Von Sackerln, Semmeln und Sesseln: Übersetzen von Kinderliteratur aus dem Bundesdeutschen ins österreichische Deutsch

Programm

Die Schüler:innen erarbeiten im Deutschunterricht gemeinsam mit der Vortragenden zentrale Aspekte der Varietätenlinguistik und versuchen sich dann an ersten Anwendungsschritten im intralingualen Übersetzen. Grundlegende Fragestellungen: Was sind sprachliche Varietäten? Was sind Varianten? Warum und in welchen Kontexten ist es wichtig, österreichisches Deutsch und Bundesdeutsch zu unterscheiden? Welchen Status hat österreichisches Deutsch in Österreich? In welchen Textsorten spielt die Unterscheidung eine besonders große Rolle? Wenn Texte aus Deutschland in Österreich verwendet und zu diesem Zweck lokalisiert (also: an den hiesigen Markt, an die hiesigen Zielgruppen angepasst) werden sollen, was genau muss von den Übersetzer:innen verändert werden? Worauf wird dabei geachtet, wie ist vorzugehen? – Eingangs stellt die Vortragende ihren Arbeitsbereich an der Universität Innsbruck vor, das Institut für Translationswissenschaft, und geht auf die Spezifika und Berufschancen dieser Ausbildung ein.

Art der Veranstaltung

Vortrag mit Diskussionsanteil und interaktivem Workshop

Dauer

100 oder 150 Minuten, bei Wunsch auch länger (ein bis zwei Schulstunden, nach Bedarf anpassbar)

Ort der Veranstaltung

An Ihrer Schule in Nordtirol oder Vorarlberg; alternativ auf Wunsch am Institut für Translationswissenschaft der Universität Innsbruck

Datum der Veranstaltung

Nach Vereinbarung

Anzahl an Schüler*innen

Eine Klasse

Buchung

Institut für Translationswissenschaft, via Mail an: Martina Mayer

Voraussetzungen

Keine

Vorkenntnisse

Keine

Schultypen

Sekundarstufe 2

Altersgruppe

15–19 Jahre (Oberstufe bzw. BHS)

Wissenschaftsbereich

Geistes- und Kulturwissenschaften

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