
Aufnahme mit dem bildgebenden Echolot ARIS in der Koppentraun, Foto: J. Wanzenböck
Bereits seit einigen Jahren untersucht der Fischbiologe Josef Wanzenböck mit seinen Kollegen die Laichwanderung der Reinanken aus dem Hallstättersee in die Koppentraun. Dazu erschien kürzlich ein TV Beitrag von Robert Schabetsberger in Salzburg heute, der noch bis 26.05.2025 online abrufbar ist (Beitrag 07:04) https://on.orf.at/video/14273428/salzburg-heute-vom-26042025
Die Wanderaktivität der Reinanken aus dem Hallstättersee zur Abgabe ihrer Eier in den Schotter der Koppentraun wurde mittels eines bildgebenden Sonargeräts während der Novembernächte aufgezeichnet und ausgewertet. Nach etwa 100 Tagen wurde die Reproduktionsrate der Fische durch die Installation von Driftnetzen im Fluss analysiert. Die Zahl der Nachkommen schwankt erheblich, da durch den Klimawandel vermehrt Winterhochwässer auftretenden, bei denen die Eier aus dem Schotter ausgespült werden und absterben. Auch die niedrige Wassertemperatur während der Laichzeit im Winter ist für die Reinanken in der Koppentraun ein limitierender Faktor für die Fortpflanzung.