Interventionen

Hier finden Sie eine kleine Sammlung von Interventionen, von denen uns Vortragende und Studierende berichtet haben. Hier finden Sie eine kleine Sammlung davon. Was jede/r von uns tun kann...

Pferde

Falls Sie weitere Ideen haben, bitte einfach ein Mail an gabriela.kompatscher@uibk.ac.at schicken.

Direkter Tierschutz

  • Ich bitte Nachbarn, Freunde und Bekannte, um Silvester herum auf Feuerwerk zu verzichten.
  • Spinnen und Insekten setze ich mit einem Blatt Papier und einem Glas vorsichtig ins Freie.
  • Ich setze immer Schnecken vom Weg an den Wegrand.
  • Habe eine verletzte Maus, die ich am Straßenrand gefunden habe, zum Tierarzt gebracht.
  • Ich habe eine junge, offensichtlich elternlose Taube gefunden und – nach einem Anruf dort – ins Tierheim gebracht.
  • Habe Freunde und Familienangehörige, die nicht wussten, was sie mir zum Geburtstag schenken könnten, gebeten, mir einfach Geld für eine Tierschutzspende zu geben (Verein gegen Tierfabriken, PETA, Tierschutzverein für Tirol etc.).
  • Habe mir ein Herz gefasst und bei einem Cube of Truth mitgemacht.
  • Seit dem Beginn der Ringvorlesung versuche ich, besser auf die Bedürfnisse meiner Haustiere zu achten (und ihnen nicht einfach meinen Willen aufzuzwingen).
  • Ich versuche die Bedürfnisse meiner Haustiere besser wahrzunehmen, informiere mich und gebe mein Wissen an andere Menschen weiter. Im Zweifelsfall rate ich vielen Menschen von Haustieren ab. Leider habe auch ich meine ersten Haustiere nicht immer in allen Punkten artgerecht gehalten. Züchter und noch weniger Zoohandlungen sind normalerweise keine guten Ratgeber, wenn es um artgerechte Tierhaltung geht.
  • Meine Familie wollte einen Hund von einem Züchter kaufen. Ich habe sie aber überzeugt, keinen Hund zu kaufen, sondern aus dem Tierheim zu holen.
  • Meine neuen MitbewohnerInnen habe ich anstatt vom Züchter oder einer Zoofachhandlung aus einer Notstation und einem Versuchslabor* geholt. *die Abwicklung verlief über einen eingetragenen Verein
  • Wenn ich bei Wasserstellen wir Schwimmbecken, Brunnen etc. vorbeikomme, schaue ich immer, ob Insekten darin in „Seenot“ sind, und versuche sie, zu retten.
  • Nur eine kleine Idee, die ich auch mit meinen Enkelkindern (1 bis 6 J.) erfolgreich "ausprobiert" habe: eine "lästige" Fliege (oder Biene oder Wespe etc.) am Esstisch (oder sonst irgendwo): als Reflex (wenigstens) mit heftiger Geste verscheuchen. Ich sagte den Kindern: "Na, schau, da ist eine Fliege (Biene...) zu Besuch", eventuell: "die will auch kosten / die hat sich selber eingeladen /... Versuchen wir sie zu streicheln; aber da müssen wir ganz langsam und sachte mit dem Zeigefinger hinfahren..." In der Tat bleibt dann das Tier fast bis zur Berührung sitzen (ich konnte auch schon bisweilen eine Fliege etc. kurz streicheln). Dieser Blick auf ein kleines Insekt kann die Sichtweise eines Kindes total verändern, wie ich selbst erlebt habe.
  • Ein besonders großes Anliegen ist mir Hilfe für die Mauersegler, diese atemberaubenden Flugkünstler, die mit ihren "sri-sri"-Rufen unseren Sommerhimmel von Mai bis August erklingen lassen. Leider werden die einzelnen Schwärme jedes Jahr kleiner, weil alle Brutmöglichkeiten den thermischen Sanierungen zum Opfer fallen. Ich habe ein altes Außenrollo mit dem dazugehörigen nach außen offenen Rollo-Kasten belassen, und kann mich seit 5 Jahren über ein erfolgreich brütendes Paar freuen, das diesen Platz zum Nisten angenommen hat. Man kann auch Mauersegler-Nistkästen anbringen um diesen Vögeln zu helfen. Siehe: Bauanleitung Mauersegler-Nistkasten, Mauersegler – Könige der Lüfte. Man kann selbst ebenfalls Nistkästen aus Holz bauen, online gibt es viele Anleitungen), z.B als Geschenk zum Geburtstag oder Weihnachten ... für Menschen die ein Herz für Tiere haben! (Mauersegler brüten in Kolonien, daher Nistplatz mit mehreren Brutmöglichkeiten anbringen, verschmutzen nicht die Hauswände, da sie die Ausscheidungen der Jungvögel an andere Orte bringen!)
  • Jeder, der einen Balkon hat - und sei er noch so winzig – könnte einen Topf mit Strauchbasilikum dort hinstellen. (siehe Bild) Die Blüten ziehen magisch Hummeln und Wildbienen an. Dazu noch ein kleines Insektenhotel an eine geschützte Wand hängen, und mit wenig Aufwand ist viel getan.
  • Im Garten bzw. auf dem Balkon blühende Pflanzen für Insekten setzen, im Garten Sträucher, die Vögeln und Nagetieren Unterschlupf bieten.
  • Ich füttere im Winter die Amseln auf meinem Fensterbrett mit Rosinen.
  • Ich füttere inzwischen das ganze Jahr über Vögel auf meinem Balkon. In der Stadt werden die Grünflächen immer kleiner und immer "steriler". Meiner Meinung nach brauchen die Vögel in der Stadt inzwischen auch schon im Sommer unsere Unterstützung. Neben dem Futter (es gibt spezielles Sommer- und Winterfutter) bekommen sie auch Wasser und die Möglichkeit ein Sandbad zu nehmen.
  • Eine Studentin hat für zwei Spatzen, die offensichtlich kein geeignetes Nistmaterial gefunden haben, aus dem Wald Äste und Moose mitgebraucht und auf dem Balkon ausgelegt hat. Die Tiere haben alles angenommen und sich ein Nest damit gebaut.
  • Wildlebende Katzen füttern und tierärztlich versorgen,
  • Eine (Teil-)Patenschaft bei einem Gnaden- oder Lebenshof abschließen.
  • Tierversuchsfreie Körperpflegeprodukte und Putzmittel verwenden.

