Universität Innsbruck
Im Gespräch mit ...

Lukas Ladner

Repräsentation und Diversität - Was kann und soll Film leisten?

 

  Montag, 24. Oktober 2022

  15:00-17:00 Uhr

  Haus der Begegnung (Seminarraum IV), Rennweg 12, 6020 Innsbruck

  Um Anmeldung bis spätestens 19. Oktober 2022 per Mail
         an 
fsp-kultur@uibk.ac.at wird gebeten.

Lukas Ladner

Portraitbild Lukas Ladner

Repräsentation und Diversität - Was kann und soll Film leisten?

Von der Ideenfindung, über die konkrete Umsetzung bis hin zur Rezeption reibt sich das Medium des Bewegtbildes wie kein zweites an der von uns wahrgenommenen Wirklichkeit. Zwangsläufig wird die Authentizität von Bewegtbildmaterial, abseits des Animationsfilms, durch einen Abgleich mit unserer physischen Welt erreicht. Fragen der Darstellung und Darstellbarkeit sind dadurch nicht zweitrangiger, sondern von höchster Ordnung. Schon allein deswegen ist es nicht überraschend, dass sich Fragen der Repräsentation und Diversität so stark in dieser Erzählform niederschlagen. Dabei werden die damit einhergehenden Debatten zunehmend hitziger, wie etwa die Kontroverse um das Casting zur aktuellen Neuverfilmung von Arielle zeigen. Ausgehend von den von Amazon Studios veröffentlichten "Inclusion Playbook" soll gemeinsam mit dem Regisseur und Filmemacher Lukas Ladner dieser Debatte nachgegangen werden. Ziel ist es, die ideologischen, gesellschaftlichen, kapitalistischen und künstlerischen Interessen zu entwirren, um die dahinterstehende Frage freizulegen: Was kann und soll Film leisten?

Lukas Ladner wurde 1991 in Innsbruck geboren. Von 2013 bis 2017 studierte er Film- und Fernsehregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und hat diese mit dem Kurzfilm „Treibgut“ abgeschlossen. Sein erster Lang-Dokumentarfilm "Eva-Maria" feierte seine Weltpremiere auf dem DOK.fest München und gewann auf der Diagonale'21 den Preis für den besten Nachwuchsfilm. Aktuell arbeitet er von Innsbruck aus an der Schnittstelle zwischen Film und Videokunst und recherchiert für seinen zweiten Langdokumentarfilm.

Dr. Teresa Millesi

Koordinatorin des Forschungsschwerpunkts
'Kulturelle Begegnungen - Kulturelle Konflikte'
Innrain 52d
6020 Innsbruck

fsp-kultur@uibk.ac.at
+43 512 507-39820

Um Anmeldung bis spätestens 19. Oktober 2022 per Mail an 
fsp-kultur@uibk.ac.at  wird gebeten.


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