Bundes­fi­nale des 7. Öster­rei­chi­schen Moot Courts aus Arbeits­recht in Inns­bruck

Am 12. Juni fand im Schwur­ge­richts­saal des Landes­ge­richts Inns­bruck das Bundes­fi­nale des 7. Öster­rei­chi­schen Moot Courts aus Arbeits­recht statt. Die Univer­sität Inns­bruck fungierte als Gast­ge­berin der Veran­stal­tung, in der Teams von sechs öster­rei­chi­schen Univer­si­täten (Uni­ver­sität Graz, Univer­sität Inns­bruck, Univer­sität Klagen­furt, Univer­sität Linz, Univer­sität Wien sowie die WU Wien) ihre arbeits­recht­li­chen Kennt­nisse im Rahmen einer fiktiven höchst­ge­richt­li­chen Entschei­dungs­si­tu­a­tion unter Beweis stell­ten.

Den Vorsitz des hochkarätig besetzten Richter:innensenats führte der Senatspräsident des 9. Senats des Obersten Gerichtshofs Mag. Jörg Ziegelbauer. Als weitere Mitglieder des Senats wirkten Frau RA Dr. Katharina Körber-Risak (Körber-Risak Rechtsanwalts GmbH) sowie Frau Univ.-Prof. MMag. Dr. Diana Niksova (Universität Innsbruck) mit. Die Funktion der Laienrichter übernahmen Herr Dr. Wolfgang Kozak (Arbeiterkammer Wien) und Herr Mag. Bernhard Achatz (Wirtschaftskammer Tirol).

Die teilnehmenden Teams erbrachten durchwegs herausragende Leistungen, die das hohe Niveau der juristischen Ausbildung im österreichischen Nachwuchs eindrucksvoll dokumentierten.

Im Finale setzte sich das Team der Universität Innsbruck, vertreten durch Fabian Gerstner und Matthias Gürtler, gegen das Team der Wirtschaftsuniversität Wien durch und errang damit den Gesamtsieg. Die fachliche Betreuung des Innsbrucker Teams erfolgte durch Herrn Univ.-Ass. (Postdoc) Mag. Dr. Michael Jehle, BSc sowie Herrn Univ.-Ass. Mag. Jonathan Llam Ramirez. Die anwaltliche Begleitung wurde durch die GPK Rechtsanwälte wahrgenommen. Für die rhetorische Ausarbeitung und den Feinschliff der Plädoyers war Herr Dr. Rainer Silbernagl verantwortlich.

Besondere Auszeichnungen erhielten das Team der Wirtschaftsuniversität Wien für den besten Schriftsatz, das Team der Universität Wien für das beste Plädoyer. Maja Jakubzig von der Universität Graz wurde mit dem Rhetorikpreis ausgezeichnet.

Abschließend ist allen teilnehmenden Studierenden, Betreuerinnen und Betreuern sowie Mitwirkenden für ihr Engagement und die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung zu danken. Der Moot Court zeigte erneut die hohe fachliche Qualität und Motivation des juristischen Nachwuchses im Bereich des Arbeitsrechts.

Dr. Michael Jehle

 

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