Maria PiokMag. Dr. Maria Piok

Senior Scientist


Tel.: +43 (0)512 507 45023
Fax: +43 (0)512 507 45199

  maria.piok@uibk.ac.at

 


Zur Person 

geb. 1983 in Brixen (Südtirol)

Studium der Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Innsbruck

2009–2016 Doktoratsstudium der Germanistik an der Universität Innsbruck

2015–2016 Projektmitarbeiterin am Forschungsinstitut Brenner-Archiv (Projekt „Literatur der Gegenwart aus Nord-, Ost- und Südtirol“ – Schwerpunkt Drama)

seit 2018 Senior Scientist am Forschungsinstitut Brenner-Archiv

ab 2020 Mitarbeiterin im Literaturhaus am Inn

Forschungsschwerpunkte u. a.: Theater des 19. und 20. Jahrhunderts, Volksstück und Kabarett, medialer, transnationaler, kultureller Transfer von Literatur, Übersetzung und Bearbeitung, literarische Mehrsprachigkeit 

Lehre 

2011–2014 bzw. seit 2016 Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik

seit 2006 Lektorin für Deutsch als Fremdsprache am Sprachenzentrum der Universität Innsbruck und dem Bfi Tirol für DaF-Lernende und Lehrende

Publikationen, Vorträge und sonstige wissenschaftliche Arbeiten

1. Monographien 

Sprachsatire in Nestroys Vaudeville-Bearbeitungen. Innsbruck: iup 2017 (= Germanistische Reihe 87).

Gesprochene Sprache und literarischer Text: Helmut Qualtinger liest Horváth, Soyfer, Kraus und Kuh. Wien et al.: LIT 2011 (= Innsbrucker Studien zur Alltagsrezeption 8).

Grünmandl. Geschichte. Gedanken. Bilder. Mit einem Nachwort von Florian Grünmandl. Katalog zur Ausstellung im Stadtmuseum Hall in Tirol, 15.11.2019–08.03.2020. 
 

2. Herausgeberbücher

Hrsg., gem. mit Ulrike Tanzer: Otto Grünmandl: Ein Gefangener. Werkausgabe Band 1. Kurzprosa und Gedichte. Innsbruck: Haymon 2019. 

Hrsg., gem. mit Christine Riccabona: Gerhard Kofler: in fließenden übergängen / in vasi comunicanti. Frühe Gedichte in Deutsch, Italienisch und Südtiroler Mundart / Poesie giovanili in tedesco, italiano e dialetto sudtirolese. Innsbruck: Haymon 2019.

Hrsg., gem. mit Ulrike Tanzer und Kyra Waldner: Marie von Ebner-Eschenbach. Schriftstellerin zwischen den Welten. Innsbruck: iup 2018 (= Germanistische Reihe 90). 

3. Aufsätze 

„Ein so springlebendiger Toter“ – Jura Soyfers Nestroy. In: Nestroyana 39 (2019), Heft 1/2, S. 5-18.

„Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis“. Vergessen in Sabine Grubers Stillbach oder die Sehnsucht. In: John Butcher, Anna Maria Chierici (Hrsg.): Ein Jahrhundert schweren Zusammenlebens / Un secolo di difficile convivenza. Meran: alphabeta 2019, S. 191-201.

gem. mit Thomas Wegmann: Zwischen Fakt und Fiktion – zu einigen Aspekten der frankophonen Paratextforschung. In: Paratextuelle Politik und Praxis. Hrsg. v. Nadja Reinhard und Martin Gerstenbräun. Weimar et al: Böhlau 2018.

Bearbeiter, Uebersetzer, Stükzuschneider“ – Plagiatoren im Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts. „In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 35 (2016), S. 25-42.

„Hitler spricht und spricht ...“. Helmut Qualtinger und Serdar Somuncu lesen „Mein Kampf“: Zwei satirische Annäherungen an ein unlesbares Buch, dessen urheberrechtliche Sperrfrist in diesem Jahr abläuft. www.literaturkritik.at (Ausgabe Winter 2014).

Les rôles de Nestroy et leurs modèles français. In: Les relations de Johann Nestroy avec la France. Études réunies par Irène Cagneau et Marc Lacheny. Austriaca 75 (2013), S. 95-107.

Helmut Qualtinger als Nestroy-Interpret. In: Nestroyana 32, Heft 3/4 (2012), S. 174-182.

Nestroy als Sonderfall im „System Wiener Vorstadttheater“. In: Biographie und Gesellschaft. Hrsg. v. Ernst Bruckmüller und David M. Wineroither. Wien: New Academic Press 2012 (= Austriaca), S. 128-144.

