Innsbruck Physics - Research Center

Säure-Base-Reak­tion im Rück­wärts­gang

Auf Oberflächen von Meersalz-Aerosolen laufen Protonenübertragungen ab, die Säuren freisetzen. Überraschend können dabei schwache organische Säuren Chlorid-Ionen protonieren und Chlorwasserstoff bilden – im Widerspruch zur herrschenden Lehrmeinung. Eine Studie von Innsbrucker Forschenden um Martin Beyer gemeinsam mit der City University Hong Kong zeigt, dass eine vollständig trockene Salzumgebung die Reaktionsrichtung umkehren kann.

Stif­tung Süd­ti­ro­ler Spar­kasse prä­miert wis­sen­schaft­li­che Ver­dienste

Am 2. März wurde der Wissenschaftspreis der Stiftung Südtiroler Sparkasse verliehen. Der Preis würdigt exzellente wissenschaftliche Gesamtwerke von Wissenschaftler:innen der Universität Innsbruck, die maßgeblich zum Erfolg der Universität beigetragen haben: Helmut Ritsch wurde für seine Forschungsleistungen im Bereich der Theoretischen Quantenoptik ausgezeichnet. Ruben Sommaruga nahm den Preis für herausragende limnologische Forschung in Gebirgsgewässern entgegen.

Son­nen­schirm hilft bei der Suche nach einer zwei­ten Erde

Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Stefan Kimeswenger, Astrophysiker an der Universität Innsbruck, hat einen neuen Ansatz getestet, um erdähnliche Exoplaneten zu untersuchen. Dabei soll ein großes, erdbasiertes Teleskop mit einem im Weltraum kreisenden „Sonnenschirm“ kombiniert werden.

Feh­ler­su­che im Quan­ten­rech­ner

Forschende der Universität Innsbruck haben mit Partnern aus Sydney und Waterloo eine neue Diagnosemethode für Quantencomputer vorgestellt. Sie macht Fehler in einzelnen Quantenbits während logischen Rechenschritten sichtbar und bewertet sie. Demonstriert wurde die neue Methode auf einem Ionenfallen‑Quantenprozessor in Innsbruck. Mit ihr lassen sich kritische Fehlerquellen identifizieren – ein Schlüssel, um robustere, fehlertolerante Quantenprozessoren zu entwickeln.

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