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Univ.-Ass.
Mag. Enrico Grube Ph.D. 

Institut für Systematische Theologie 
Karl-Rahner-Platz 1, A-6020 Innsbruck, 1. Stock, Raum 147

+43 512 507-85260
enrico.grube@uibk.ac.at

FWF-Projekt: Verkörperung in der Theologischen Anthropologie

Sprechstunde: nach Vereinbarung

Zur Person

Lebenslauf

Studium der Philosophie und Neueren Deutschen Literatur in Tübingen (M.A. 2005 mit einer Arbeit zur Philosophie der Emotionen, "Emotional Representations: Between Feeling and Cognition" Betreuer: Albert Newen) 

  • Ph.D. Studium der Philosophie an der University of Texas at Austin (Ph.D. 2013 mit einer Arbeit zum Zeitbewusstsein, "The Process of Experience", Betreuer: Michael Tye, Externe Gutachterin: Susanna Siegel, Harvard University)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie der Universität Erfurt (2011-2014)
  • Mitglied des Dominikanerordens (2015-2020), Noviziat in Worms, dann Studium der Katholischen Theologie an der Universität Wien und intensive Beschäftigung mit Thomas von Aquin und Meister Eckhart

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Lehre

Übersicht Lehrveranstaltungen

WS 2026​​​​​​​/2027

Forschung 

Aktuelles FWF-Projekt: Verkörperung in der Theologischen Anthropologie

Mein früheres Forschungsgebiet war die Analytische Philosophie des Geistes, insbesondere die Wahrnehmungs- und Bewusstseinstheorie. In meiner philosophischen Dissertation (University of Texas at Austin, 2013) befasste ich mich mit der Wahrnehmung zeitlicher Eigenschaften („Zeitbewusstsein“) und der Ontologie des Bewusstseinsstroms.

Während meiner Zeit im Dominikanerorden (2015-2020) wandte ich mich der Theologie zu und beschäftigte mich zunächst mit den „dominikanischen Meistern“ Thomas von Aquin und Meister Eckhart, sowie mit Augustinus und der gegenwärtigen theologischen Anthropologie.

In meiner gegenwärtigen Forschung verbinden sich diese Felder: Mein Interesse gilt der Kritik des digitalen funktionalistischen bzw. repräsentationalistischen Menschenbildes aus der Perspektive einer holistischen, relationalen Anthropologie, wie sie sich in der augustinischen wie aristotelisch-thomistischen Tradition findet, und die sich — so meine These — sehr gut mit der Phänomenologie Merleau-Pontys und dem sich auf ihn berufenden Enaktivismus zusammendenken lässt.

Weitere Forschungsinteressen:
Philosophie und Theologie Thomas von Aquins und Meister Eckharts; das Problem der Verborgenheit Gottes aus der Perspektive der negativen Theologie.

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