Rönt­gen­flu­o­res­zenz

Röntgenmethoden | Materialzusammensetzung | Festkörper

Qualitative und quantitative Bestimmung der elementaren Zusammensetzung einer Probe

Beschreibung der Methode

Bei der Röntgenfluoreszenzanalyse wird die Technik der Fluoreszenzspektroskopie auf Röntgenstrahlung angewendet. Die Materialprobe wird durch Röntgenstrahlung angeregt, die dabei freiwerdende Energie wird in Form von elementspezifischer Fluoreszenzstrahlung abgegeben und mit Strahlungsdetektoren gemessen. Die Röntgenfluoreszenzanalyse ermöglicht eine Identifizierung und Konzentrationsbestimmung aller Elemente ab Ordnungszahl Z = 5 (also alle außer: H (Wasserstoff), He(lium), Li(thium) und Be(ryllium)).

Anwendungsbeispiele

  • Röntgenfluoreszenz ermöglicht die zerstörungsfreie Elementaranalyse von nahezu jedem Material.
  • Analyse von Legierungen, Qualitätskontrolle
  • Analyse von Gestein und Erzen
  • Nachweis von geringen Verunreinigungen (zB Schwermetallen)

Ansprechpartner

Dr. Nikolaus Weinberger
Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften
Technikerstraße 13, 6020 Innsbruck
 +43 (512) 507 63548
E-Mail  Website

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