Andreas Jensen, PhD

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Institut für Psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung
Ágnes-Heller-Haus, Innrain 52, A-6020 Innsbruck

Büro 07K010, 7. Stock

+43 512-507/44609

andreas.jensen@uibk.ac.at

Seit 11/2021
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Psychoanalytische Erziehungs- und Bildungswissenschaft am Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung der Universität Innsbruck

2018 - 11/2021
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main am Forschungsschwerpunkt Psychosoziale Folgen von Migration und Flucht

2017 – 2018
Studentische und wissenschaftliche Hilfskraft am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main

2015 - 2018
Masterstudium der Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

2011 - 2015
Bachelorstudium der Soziologie und Philosophie an der Eberhard Karls-Universität Tübingen

Monografien

Meurs, P., Jensen, A., Kuhn, M. M., Arnold, S., Zokai, R. & Lohl, J. (2022). Im Dickicht des Ankommens. Einblicke in die psychosoziale Begleitung von Geflüchteten. Gießen: Psychosozial-Verlag.

Aufsätze und Sammelbandbeiträge

Jäger, S., Jensen, A. & Lohwasser, D. (2025). „It’s in the game“? Zum Erleben und psychoanalytisch-pädagogischen Potential von Sport-Games. In: P.-C. Link, P. Fonagy, T. Nolte, R. Langnickel & T. Kreuzer (Hrsg.), Having Teachers in Mind – Können Schule und Lehrer:innenbildung Freud-los sein? Psychodynamische Perspektiven auf das schulische Feld und seine Grenzgebiete (S. 381-393). Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich.

Jensen, A. (2024). Über Erleben forschen: Szenisches Verstehen und Mentalisieren in Forschungsgesprächen mit Geflüchteten in aufenthaltsrechtlicher Unsicherheit. In: Empirische Pädagogik, 38(3).

Jensen, A. (2024). Das Janusgesicht der Hoffnung. Psychoanalytische Gedanken zu einer Leerstelle der Fluchtforschung. In: D. Kammerer, H. Klug & J. W. Bernstein (Hrsg.), Neu denken und handeln. Der Einfluss gesellschaftlicher Umbrüche auf die Psychoanalyse (S. 101-119). Gießen: Psychosozial-Verlag.

Jensen, A. (2024). Wie eine „umgekehrte Psychoanalyse“. Überlegungen zum Propagandabegriff der Kritischen Theorie und dessen Potential für die Rechtsextremismusforschung. In: Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, 4(2), 152-168.

Jensen, A. (2023). Zum Erleben der Duldung. Ein psychoanalytisch-sozialpsychologischer Annäherungsversuch. In: D. Zimmermann, L. Dietrich, J. Hofman & J. Hokema (Hrsg.), Soziale Krisen und ihre Auswirkungen auf Familien, pädagogische Professionalität und Organisationen. Opladen: Barbara Budrich.

Jensen, A. (2023). Unter der Bürde der Handlungsmacht. Skizzen zu einer Fluchtforschung als Kritische Theorie des Subjekts. In: Journal für Psychoanalyse, 64, 127-144. 

Arnold, S., Jensen, A., Lohl, J. & Kuhn, M. (2022). Etwas bleibt. Einblicke in die psychosoziale Arbeit und Forschung mit Geflüchteten. In: psychosozial, 45(1), 5-9.

Jensen, A. (2022). Verlorenes Utopia. Eine tiefenhermeneutische Fallanalyse zum psychosozialen Erleben des Ankommens. In: psychosozial, 45(1).

Arnold, S., Jensen, A., Kuhn, M., Zokai, R., & Lohl, J. (2021). Stuck in limbo. Psychosoziale Dynamiken von Immobilisierung. In: S. Goebel, T. Evers, & J. Devlin (Hrsg.), Praktiken der (Im-)Mobilisierung. Lager, Sammelunterkünfte und Ankerzentren im Kontext von Asylregimen (S. 219-237). Bielefeld: transcript.

Arnold, S., Jensen, A., Kuhn, M., Zokai, R., & Lohl, J. (2020). Affektive Anteile. Die Szene als psychoanalytischer Beitrag zu einer kritischen Migrationsforschung. In: Psychologie & Gesellschaftskritik, 44(2), 5-32.

  • Sprachmittlung und Übersetzung in der qualitativen Fluchtmigrationsforschung. Vortrag auf dem 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in München, Deutschland, 25.03.26 (gemeinsam mit Raem Abd-Al-Majeed).

