Doctor of Philosophy-Doktoratsstudium Soziologie

Fakultät Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften
Dauer / ECTS-AP 6 Semester / 180 ECTS-AP
Akademischer Grad Doctor of Philosophy (PhD)
Niveau der Qualifikation Doctorate (3. Studienzyklus)
ISCED-11: Stufe 8, EQR/NQR: Stufe 8
ISCED-F 0314 Soziologie und Kulturwissenschaften
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl C 094 xxx | C 794 365 xxx
Curriculum
Informationen zum Curriculum (2009W)*
Voraussetzung Fachlich infrage kommendes Diplom- oder Masterstudium oder Äquivalent
Bewerbung


* Informationen zum Curriculum (2009W)

Die Gesamtfassung des Curriculums spiegelt das aktuell gültige Curriculum wider, ist rechtlich unverbindlich und dient lediglich der Information. Die rechtlich verbindliche Form des Curriculums inkl. etwaiger Änderungen finden Sie in den entsprechenden Mitteilungsblättern.

Die Information, welche Curriculumsversion für Sie gilt, entnehmen Sie bitte Ihrem Studienblatt
  abrufbar unter: http://orawww.uibk.ac.at/public/lfuonline_meinestudien.studienblatt
  Spalte: Curriculum in der geltenden Fassung

Mitteilungsblätter »

Informationen zur Prüfungsordnung inkl. Bewertung und Benotung

Prüfungsordnung

Die Prüfungsordnung ist integraler Bestandteil des Curriculums, detaillierte Informationen finden Sie unter dem Paragrafen Prüfungsordnung.

Beschreibung des angewandten Notensystems (inkl. Notenverteilungsskala) »

Bei der Notenverteilungsskala handelt es sich um die statistische Darstellung der Verteilung aller positiv absolvierten Prüfungen, die innerhalb eines Studiums bzw. eines Studienfaches (unter Heranziehung aller gemeldeten Studierenden eines Studiums bzw. eines Studienfaches) erfasst wurden. Die Notenverteilungsskala wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

 Österreichische 
 Notenskala
 Definition
 %-Satz 
      
 1  SEHR GUT:
 Hervorragende Leistung
55,1
= 100%

 2

 GUT:
 Generell gut, einige Fehler
22,9
 3  BEFRIEDIGEND:
 Ausgewogen, Zahl entscheidender Fehler
15,9
 4  GENÜGEND:
 Leistung entspricht den Minimalkriterien
6,1
 5  NICHT GENÜGEND:
 Erhebliche Verbesserungen erforderlich, Erfordernis weiterer Arbeit
     

 Quelle: WS 2017/2018

Gesamtbeurteilung der Qualifikation

Nicht zutreffend
Erklärung: Eine Gesamtbeurteilung (mit Auszeichnung bestanden, bestanden, nicht bestanden) wird nur über eine studienabschließende Prüfung, die aus mehr als einem Fach besteht, vergeben (im Curriculum dieses Studiums ist diese nicht vorgesehen).

Voraussetzung

Fachlich infrage kommendes Masterstudium an der Universität Innsbruck:

Kriterien zur Feststellung der Gleichwertigkeit:

Die Zulassung zum „Doctor of Philosophy“-Doktoratsstudium Soziologie erfordert den Abschluss eines fachlich infrage kommenden universitären (Diplom- oder) Masterstudiums. Die Gleichwertigkeit des Abschlusses eines Fachhochschul-Masterstudienganges, eines FH-Diplomstudienganges oder eines fachähnlichen Masterstudienganges muss individuell geprüft werden.

Falls die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können als Auflage Prüfungen festgelegt werden, die während des Doktoratsstudiums abzulegen sind.

Module und Dissertation

Pflichtmodule
15 ECTS-AP
Dissertation
145 ECTS-AP

Dissertationsprojekt
10 ECTS-AP

Verteidigung der Dissertation (Rigorosum)
5 ECTS-AP

Die Dissertation ist eine wissenschaftliche Arbeit, die anders als die Diplom- und Masterarbeit dem Nachweis der Befähigung zur selbstständigen Bewältigung wissenschaftlicher Fragestellungen dient.

Das Thema der Dissertation ist dem Bereich der Soziologie zu entnehmen.

Die oder der Studierende hat ein Betreuerinnen- bzw. Betreuerteam, das aus mindestens zwei Betreuerinnen oder Betreuern besteht (Dissertationskomitee), vorzuschlagen und daraus eine verantwortliche Hauptbetreuerin oder einen verantwortlichen Hauptbetreuer zu benennen. Es ist zulässig, Betreuerinnen oder Betreuer mit Ausnahme der Hauptbetreuerin oder des Hauptbetreuers aus fachverwandten Bereichen vorzuschlagen. In begründeten Einzelfällen können die Studierenden auch nur eine Betreuerin oder einen Betreuer vorschlagen.

