Vogel im Eis

GZ.: 268074/24; Universität Innsbruck, Fakultät für Chemie und Pharmazie, Institut für Analytische Chemie und Radiochemie; Projekt „Vogel aus dem Eis“, Durchführung der Dienstleistung der Studienkoordination und des Datenmanagements

Auftraggeberin: Universität Innsbruck
Vergebende Stelle: Universität Innsbruck, Finanzabteilung, Referat Beschaffung

Geschäftszahl / Vorhaben

GZ.: 268074/24; Universität Innsbruck, Fakultät für Chemie und Pharmazie, Institut für Analytische Chemie und Radiochemie; Projekt „Vogel aus dem Eis“, Durchführung der Dienstleistung der Studienkoordination und des Datenmanagements.

Beschreibung der maßgeblichen Gründe für die Durchführung eines Vergabeverfahrens ohne vorherige Bekanntmachung

A) Name der Auftraggeberin:

Universität Innsbruck, Innrain 52, A-6020 Innsbruck 

B) Stammzahl der Auftraggeberin:

9110007928380  

C) Kontaktstelle der Auftraggeberin:

Mag.a Yeşim Eraslan und Wolfgang Lentsch, beide Finanzabteilung der Universität Innsbruck; Josef Hirn Straße 5-7, 6020 Innsbruck, Österreich.

Tel.: +43 51250722555

Fax: +43 52150730999

E-Mail: Vergabewesen-FA@uibk.ac.at    

D) CPV-Code des Hauptteils:

72313000-2 Datenerfassung

72314000-9 Datenerhebung und -zusammentragung

79342310-9 Kundenbefragung

85312320-8 Beratungsdienste

F) Art des Auftrags:

Dienstleistungsauftrag 

G) NUTS-Code des Erfüllungsortes:

AT332 

H) Bezeichnung des Auftrages:

Universität Innsbruck, Fakultät für Chemie und Pharmazie, Institut für Analytische Chemie und Radiochemie; Projekt „Vogel aus dem Eis“, Durchführung der Dienstleistung der Studienkoordination und des Datenmanagements. 

I) – Kurze Beschreibung des Auftrages:

 A) Mindestanforderungen:

Mindestanforderungen an die gegenständlich zu beschaffende Dienstleistung:

A.1      Erfahrung und Expertise

  • Nachweis einer langjährigen Erfahrung (mindestens 10 Jahre) in der klinischen Forschung, insbesondere in der Organisation und Durchführung von Studien im medizinischen und orthopädisch-traumatologischen Bereich.
  • Vertiefte Kenntnisse der Anforderungen an klinische Studien in einem universitären Umfeld.

A.2      Regulatorische Einhaltung

  • Nachweis über die Einhaltung und Umsetzung von Standardarbeitsanweisungen (Standard Operating Procedures, SOPs) nach den Vorgaben des Kompetenzzentrums für klinische Studien seit mindestens fünf Jahren.
  • Erfahrung mit nationalen und internationalen regulatorischen Vorgaben (z. B. BVergG, ICH-GCP).

A.3      Datenmanagement-Kompetenzen

  • Fähigkeit zur strukturierten Datenerhebung im klinischen Kontext (z. B. Patientenbefragungen, Auswertung klinischer Befunde).
  • Expertise in der Verarbeitung und Analyse komplexer medizinischer Daten, einschließlich:
    • Histopathologischer Bilder.
    • DICOM-Daten (Bildgebung).
    • STL-Daten (3D-Modellierung und -Rekonstruktion).
  • Sicherstellung der Kompatibilität mit bestehenden Datenbanksystemen und IT-Infrastrukturen der Medizinischen Universität Innsbruck.

A.4      Projektunterstützung

  • Beratung und Unterstützung bei der Einhaltung spezifischer klinischer und universitätsinterner Regularien.
  • Übernahme der Projektkoordination, einschließlich regelmäßiger Abstimmung mit den Projektpartnern.
  • Anpassung an projektbezogene Anforderungen, wie die Unterstützung bei der Erstellung und Durchführung von Patientenumfragen und deren Datenauswertung.

A.5      Infrastrukturelle Voraussetzungen

  • Zugriff auf spezialisierte IT-Systeme und Softwaretools für Datenmanagement und -verarbeitung.
  • Bereitstellung geschulten Fachpersonals, das sowohl über wissenschaftliche als auch über administrative Expertise verfügt.

A.6      Nachhaltigkeit und Effizienz

  • Dokumentierte Fähigkeit, Studien und Datenmanagement effizient zu planen und durchzuführen, unter Einhaltung von Zeit- und Kostenrahmen.

 A.7     Höchst zulässiger Gesamtpreis

  • Als höchst zulässiger Gesamtpreis wird € 6.225,00 exkl. USt. bestimmt.

J) Bei Zielschuldverhältnissen: In Aussicht genommener Erfüllungszeitpunkt:

Innerhalb von zehn (10) ganzen Monaten ab dem Zeitpunkt der schriftlichen Zuschlagserteilung. 