  • Doing research with refugees in Germany. A psychoanalytical-pedagogical point of view. Gastvortrag im Rahmen eines Austauschprogramms für japanische Studierende in Berlin, Deutschland, 14.03.26.

  • Zum Umgang mit Verlust und Verletzlichkeit. Trauerarbeit in Japan aus psychoanalytisch-pädagogischer Perspektive. Vortrag auf der Herbsttagung der Kommission "Psychoanalytische Pädagogik" der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) in Freiburg im Breisgau, Deutschland, 11.10.25 (gemeinsam mit Stefanie Jäger und Diana Lohwasser)

  • Anthropocene as ideology. Contemplations on omnipotence fantasies and the defense against human destructiveness. Vortrag auf der Tagung “Radical Thought in the Anthropocene. Theories and Concepts of Critical Theory” in Graz, Österreich, 28.06.25 (gemeinsam mit Diana Lohwasser).

  • Arriving in Germany and then what? Insights into the asylum system and situation of refugees in Germany. Gastvortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe “Menschenrechte” an der Universität Kagawa, Takamatsu, Japan, 09.10.2024.

  • A German Odyssey. Insights into the asylum process and the experiences of refugees in Germany. Vortrag im Rahmen der internationalen Vortragsreihe am Global Café der Universität Kagawa. Takamatsu, Japan, 21.10.2024.

  • "It’s like you living in hopes and dreams". Zum Janusgesicht der Hoffnung in aufenthaltsrechtlicher Unsicherheit. Vortrag im Rahmen des Forschungskolloquiums der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck, Österreich, 16.01.24

  • Zum Erleben der Duldung. Ein psychoanalytisch-sozialpsychologischer Annäherungsversuch. Herbsttagung der Kommission "Psychoanalytische Pädagogik" in der DGfE in Berlin 23.-24.09.2022

  • Psychoanalytische Methoden und deren Anwendung. Workshop an der Universität Innsbruck 28.07.2022 (gemeinsam mit Irene Berkel)

  • Vom Jungen zum Krieger? Männlichkeitsentwürfe in den Propagandavideos des ,Islamischen Staates'. Geschlecht und Familie. 5. Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS) in Frankfurt am Main 01.-03.12.2017 (gemeinsam mit Corinna Poholski)

Die ‚Duldung‘ als Irritation der Fluchtforschung. Psychoanalytisch-sozialpsychologische Beiträge zu einer Theorie der ‚Duldung‘. Dissertation an der Universität Innsbruck. Abgabe im Mai 2024. Abgeschlossen am September 2024.

Zwischenräume des Ankommens. Strukturen und Konzepte der Geflüchtetenhilfe in Hessen - Bedarfsanalyse und Handlungsempfehlungen für die psychosoziale Versorgung. Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Patrick Meurs, Projektlaufzeit: 01/20 – 12/22, Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Verlust, Trauma und Integration. Begleitforschung zu den vier Zentren für psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen in Hessen. Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Patrick Meurs und Dr. Jan Lohl, Projektlaufzeit: 08/18 – 12/19, Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Psychosozialer Verbund Rhein-Main – Hilfe für Geflüchtete. Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Patrick Meurs in Kooperation mit Frankfurter Psychoanalytisches Institut, Anna-Freud-Institut, Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil e.V., Evangelischer Regionalverband, Projektlaufzeit: 12/17 – 12/21, Funktion: Wissenschaftliche Hilfskraft.

STEP-BY-STEP: Ein Pilotprojekt zur Unterstützung Geflüchteter in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung „Michaelisdorf“ in Darmstadt. Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main, Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber, Projektlaufzeit: 12/15 – 04/17, Funktion: Praktikant und studentische Hilfskraft.

Geschlecht und Familie. 5. Jahrestagung der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie (GfpS) in Frankfurt am Main 01.-03.12.2017 (gemeinsam mit Isabell Gottschling, Clara Mißbach, Tamara Schwertel und Florian Wehrle)

Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie

Arbeitsschwerpunkte

Phänomene sozialen Rückzugs

Psychosoziale Folgen und Erleben von Flucht und Migration

Methoden der qualitativen Sozialforschung

Psychoanalytische Sozialpsychologie

Aktuelle Arbeiten

Planung eines deutsch-japanischen Forschungsprojekts zu Erinnerung und Fluchtmigration

Kulturelle, soziale und psychische Hintergrundkonstellationen spätmoderner Rückzugsphänomene (Habilitationsprojekt)

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