Satirische Grenzüberschreitungen in „Vergiß Tarantino“ von Julia Kissina. In: Migrationsliteraturen in Europa. Hrsg. v. Eva Binder und Birgit Mertz-Baumgartner. Innsbruck: iup 2012, S. 235-240.

Von der ,comédie vaudeville‘ zur satirischen Posse: Nestroys Bearbeitungen von französi-schen Boulevardkomödien. In: Deutschsprachige Literatur und Dramatik aus der Sicht der Bearbeitung: Ein hermeneutisch-ästhetischer Überblick. Hrsg. v. Fabrizio Cambi und Fulvio Ferrari. Trient: Università degli Studi di Trento 2011 (= Labirinti 134), S. 47-70.
 

4. Berichte

Zum Gedenken an Jürgen Hein. Eine Veranstaltung des Forschungsinstituts Brenner-Archiv. In: Nestroyana 37, Heft 1/2 (2017), S. 91-92.

Internationale Tagung in Valenciennes (Frankreich): Les relations de Johann Nestroy et d’Artur Schnitzler avec la France (Tagungsbericht). In: Nestroyana 33, Heft 1/2 (2013), S. 102-104.
  

5. Wissenschaftliche Rezensionen

Katharina Prager [Hrsg.]: Geist versus Zeitgeist: Karl Kraus in der Ersten Republik. [in Vorbereitung]. 

Johann Nepomuk Nestroy: Il talismano. Farsa cantata in tre atti. A cura di Federica Rocchi. In: Nestroyana 38, Heft 2/3 (2017), S. 191-194.

Wolfgang Straub: Die Netzwerke des Hans Weigel. In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 36 (2017), S. 179-181.

Olaf Lahayne: Beschimpft Österreich! Der Skandal um die Staatspreisrede Thomas Bern-hards im März 1968. www.literaturkritik.at (Ausgabe Sommer 2017).

Dagmar Heißler: Ernst Lothar. Schriftsteller, Kritiker, Theaterschaffender. www.literaturkritik.at (Ausgabe Frühjahr 2017).

Wolff Greinert: Hans Weigel – „Ich war einmal….“.. Eine Biografie. www.literaturkritik.at (Ausgabe Herbst 2016).

Norbert Christian Wolf: Eine Triumphpforte österreichischer Kunst. Hugo von Hofmannsthals Gründung der Salzburger Festspiele. In: Zeitschrift für Germanistik 3 (2015), S. 675-676.

Marjan Cescutti, Johann Holzner, Roger Vorderegger (Hrsg.): Raum – Region – Kultur. Literaturgeschichtsschreibung im Kontext aktueller Diskurse. In: Kulturen an den ,Peripherien‘ Mitteleuropas (am Beispiel der Bukowina und Tirols). Hrsg. v. Andrei Corbea-Hoisie und Sigurd Paul Scheichl. Jassy: Hartung-Gorre 2015 (= Jassyer Beiträge zur Germanistik XVIII), S. 577-579.
  

6. Vorträge

„A Unentschieden is a Sieg für Österreich!“ Helmut Qualtinger als Symbolfigur der Heimatkritik. Heimat/Literatur/Film. Tagung zum 75. Geburtstag Peter Turrinis. Archiv der Zeitgenossen, Donau-Universität Krems, September 2019. 

„Jeder hat an Wien sehnsuchtsvoll dacht“. Ort und Ortsbezüge in Nestroy-Übersetzungen. Internationale Nestroy-Gespräche, Wien/Schwechat, Juli 2018.

„reimo, ergo sum“ – Mehrsprachigkeit im Poetry Slam. Mehrsprachigkeit – ein multidisziplinärer Workshop, Universität Innsbruck, Mai 2019.

Zu Koflers mehrsprachiger Lyrik. Präsentation des Bandes „Gerhard Kofler: in fließenden übergängen / in vasi comunicanti“, Forschungsinstitut Brenner-Archiv, März 2019; Brixen, Oktober 2019; Literaturhaus Salzburg, Oktober 2019. 

Neues Theater aus Südtirol. Bücherwelten, Bozen, Februar 2019.

„Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis“. Zu Sabine Grubers Stillbach oder die Sehnsucht.“ Tagung „Ein Jahrhundert schweren Zusammenlebens. Darstellungen der Südtiroler Geschichte von der Annexion ans Königreich Italien bis zum neuen Jahrtausend in der deutsch- und italienischsprachigen Gegenwartsprosa (1968-2018). Meran, Oktober 2018.

„Hoffentlich kommt jetzt kein Monolog.“ Peter Turrini als Goldoni-Bearbeiter. Universität Wien, November 2018.

