Das PhD-Netzwerk der Fakultät für LehrerInnenbildung nahm es sich zum Anlass, am 17. April 2026 erstmals eine Tagung für Absolvent:innen der Fakultät und in angrenzenden Gebieten tätige Nachwuchswissenschafter:innen im Master- und PhD-Studium zu organisieren. Konkret verfolgte die Tagung das Ziel, aktuelle bildungswissenschaftliche Forschungsarbeiten und Projekte aus der Lehrer:innenbildung, Schulentwicklung, den einzelnen Fachdidaktiken sowie der islamischen Theologie und Religionspädagogik ins öffentliche Bewusstsein zu rufen, innerhalb der jungen Community zu diskutieren und sich dabei miteinander weiter zu vernetzen.
Nach einer Keynote vom Studiendekan der Fakultät für LehrerInnenbildung, Markus Ammann, fanden über den Tag verteilt drei Parallelsessions statt, in denen die Nachwuchsforscher:innen Aspekte ihrer jeweiligen Qualifizierungsarbeiten präsentierten. Diese Chance nutzen mit Antigona Shabani, Azemina Mašetic, Sigrid Moser und Johannes Härting gleich vier Studierende des von Martina Kraml und Karin Peter begleiteten (kooperativen religionspädagogischen) Forschungsseminars. Während aus muslimischer Perspektiven Shabani Perspektiven der Lehrpersonen in Bezug auf den Umgang mit kultureller und religiöser Vielfalt beleuchtete, Mašetic auf islamische Anthropologie und Verantwortungsethik im Zeitalter von KI fokussierte und Moser interreligiöse Begegnung durch Musik thematisierte, erörterte Härting erste Überlungen und methodische Zugänge für eine Analyse von religionsbezogenen Memes. Dabei zeigte sich, ebenso wie bei den weiteren Vorträgen des Tages – eine Übersicht findet sich hier – , wie innovativ, vielfältig und kreativ sich Bildung im Spiegel junger Forschung gestalten lassen kann.
(Red.)