L) Name, Adresse und Kontaktdaten des Bieters, welchem der Zuschlag erteilt werden soll:

Tirol Kliniken GmbH, Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck, Anichstraße 35, A-6020 Innsbruck

FN 55332x

Tel.: +43 512 504-22821

Fax: +43 512 504-22824

Web: http://www.ortho-trauma-innsbruck.at

E-Mail: ortho-trauma@i-med.ac.at

NUTS-Code: AT332

Datum der Auswahl des Gewinners: 18.11.2024 

M) – Beschreibung der maßgeblichen Gründe für die Durchführung eines Vergabeverfahrens ohne vorherige Bekanntmachung:

Begründung, warum die zu beschaffende Dienstleistung ausschließlich durch das Studienteam der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie ausgeführt werden kann: 

  1. Einzigartige Expertise im Projektkontext
  • Das Studienteam für Orthopädie und Traumatologie ist durch ihre enge Verbindung mit der Medizinischen Universität Innsbruck einzigartig qualifiziert, die spezifischen Anforderungen des Projekts „Vogel aus dem Eis“ zu erfüllen. Sie verfügt über tiefgreifendes Fachwissen im Bereich der orthopädisch-traumatologischen Forschung und Studienkoordination.
  1. Vertrautheit mit internen Regularien und Strukturen  
  • Als Bestandteil der Medizinischen Universität Innsbruck ist die Klinik mit den spezifischen internen Abläufen, den geltenden klinischen Anforderungen und den universitären Regularien bestens vertraut. Diese Voraussetzungen ermöglichen eine reibungslose Studienkoordination ohne zusätzliche Abstimmungsprozesse.
  1. Zugang zu spezialisierten Ressourcen
  • Die Klinik bietet direkten Zugriff auf hochspezialisierte Infrastruktur und Technologien, darunter Software zur Bildverarbeitung (Histobilder, DICOM, STL-Daten) und Datenbanken der Medizinischen Universität. Ein externer Anbieter müsste erhebliche Kosten und Zeit in den Aufbau vergleichbarer Ressourcen investieren.
  1. Garantierte Einhaltung wissenschaftlicher Standards
  • Die Klinik unterliegt den Standardarbeitsanweisungen des Kompetenzzentrums für klinische Studien. Dies garantiert höchste wissenschaftliche und administrative Standards, die bei externen Anbietern nicht zwingend vorausgesetzt werden können.
  1. Fehlender Wettbewerb
  • Es gibt keine anderen Anbieter, die sowohl die wissenschaftliche Expertise als auch die infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen in diesem spezifischen Projektkontext erfüllen können. Ein Wettbewerb ist daher faktisch ausgeschlossen.
  1. Synergien durch bestehende Kooperation
  • Die Universitätsklinik ist bereits integraler Bestandteil des Projekts und eng in dessen Abläufe eingebunden. Diese Synergien führen zu einer effizienten Nutzung von Ressourcen und Zeit, was bei einem externen Anbieter nicht in gleichem Maße möglich wäre.
  1. Wirtschaftliche Effizienz
  • Eine Vergabe an externe Anbieter würde nicht nur zusätzliche Kosten verursachen, sondern auch das Risiko von Verzögerungen und Abstimmungsschwierigkeiten erhöhen. Die Klinik kann die Leistungen zeitnah und kosteneffizient bereitstellen.

Begründung, warum kein Wettbewerb möglich ist: 

  1. Institutionelle Einbindung
    • Die Universitätsklinik ist direkt in die Strukturen der Medizinischen Universität Innsbruck integriert. Externe Anbieter haben keinen Zugriff auf die internen Netzwerke, Datenbanken und Prozesse, die für die Projektumsetzung essenziell sind.
  1. Unvergleichbare Expertise
    • Die spezifischen Anforderungen an das Projekt „Vogel aus dem Eis“, insbesondere die Kombination aus orthopädisch-traumatologischer Forschung und hochspezialisiertem Datenmanagement, können nur durch die Universitätsklinik erfüllt werden.
  1. Projektkontinuität
    • Die Klinik ist bereits in das laufende Projekt eingebunden. Ein Wechsel zu einem externen Anbieter würde zu erheblichen Verzögerungen und einem Know-how-Verlust führen, der die Projektergebnisse gefährden könnte.
  1. Kosten-Nutzen-Verhältnis
    • Die Beauftragung der Universitätsklinik ist nicht nur kosteneffizient, sondern minimiert auch Risiken, da keine zusätzlichen Ressourcen für Einarbeitung oder Anpassung benötigt werden.

Sämtliche an die zu beschaffende Dienstleistung festgelegten Mindestanforderungen werden ausschließlich unter Nutzung des durch die Tirol Kliniken GmbH, Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck, Anichstraße 35, A-6020 Innsbruck, gelegten Angebots erfüllt.

Das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wurde auf Grundlage des Ausnahmetatbestandes des § 37 Abs 1 Z 3 BVergG 2018 durchgeführt.

Da es sich um eine Transparenzbekanntmachung gemäß den Bestimmungen des § 64 Abs 6 BVergG 2018 handelt, wurde der Vertrag noch nicht abgeschlossen. Der Zuschlag wird nach Ablauf einer Frist von 10 Tagen (gerechnet ab dem Zeitpunkt der erstmaligen Verfügbarkeit dieser Transparenzbekanntmachung) an die Tirol Kliniken GmbH, Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie Innsbruck, Anichstraße 35, A-6020 Innsbruck, zu einem Gesamtpreis von € 6.225,00 exkl. USt. (in Worten: Euro sechstausendzweihundertundfünfundzwanzig, Cent null exklusive Umsatzsteuer) erteilt. 

O) – Tag der erstmaligen Verfügbarkeit der Bekanntmachung:

Siehe die entsprechenden Angabe in der gegenständlichen Bekanntmachung auf https://www.data.gv.at bzw. https://ausschreibungen.usp.gv.at

 

P) - Angabe des Zeitpunktes der letzten Änderung der Ausschreibung:

Siehe die entsprechenden Angabe in der gegenständlichen Bekanntmachung auf https://www.data.gv.at bzw. https://ausschreibungen.usp.gv.at

 

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