Seeufersiedlungen entschlüsseln

Die naturwissenschaftliche Untersuchung der Pfahlbauten hat viele Details der prähistorischen Wirtschaft und der Mensch-Umwelt-Beziehungen zutage gefördert. Doch möglicherweise waren unsere Konzepte von Wirtschaft und Besiedlung bislang zu einfach. In diesem Projekt sollen die Grundlagen für die Anwendung der Paläogenetik auf Sedimente in der Pfahlbauarchäologie gelegt werden. 

Projektleitung: Peter Trebsche, Co-PIs: Örni Akeret (IPNA Basel), Niels Bleicher (Stadt Zürich), Laura Epp (Universität Konstanz), Rouven Turck (Universität Zürich)

Förderung: Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF); Grant-DOI: PIN2805024;

Projektlaufzeit: Oktober 2025 – September 2028; Link zum Projekt

Blick von der Fundstelle Immensee Dorfplatz in Richtung südliches Zugerseebecken. Die archäologische Fundstelle ist direkt am Westufer des Sees eingebettet

Blick von der Fundstelle Immensee Dorfplatz in Richtung südliches Zugerseebecken. Die archäologische Fundstelle ist direkt am Westufer des Sees eingebettet

Luftbild des Areals der großflächigen Rettungsgrabung am Seeufer des Zugersees während der baubegleitenden Ausgrabung im Herbst 2020

Luftbild des Areals der großflächigen Rettungsgrabung am Seeufer des Zugersees während der baubegleitenden Ausgrabung im Herbst 2020

Systematische Probenentnahme an Pfahlbau-Kulturschichten

Systematische Probenentnahme an Pfahlbau-Kulturschichten aus On-site-Sedimentprofilen am Amt für Städtebau Zürich, Abt. Unterwasserarchäologie/Dendroarchäologie (Schweiz) für paläoökologische Untersuchungen im Mikroarchäologischen Labor der Universität Innsbruck

Die gezielte Beprobung organischer Kulturschichten aus der neolithischen Pfahlbausiedlung Immensee für paläoökologische On-site-Analysen

Die gezielte Beprobung organischer Kulturschichten aus der neolithischen Pfahlbausiedlung Immensee für paläoökologische On-site-Analysen erfolgte mit Einwegspritzen und Laborfilm, um Kontamination sowie das Austrocknen subfossil erhaltenen Pollens zu vermeiden

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