Restaurierungswerkstatt, Institut für Archäologien
Seit 1955 verfügt das Institut für Archäologien der Universität Innsbruck über einen eigenen Bereich für die Konservierung und Restaurierung archäologischer Bodenfunde. Im Fokus stehen der Erhalt und die Erforschung materieller Hinterlassenschaften vergangener Kulturen und des archäologischen Kulturerbes. Die Werkstatt bearbeitet ein breites Spektrum an Materialien – von Metallen wie Bronze, Eisen oder Gold über Glas, Gips und Bein bis hin zu organischen Resten wie Textil, Holz oder Leder. Diese Vielfalt erfordert spezialisierte konservatorische Maßnahmen. Darüber hinaus eröffnet die Arbeit an den Objekten archäometrische und interdisziplinäre Forschungsmöglichkeiten und verbindet archäologische Fragestellungen mit naturwissenschaftlichen Methoden.
Personen: Ulrike Töchterle
Expertise: Archaeological conservation and material stabilization, including desalination of iron artefacts, high-resolution digital microscopy, and a broad spectrum of exposure, cleaning, and surface analysis methodologies for the documentation, preservation, and interpretation of cultural heritage materials.
Geräte: Eisenentsalzungsanlage, Digitalmikroskop Keyence VHX-6000, Ausstattung für diverse Freilegungsmethoden



