Zu sehen sind Martina Kraml, Matthias Scharer und Hamideh Mohagheghi zusammen mit Mitgliedern der Fachbereiche der Katholischen und Islamischen Religionspädagogik. Sie befinden sich in einem Hörsaal. Sie halten Blumen in der Hand.

Ressource Interre­li­gi­o­si­tät?

Akade­mi­sche Feier anläss­lich der runden Geburts­tage von Martina Kraml und Matt­hias Scharer

Mit einer akademischen Feier unter dem Titel „Ressource Interreligiosität? Eine Spurensuche anlässlich der runden Geburtstage von Martina Kraml und Matthias Scharer“ würdigten die Fachbereiche der Katholischen und Islamischen Religionspädagogik unter der Leitung von Karin Peter, Mehmet Tuna, Azemina Mašetic und Maria Juen, das prägende Wirken der ehemaligen Professor:innen für Kath. Religionspädagogik Martina Kraml (70) und Matthias Scharer (80).

Nach den Grußworten durch den Dekan dankte Professor Zekirija Sejdini (Universität Wien) in seiner Laudatio den beiden Jubilar:innen für das große Engagement beim Aufbau der Islamischen Religionspädagogik in Innsbruck. In der langjährigen Zusammenarbeit habe er „echte interreligiöse Religionspädagogik“ erlebt. Stets getragen von „Mut, Klarheit, Wärme und Verantwortung“.
Im anschließenden Festvortrag widmete sich die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi (Hannover) dem Thema „Vielfalt denken, Differenz würdigen: Interreligiöse Lernprozesse als Beitrag zu einer pluralitätsfähigen Gesellschaft“. Gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen brauche es „Formen des Lernens, die Menschlichkeit, Mitgefühl und solidarisches Handeln nicht nur thematisieren, sondern praktisch einüben.“ Interreligiöse Bildung gehöre daher „zum Kernauftrag einer zukunftsfähigen Bildung“ und stelle damit eine wesentliche Säule der Demokratie dar. „Sie schafft Räume, in denen Verständigung möglich wird, wo gesellschaftliche Bruchlinien sichtbar sind, und sie stärkt die Fähigkeit, inmitten von Konflikten dialogfähig und handlungsbereit zu bleiben“, betonte Mohagheghi und verwies in diesem Zusammenhang auf das große Potential der interreligiösen kooperativen Seminare in Innsbruck für die interreligiöse Bildung der Studierenden. Auch in dieser Hinsicht seien Martina Kraml und Matthias Scharer „Vorreiter:innen“.
Zahlreiche Gäste aus Nah und Fern nutzten beim anschließenden Umtrunk die Gelegenheit, die beiden Jubilar:innen hochleben zu lassen. Von Herzen Danke für alles Engagement an der Fakultät und alles Gute für alles Kommende!
Die folgenden Interviews geben einen kleinen Einblick.

(MJ, KP)

 

Hamideh Mohagheghi

Was macht Interreligiöser Dialog und warum ist er so wichtig?

Zekirija Sejdini

Interreligiösität - eine Ressource? Was haben Matthias Scharer und Martina Kraml damit zu tun?

Martina Kraml

Was kennzeichnet den Interreligiöser Dialog an der Katholisch-Theologischen Fakultät Innsbruck?

Matthias Scharer

Erklären Sie uns bitte das Kunstwerk zur "Themenzentrierten Interaktion".

Nach oben scrollen