ASTRA-Preis an die Uni­ver­si­tät Inns­bruck

Drei ASTRA-Preise an die Uni­ver­si­tät Inns­bruck

Der Historiker Eric Burton, der Mathematiker Alexander Glazman und die Physikerin Elisabeth Gruber freuen sich über einen der ASTRA-Preise des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF), die am Mittwoch, 25. Juni, in Wien verliehen wurden.

Mit einer Fördersumme von je rund einer Million Euro sind die ASTRA-Preise die höchste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler:innen in Österreich.

Die Preisträger:innen setzten sich nach einem hochkompetitiven Auswahlprozess vor einer internationalen Jury durch. Bei der feierlichen Verleihung in Wien wurden insgesamt 18 Preise an Nachwuchforscher:innen aus ganz Österreich überreicht. Das ASTRA-Programm des Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) soll fortgeschrittenen Postdocs den Sprung an die Spitze ihres Forschungsfelds ermöglichen. Die Preise wurden heuer erstmalig vergeben und ersetzen die bisherige Karriereförderung durch die START-Preise und das Elise-Richter-Programm.

Alexander Glazman (Institut für Mathematik)

Die Geometrie von Phasenübergängen erforschen
Modelle der statistischen Physik sind große Systeme aus wechselwirkenden Teilchen. Diese Modelle beschreiben Phasenübergänge, die in verschiedenen Wissenschaften auftreten. Ziel des Projekts von Alexander Glazman ist es, diese Übergänge und ein genaues Verhalten der Modelle an den Übergangspunkten zu bestimmen. Im Mittelpunkt steht dabei die Geometrie der Grenzflächen, die verschiedene Zustände in zweidimensionalen Systemen trennen. So sollen emergente Symmetrien mit zufälligen Fraktalen im Grenzfall aufgezeigt werden. Die Grundidee besteht darin, eine universelle Struktur zu finden, die vielen verschiedenen Modellen zugrunde liegt.

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