Verbreitung von Informationen

  • Organisation eines Filmabends zum Thema.
  • Habe mich zur Mitarbeit beim geplanten Tierschutzvolksbegehren gemeldet.
  • Tierschutzflyer bestellt und an verschiedenen Plätzen ausgelegt (Bibliothek, Treibhaus etc.).
  • Über Facebook Filme über Tierfabriken verbreitet.
  • Ich teile immer wieder Informationen zum Tierschutz auf Facebook, negative wie positive Berichte (z.B. fröhliche, gerettete Tiere). Man muss auf Missstände aufmerksam machen, trotzdem möchte ich aber, dass der Tierschutz als etwas Positives und Erfreuliches wahrgenommen wird. Es ist wichtig, den Menschen Lösungen (z.B. Petitionen, etc.) und Erfolge aufzuzeigen.
  • Bilder und Videos von Tieren auf Facebook kritisch (aber sachlich und freundlich!) kommentieren. Seit den Veranstaltungen der HAS hinterfrage ich solches Material besonders kritisch und ich nehme den Missbrauch von Tieren viel bewusster wahr. Leider sind sich viele Menschen dessen nicht bewusst und sie teilen und kommentieren solche Beiträge voller Begeisterung. Wird auf den Missbrauch hingewiesen, zeigen sich viele sehr bestürzt und wollen das nicht länger unterstützen. Beispiel: Ein Elefant zeichnet mit einem Pinsel die Umrisse eines Elefanten auf Papier. → Ich hatte dieses Video damals selbst begeistert geteilt, weil ich es „süß“ fand und von den Fähigkeiten des Tieres so überrascht war. Über die Grausamkeit dahinter wusste ich leider nichts: Elefantenkinder werden von ihren Müttern getrennt und durch viel Gewalt gefügig gemacht. Eine Freundin hat mich in einer Mail freundlich darauf hingewiesen. Ich habe daraufhin das Video sofort gelöscht. Ich fand es sehr nett von ihr, dass sie mich nicht dafür verurteilt und auf Facebook quasi öffentlich angeprangert hat. Aus heutiger Sicht hätte ich das Video nicht sofort gelöscht und stattdessen einen kritischen Kommentar verfasst.
  • Ich schreibe oft Leserbriefe.
  • Habe einen Blog, um auf Tierthemen aufmerksam zu machen.
  • Eine Studentin hat ein Kinderbuch zum Thema Mensch-Tier-Beziehungen geschrieben: M. Fadum, „Ophelia und Elfi. Eine besondere Freundschaft.“
  • Oft erhält man Petitionen gegen Tierleid, diese unterschreibe ich und leite sie weiter. Auch Politiker_innen schreibe ich oft an bezüglich Missstände – das könnte man jetzt auch bezüglich Verbot von Feuerwerken und Silvesterknallern machen (in Innsbruck sind private Feuerwerke ohne Genehmigung schon verboten). Der Lärm erschreckt nicht nur Haustiere, sondern versetzt auch andere Tiere wie Vögel und Wildtiere in Panik. 4
  • Zwei unserer Studierenden veranstalten Infostände an der Uni mit. Falls jemand einmal dabei sein möchte, bitte einfach bei Frau Anton oder Herrn Greif melden (Evelyn.Anton@student.uibk.ac.at; Benny.Greif@student.uibk.ac.at).
  • Einer unserer Studierenden hat sich als Tierschutzlehrer ausbilden lassen und besucht in dieser Funktion Schulklassen: Tierschutzunterricht
  • Ich interessiere mich für politischen Aktivismus: Dazu gehört z.B. Mitgliedschaft oder Spenden in einem Tierschutzverein, der auf politische Änderungen hinarbeitet, Aktivismus im Rahmen eines solchen Vereins (das kann von Mithilfe im Büro über Mithilfe bei Recherchen oder am Infostand bis zur Teilnahme an Aktionen gehen) oder eigenständig, aber natürlich auch einfach die Teilnahme an Großdemos oder Großveranstaltungen, Unterschriften bei Petitionen, Mithelfen beim Sammeln von Unterschriften, oder Meinungsmache durch Onlinekommentare.

