nachhaltigkeitsthemen in ihre Lehre zu integrieren. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege in Heidelberg und war mehrere Jahre in der Akutpsychiatrie tätig.

An der Universität Salzburg arbeitete sie in Nachhaltigkeitsforschung und -vernetzung und wirkte an der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität mit; an der Pädagogischen Hochschule Wien ist sie in EU- und Erasmus+-Projekten zu den europäischen Kompetenzrahmen für Nachhaltigkeit (GreenComp) und demokratische Kultur (RFCDC) tätig. Sie lehrt an der Universität für Weiterbildung Krems zur Vermittlung von Nachhaltigkeit in der Erwachsenenbildung, hat auf wissenschaftlichen Konferenzen präsentiert und ist in der Wissenschaftskommunikation zu Klima, Nachhaltigkeit und Verhalten aktiv. Über ihr mehrjähriges Engagement bei Scientists for Future Austria, wo sie die nationale sowie die Salzburger Regionalgruppe gründete und leitete, hat sie einen systemischen Blick auf Umweltprobleme und ein Netzwerk über Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft hinweg.

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