„Ein so springlebendiger Toter“ – Jura Soyfers Nestroy. Internationale Nestroy-Gespräche in Wien/Schwechat, Juli 2018.

gem. mit Federica Rocchi: Incontro di approfondimento sulla figura del commediografo Johann Nestroy e presentazione dell’opera „Il talismano“. Uno sguardo alla vecchia Europa. Settimana della cultura austriaca. Chieti, Juni 2018.

Il teatro popolare come zona di contatto: Peter Turrini adatta Carlo Goldoni. Workshop „Italianistik im kulturwissenschaftlichen Kontext: Zone di contatto: spazio, interazione e trasformazione“. Universität Innsbruck, November 2017.

Otto Grünmandls Nachlass. Eine Führung durch das Forschungsinstitut Brenner-Archiv im Rahmen von Grünmandls Zimmertheater des Kulturlabors Stromboli Hall, November 2017.

„Ort: Gemalte Kulissenstube.“ Theaterbilder in der Tiroler Gegenwartsdramatik. Internationale Nestroy-Gespräche in Wien/Schwechat, Juli 2017.

Das Zauberspiel. Gastvortrag im Seminar „Fantastik in der Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts“, Universität Innsbruck, März 2017.

Sprache und Sprachsatire im Tiroler Drama der Gegenwart. Kolloquium „Theater in kleinen und regionalen Sprachen“ an der Europa-Universität Flensburg, Februar 2017.

gem. mit Johann Holzner und Barbara Siller: „Ein paar Wörter / lose als leichtes Gepäck“ – Vorstellung eines Forschungsprojekts zur Literatur der Gegenwart in Nord-, Süd- und Osttirol. Laas, November 2016.

gem. mit Ulrike Tanzer: Auf den Spuren von Otto Grünmandl. Führung durch das Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck, September 2016.

Hunger und Völlerei im Volksstück. IFK-Akademie „Hunger, Essen und Askese“, Maria Taferl (NÖ), August 2016.

Die Adaption fremdsprachlicher Bühnentexte als kulturelle Übersetzung. IFK-Akademie „Übersetzung als Kulturtechnik“, Maria Taferl (NÖ), August 2014.

„Andern gfallt das Singen wällisch blos“ – Nestroy und die fremden Liedtexte. Internationale Nestroy-Gespräche in Wien/Schwechat, Juni 2014.

Die Sprache der Nestroy-Rollen und ihrer französischen Vorbilder im Vergleich. Symposium „Les relations de Johann Nestroy et d’Arthur Schnitzler avec la France“ an der Université de Valenciennes et du Hainaut-Cambrésis, Oktober 2012.

Sprachsatirische Bearbeitung bei Johann Nestroy. Graduiertenkonferenz des Instituts für Germanistik und des Forschungsinstituts Brenner-Archiv, Mai 2011.

Von der ,comédie vaudeville‘ zur satirischen Posse: Nestroy und die französische Boulevardkomödie. Tagung „Deutschsprachige Literatur und Dramatik aus der Sicht der Bearbeitung“ an der Universität Trient, Dezember 2010.

Helmut Qualtinger als Nestroyinterpret. Internationale Nestroy-Gespräche in Wien/Schwechat, Juni 2010.
 

5. Sonstiges

gem. mit Florian Grünmandl: Kuration der Ausstellung „Grünmandl. Geschichte. Gedanken. Bilder“ im Stadtmuseum Hall in Tirol, 15.11.2019–08.03.2020. 

Stipendien und Preise 

2018 Grant für die Cost Action Training School „Distant Reading for European Literary History – Computational Methods and Literary Theory“, Galway, Irland

2016 Frankreich-Preis des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts der Universität Innsbruck für die Dissertation

2016 Stipendiatin der Sommerakademie „Hunger, Essen und Askese“ des Internationalen Forschungszentrums der Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz (IFK)

2014 Stipendiatin der Sommerakademie „Übersetzung als Kulturtechnik“ des Internationalen Forschungszentrums der Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz (IFK)

2012 Anerkennungspreis der Jury des LFUI-Best Student Paper Award für den Aufsatz „Helmut Qualtinger als Nestroy-Interpret“

Mitgliedschaften 

Mitglied der Internationalen Nestroy-Gesellschaft

Mitglied der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur 

Mitglied des interdisziplinären Forschungszentrums „Dimensionen des Literaturtransfers: Übertragung, Vermittlung, Rezeption“ der Universität Innsbruck

Mitglied der Ernst-Toller-Gesellschaft

Mitglied im interdisziplinären Kolloquium Mehrsprachigkeit der Universität Innsbruck

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