Universität Innsbruck
Aurora Tarragona

Erfolgreiches Treffen der Aurora Universitäten in Tarragona

Von 16.-17.11. war die Universität Rovira i Virgili in Tarragona Schauplatz zahlreicher Treffen des Aurora Verbunds: Zum ersten Mal seit Start der Aurora European Universities Alliance fand das traditionelle Biannual Meeting wieder in Präsenzform statt.

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Highlights waren u.a. die Unterzeichnung eines multilateralen Mobilitätsagreements sowie der Kick-Off des neuen H2020 Projekts „Research & Innovation for Societal Impact“, aber auch ein Design Thinking Jam sowie zahlreiche Arbeitsgruppentreffen bereicherten das Programm. Das nächste Biannual Meeting findet von 11.-12.5.2022 an der Universität Innsbruck statt.

Die halbjährlichen Aurora Biannual Meetings bieten die Gelegenheit, sich in regelmäßigen Abständen persönlich zu vernetzen und Meilensteine der Kooperation zu setzen. Gleich zum Auftakt der Konferenz war dies der Fall: Vertreter:innen sämtlicher Aurora Universitäten – für die Universität Innsbruck Vizerektor Bernhard Fügenschuh – unterzeichneten das neue Multilateral Aurora Mobility Agreement (MAMA), welches künftig den Studierenden- und Mitarbeitendenaustausch zwischen den elf Aurora Universitäten regelt und insbesondere Studiengebührenbefreiung garantiert. Die im Zuge von MAMA vereinbarten Plätze sind für alle Fachbereiche und Studienzyklen offen. Neben den klassischen Semestermobilitäten wurde in der Vereinbarung auch das klare Commitment der Aurora Universitäten festgehalten, einen Ausbau von Short-term, Blended sowie Virtual Mobility Formaten zu forcieren – ein wichtiger Aspekt in den Bemühungen der Aurora European Universities Alliance, möglichst allen Studierenden eine bedeutsame internationale Erfahrung während ihres Studiums zu ermöglichen.

Design Thinking Jam der Aurora Studierenden

Die Frage der Internationalisierung im Studium war darüber hinaus Thema eines sogenannten Design Thinking Jams: Dabei handelt es sich um ein mehrtägiges, kollaboratives Workshopformat, in dessen Rahmen konkrete Vorschläge zu fokussierten Fragestellungen erarbeitet werden. Mit Mobilitätsmitteln der Aurora European Universities Alliance konnten insgesamt rund 25 Studierende der Aurora Universitäten am Wochenende vor dem Biannual Meeting in Tarragona zusammenkommen, um aus ihrer Perspektive Erwartungshaltungen und Vorschläge für Mobilitätsmöglichkeiten im Rahmen von Aurora zu skizzieren. Die Ergebnisse – von neuen Beratungsangeboten für Outgoing- und Incoming Studierende bis hin zu speziellen Mobilitätsformaten für Personen mit Betreuungspflichten – wurden anschließend im Zuge des Biannuals von den Studierenden präsentiert und waren ein sichtbares Zeichen des Bemühens von Aurora, Studierende in die Entwicklung sämtlicher Aktivitäten eng einzubinden. Die Universität Innsbruck war mit vier Studierenden am Aurora Biannual vertreten, darunter zwei Mitglieder des ÖH-Vorsitzteams.

Kick-Off für Research & Innovation Aktivitäten

Neben der Präsentation der Design Thinking Jam Ergebnisse bereicherten verschiedene weitere Paneldiskussionen – etwa zur Internationalisierung des Curriculums oder dem Aurora Competence Framework – das Programm. Besonders im Fokus stand jedoch der offizielle Kick-Off des im Oktober 2021 gestarteten H2020 Projekts „Research & Innovation for Societal Impact“ der Aurora European Universities Alliance, welches nunmehr auch ganz explizit Akzente im Bereich des Forschungs- und Innovationssupports setzt. Über eine Laufzeit von insgesamt drei Jahre und unter der Gesamtkoordination der University of Iceland werden u.a. gemeinsame Aktivitäten im Bereich Open Science, Citizen Sciences, Human Resources oder im Transferbereich entwickelt. Die Universität Innsbruck zeichnet sich gemeinsam mit der Palacky University Olomouc für das Arbeitspaket „Sharing infrastructure and resources“ verantwortlich, in dessen Rahmen die Sammlung, Sichtbarmachung sowie Teilung von Forschungsinfrastrukturen und Wissensnetzwerken im Fokus steht.

Ausblick: Nächstes Aurora Biannual Meeting im Mai in Innsbruck

Das Aurora Biannual Meeting in Tarragona war das letzte Zusammenkommen in dieser Form: Ab 2022 wird das Herbsttreffen in den virtuellen Raum verlagert, um den CO²-Fußabdruck im Zuge des institutionalisierten Austausches zwischen den Aurora Universitäten zu reduzieren. Damit ist man auch im Einklang mit den Zielsetzungen des Aurora Sustainable Campus Action Plans, der in Tarragona von den Rektor:innen der Partneruniversitäten verabschiedet wurde und die Ambitionen im Nachhaltigkeitsbereich skizziert. Die Universität Innsbruck agiert hier als koordinierende Leadunviersität in den diesbezüglichen Bemühungen.

Apropos Innsbruck: Als Gastgeber des Aurora Biannual Meetings im Frühjahr 2022 wird man von 11.-12.5.2022 die Vertreter:innen des Aurora Verbunds in den Räumlichkeiten des Campus Universitätsstraße begrüßen dürfen.

Bild: © Universitat Rovira i Virgili