Vortrag und Gespräch

Karl Felix Wolff und die Sage vom kleinen König Laurin

Eine Geschichte über die ladinische Erzähltradition, über Politik und Literatur und über den Dolomiten-Tourismus

em. Univ.-Prof. Dr. Ulrike Kindl (Università Ca’Foscari, Venedig)

  Mittwoch, 4. März 2026

  19:00 Uhr

  Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Josef-Hirn-Straße 5, 10. Stock, 6020 Innsbruck

  Anmeldung ist nicht erforderlich.

Karl Felix Wolff machte in seinem Bestseller Dolomitensagen (1913) und in seiner monumentalen Monographie der Dolomitenstraße (1908) die Sage vom Zwergenkönig Laurin und seinem Rosengarten zum Markenzeichen für die Dolomitenregion. Dabei vermischte er – wie Ulrike Kindl ausführt – die mittelhochdeutsche Maere von Laurin mit den ladinischsprachigen Überlieferungen über die Enrosadüra, das Alpenglühen.

Verdrängt und vergessen sind heute viele der bewegten historischen und politischen Zusammenhänge, die den touristischen Aufstieg des Dolomitengebietes im Laufe des 20. Jahrhunderts begleiteten. Wolff, der „Barde der Bleichen Berge“, spielte nicht nur in der Tourismusgeschichte der Dolomiten, sondern auch in der Kulturgeschichte Ladiniens und Südtirols mit seiner schwierigen Mehrsprachigkeit immer wieder eine Rolle.

Ulrike Kindl hat auch für ihr neues Buch: Kritische Lektüre der Dolomitensagen Bd. III: König Laurin und sein Rosengarten. San Martin de Tor: Istitut Ladin „Micurá de Rü” (2025) ausführlich im Nachlass von Karl Felix Wolff im Forschungsinstitut Brenner-Archiv geforscht.


Begrüßung:
André Comploi und Matthias Fink, Euregio Tirol-Südtirol-Trentino
Irene Prinoth, Istitut Ladin „Micurá de Rü"

Moderation:
Ursula A. Schneider

Buffet



Veranstalter
Eine gemeinsame Veranstaltung des Literaturhauses am Inn, des Forschungsinstituts Brenner-Archiv, des ladinischen Kulturinstituts Istitut Ladin „Micurá de Rü” und der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino

Veranstalter
Forschungsinstitut Brenner-Archiv


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Forschungsinstitut Brenner-Archiv
Georg-Trakl-Turm, Josef-Hirn-Straße 5-7, 6020 Innsbruck

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