12.03.2026 | Stu­di­en­prä­sen­ta­ti­on: Erfolg­reich, aber hoch­schwel­lig: Neue Stu­die­ner­geb­nisse zum Medi­a­ti­ons­pa­ra­dox in Öster­reich

Mit Mediation lassen sich Konflikte zwar mehrheitlich erfolgreich lösen, die Nachfrage nach Mediationsdienstleistungen verharrt aber auf niedrigem Niveau. Dieser als Mediationsparadox bezeichnete Sachverhalt ist weithin bekannt, dennoch sind erstaunlich wenige empirische Daten verfügbar, die den Widerspruch zu erhellen vermögen. Für Österreich liegen seit kurzem umfangreiche wissenschaftliche Ergebnisse aus der KIRAS-Studie MEDIAS* vor, die es erlauben, gängige Erklärungen für das Phänomen zu präzisieren und zu ergänzen.

In der Studienpräsentation in Kooperation mit dem forum wirtschaftsmediation stellt Hemma Mayrhofer, Leiterin des Instituts für angewandte Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS/Universität Innsbruck), ausgewählte Studienergebnisse vor, die das Mediationsparadox näher beleuchten:

  • Bekanntheit und Nutzung von Mediation im Kontext des Umgangs mit Konflikten allgemein – soziodemografische Einflussfaktoren
  • Finanzielle Aspekte und zentrale Merkmale von Mediation als Zugangshürden
  • Aktuelle Berufsfeld-Strukturen als Folge und Ursache der ausbleibenden Nachfrage
  • Schnittstelle Mediation – Gerichtsprozess: geringe Durchlässigkeit bei erkennbarem Potenzial
  • Erfolg und Nachhaltigkeit: eindrucksvolle Ergebnisse
  • Empfehlungen zur Förderung von Mediation in Österreich
     

Wann:  Donnerstag, 12. März 2026, 17:30 – 18:30/18:45 Uhr
Anmeldung zur Online-Veranstaltung bis 10.03.2026 unter office@wirtschaftsmediation.at


* Das Projekt MEDIAS wurde finanziert im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS des Bundesministeriums für Finanzen. 

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