Zu sehen sind einige Institutsmitglieder. Sie sitzen nebeneinander im Landestheater.

Erin­ne­rungs­auf­trag

Institutsmitglieder bei szenisch-musikalischer Lesung zum Justman-Projekt im Tiroler Landestheater

Am Sonntag, 22. März 2026 besuchten mehrere Institutsmitglieder, teils mit die Gruppe verstärkender Begleitung, die szenisch-musikalische Lesung „Brechen wir aus. Das Justman-Projekt“ in den Kammerspielen des Tiroler Landestheaters. Reihe 13 war so fest in praktisch-theologischer Hand ...

An dem Abend wurden die Erinnerungen der polnischen Jüdin Leokadia Justman, die die NS-Zeit in Tirol durch die Mithilfe verschiedener Menschen überlebt hat, in eindrucksvoller Weise mittels autobiografischer Textausschnitte, Bilder und Musik lebendig gemacht. 

Die Idee zum gemeinsamen Theaterbesuch entstand ausgehend von der von Johannes Härting und Karin Peter im Wintersemester 2025/26 verantworteten religionsdidaktischen Lehrveranstaltung, die sich dem „Erinnerungslernen an regionalen Gestalten“ widmete – und in der exemplarisch die Überlebensgeschichte von Leokadia Justmans ins Zentrum gestellt wurde. 

Die Lehrveranstaltung und auch die Produktion im Landestheater verdanken sich und verstehen sich als Teil des vom Alttestamentler und Holocaustforscher Dominik Markl sowie dem Stadtarchivar Niko Hofinger initiierten großen Forschungsprojekts „Leokadia Justmans Überlebensgeschichte. Edition – Analyse – Öffentlichkeitsarbeit“.

(Red.) 

 

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