Die Stadt Salzburg bot von 24.04 bis 25.04.2026 den Rahmen für das alljährliche Treffen der Österreichischen Gesellschaft für Religionspädagogik an Universitäten (ÖGR). Nachdem im letzten Jahr dieses konfessionsübergreifende Symposion mit muslimischer, evangelischer und katholischer Beteiligung in Innsbruck stattfand, trafen sich die Innsbrucker Religionspädagog:innen heuer mit ihren Kolleg:innen aus Brixen, Graz, Linz und Wien in der Mozartstadt, um sich zwei Tage lang intensiv mit dem Schwerpunktthema kooperative religiöse Bildung in der Schule auseinanderzusetzen.
Während zunächst von den einzelnen Standorten auf theoretischer Ebene Kurzstatements zu bekenntnisorientierter schulischer Bildung präsentiert und diskutiert wurden, fand in einem zweiten Schritt eine in Kleingruppenarbeit erfolgende Verschränkung der theoretischen Ideen mit konkreten Schulbuchausschnitten zum Thema Gebet statt. Diese wiederum lieferten den Ausgangspunkt für erste didaktische Schlussfolgerungen, die der Weiterarbeit in den einzelnen Standorten sowie der nächsten Tagung 2027 in Brixen dienen sollen. Es zeigte sich, welche zentrale Rolle das jeweilige Bildungsverständnis spielt und, dass eine Adressierung bzw. Bearbeitung von religiöser Vielfalt innerhalb unterschiedlichster Spannungsfelder zukunftsweisend erscheint. Zudem bot die Tagung die Möglichkeit, über aktuelle Entwicklungen, Forschungsprojekte und Initiativen an den einzelnen Standorten ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig auszutauschen. Aus diesem Grund ist am Coverbild dieses Beitrags neben dem Innsbrucker Religionspädagog:innen mit Dorothea Rechenmacher auch die Professorin für Katechetik und Didaktik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen zu sehen.
(JH)