Die oder der Studierende hat das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer der Dissertation der Universitätsstudienleiterin oder dem Universitätsstudienleiter vor Beginn der Bearbeitung schriftlich bekannt zu geben. Das Thema und die Betreuerinnen oder Betreuer gelten als angenommen, wenn die Universitätsstudienleiterin oder der Universitätsstudienleiter diese innerhalb eines Monats nach Einlangen der Bekanntgabe nicht bescheidmäßig untersagt.

Wahlmodule
20 ECTS-AP

Mindestens eines der Module "Going Public":

  • Zeitschriftenbeitrag
    10 ECTS-AP
  • Buchbeitrag
    10 ECTS-AP
  • Konferenzbeitrag
    5 ECTS-AP

Mindestens eines der Module "fachwissenschaftliche Kompetenzen":

  • Wissenschaftstheoretisch-soziologische Reflexivität
    5 ECTS-AP
  • Methodologie und Methoden sozialwissenschaftlicher Forschung
    5 ECTS-AP

Weitere mögliche Module:

  • Generische Kompetenzen
    max. 10 ECTS-AP


Qualifikationsprofil und Kompetenzen

Das „Doctor of Philosophy“-Doktoratsstudium Soziologie ist der Gruppe der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studien zugeordnet.

Als reflexive Disziplin versichert sich die Soziologie stets ihrer eigenen Fragestellungen und Zugangsweisen im Licht der Gegenwart. Als empirische Disziplin stellt sie ihre Ergebnisse methodisch kontinuierlich dem Test der erfahrbaren Wirklichkeit. Beiden Aspekten trägt das Curriculum Rechnung.

Gemäß dem Studienaufbau wird die zentrale Arbeit an der Dissertation als eines genuin eigenen fachlichen Forschungsbeitrags durch intensive Betreuung seitens des Lehrkörpers wie auch durch entsprechende Lehrveranstaltungen (z.B. zu Fragen der theoretischen und methodologischen Reflexion der eigenen Forschung) begleitet. Darüber hinaus werden Lehrmodule angeboten, die auf spätere berufliche Tätigkeiten vorbereiten. Diese regen, über die fachlichen Aspekte hinaus, zur Entwicklung generischer Kompetenzen an und laden zur praktischen Teilnahme an der Fach-Community ein.

Das PhD-Studium Soziologie stellt den Höhepunkt der wissenschaftlichen Ausbildung dar und befähigt die Absolventinnen und Absolventen, soziologische Fragestellungen auf dem aktuellen Niveau der Disziplin theoretisch zu strukturieren, methodisch in angemessener Weise zu bearbeiten, eigene Forschungsergebnisse zu präsentieren und in den interdisziplinären Dialog einzutreten. Innerhalb der modernen Wissensgesellschaft bereitet das Doktoratsstudium daher gleichermaßen auf eine akademische Laufbahn als auch auf Aufgaben der Planungs- und Entscheidungsvorbereitung an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Praxis vor.

Erwartete Lernergebnisse

AbsolventInnen sind qualifizierte NachwuchswissenschafterInnen. Sie beherrschen daher die Theorien und Methoden, die in der soziologischen Forschung angewandt werden, und sind in der Lage, diese kritisch zu diskutieren, zu analysieren und weiter zu entwickeln. Da sie zum Erkenntnisstand ihrer Disziplin selbst beigetragen haben, verfügen sie über die Kompetenz, substantielle Forschungsvorhaben mit wissenschaftlicher Integrität selbständig zu konzipieren und durchzuführen und wissenschaftstheoretisch zu reflektieren. Zu den erworbenen Schlüsselqualifikationen zählen weiters die Fähigkeiten zum selbstorganisierten Arbeiten und die Fähigkeit, in ihrer Fachgemeinschaft und Gesellschaft über ihr Fachgebiet zu kommunizieren.

Sie sind damit dazu befähigt, in wissenschaftlichen und professionellen Zusammenhängen innovative Beiträge zu leisten.

Zukunftsperspektiven: Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten

Entsprechend einer sich zunehmend durch konfligierende Interpretationsmuster auszeichnenden Gesellschaft des 21. Jahrhunderts steigt der Bedarf an soziologischen Erklärungen. In den Schlüsselpositionen der Wissensgesellschaft (Forschungsinstitute, Bildungswesen, öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Verbände, Medien), aber auch in der politischen Öffentlichkeit erweist sich die Berücksichtigung soziologischen Wissens als bedeutend für die weitere gesellschaftliche Entwicklung. Zusätzlich erhalten Absolventinnen und Absolventen qua des Erwerbs sozialwissenschaftlicher Kernkompetenzen bezüglich der Leistungsanforderungen in der stark fluktuierenden Berufswelt die Möglichkeit, selbst am Wandel der Berufe mitzuwirken.

Informationen zum Studium

Formulare

Anerkennungen

Kontakt und Information

Prüfungsreferat
Standort Universitätsstraße 15 Piktogramm barrierefreier Zugang

Studiendekan
assoz. Prof. Mag. Dr. Franz Eder

Informationen für Studierende mit Behinderung