Vegetarismus / Veganismus

  • Wir kochen einmal die Woche ganz vegan in der WG.
  • Unterstütze Tiroler Bauernbetriebe durch Kauf von vegetarischen Nahrungsmitteln (Gemüse, Kartoffeln, Saft, Marmelade).
  • Bin Vegetarier geworden.
  • Ich stelle laufend vegane und vegetarische Rezepte auf verschiedene Rezeptseiten im Internet.
  • Mit (fleisch-essenden) Freund:inn:en in vegetarisches Restaurant gegangen.
  • Ich versuche, vegane und faire Kleidung zu kaufen.
  • Ärgerlich ist für mich - beispielsweise - als "profil"-Leser die "eatdrink"-Ecke: Hier wird ausschließlich von Fleischgerichten geschwärmt (gefüllte Kalbsbrust, Rindsroulade etc.). Ich habe mich mehrfach schon darüber aufgeregt, no reply. Wenn Dutzende schrieben, auch zur Kenntnis an die Redaktion, erfolgte vielleicht ein kleines Umdenken?
  • Es kann nicht oft genug erwähnt und nachhaltig die ökologische Katastrophe betont werden, dass ich zum Durchfüttern eines Tieres für meinen Teller bis zu 20-mal die Ressourcen verbrauche, die zur Ernährung eines Menschen nötig sind. Wir fürchten uns vor einer oder drei Milliarden Bevölkerungszuwachs in den nächsten Jahrzehnten. Und wenn alles so weitergeht, ist es zum Fürchten. Aber einfach gerechnet: ohne Fleischkonsum, vor allem durch Tierfabriken, bräuchten wir auch vor 10 weiteren Milliarden Menschen keine Angst haben.
  • Gehe ab und zu zu einem veganen Stammtisch in Innsbruck.
  • Ich nehme immer Freunde und Freundinnen zum Veganen Brunch im Innsbrucker Tierheim mit, damit sie sehen, wie gut vegan schmecken kann.
  • Auf "Innsbruck vegan" (facebook) informiere ich mich immer über aktuelle Veranstaltungen und gebe die Informationen an Interessierte weiter.
  • Habe vegane Kochbücher verliehen oder verschenkt.
  • Restaurants, die vegane Speisen anbieten, gelobt und im Angebot bestärkt.
  • Habe ein vegan-vegetarisches Kochbuch geschrieben und suche gerade einen Verlag.
  • Fernsehsender anschreiben. Der ORF widmete sich 2017 mit der Initiative Mutter Erde einer Woche lang dem Thema „Klimaerwärmung und Klimaschutz“. Da ja die Erzeugung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs, v.a. Fleisch, als einer der größten Klimakiller gilt, erwartete ich mir, dass sich die Kochshows des Senders in dieser Woche speziell vegetarischen und veganen Gerichten verschreiben würden. Fehlanzeige – es wurde täglich weiterhin Fleisch serviert. Ich habe dem ORF daraufhin in einer Mail meine Überlegungen dazu mitgeteilt. Man dankte mir für die Anregungen und versicherte mir man werde sich darüber Gedanken machen. Ich bin gespannt …
  • Vegan-vegetarisches Buffet. Anstatt auswärts essen zu gehen, haben meine Schwester und ich unsere Geburtstage einmal anders gefeiert: wir haben ein veganes Buffet für unsere Verwandten kreiert. Die Gäste haben uns auch unterstützt und einzelne vegane oder vegetarische Speisen mitgebracht. Das Essen kam sehr gut an und hat auch die Kochgewohnheiten einzelner Familienmitglieder etwas verändert!
  • Wenn ich auf Geburtstagsfeiern eingeladen bin und was mitbringen soll, backe ich immer meine veganen Muffins. Ich sag niemandem, dass sie vegan sind und sie kommen super an. Wenn ich nach dem Rezept gefragt werde, sind alle überrascht.
  • Meine Schwester und ich backen die Weihnachtskekse immer vegan, so können alle sie essen.
  • Freunde vegetarisch / vegan bekochen.

HAS

  • Ich lese viel Literatur zu HAS – an der Bib findet sich einiges.
  • Habe mein Masterarbeitsthema zu Human-Animal Studies gewählt, um damit auf Gesellschaft zu wirken.
  • Ich verfasse meine Diplomarbeit in den HAS.
  • In Seminaren versuche ich, das Mensch-Tier-Thema hineinzubringen.
  • Im Lehramtspraktikum HAS in der Schule behandelt – SchülerInnen waren begeistert.
  • Mit Familie HAS-Themen diskutiert.
  • HAS Bücher an Freund/innen verliehen bzw. verschenkt, die Interesse am Thema bekundet haben
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