Die von Johannes Härting und Karin Peter im Wintersemester 2025/26 verantwortete Lehrveranstaltung „Erinnerungslernen an regionalen Gestalten – am Beispiel Leokadia Justman“ wurde Anfang Juni 2026 erfreulicherweise in den „Atlas der guten Lehre“ des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung aufgenommen.
Es handelt sich dabei um die konkrete Ausgestaltung der in den Masterstudien Katholische Religionspädagogik und Lehramt Katholische Religion verankerten Vorlesung mit Übung „Religionsdidaktik Vertiefung“ im Studienjahr 2025/26.
In der Lehrveranstaltung zum Erinnerungslernen wurden entscheidende Ergebnisse des Forschungsprojekts „Leokadia Justmans Überlebensgeschichte“ aufgegriffen. In diesem seit 2024 laufenden Projekt wird unter der Leitung von Dominik Markl und Niko Hofinger in disziplinenübergreifender Weise die Autobiografie der während der NS-Zeit nach Tirol geflüchteten jüdischen Polin Leokadia Justman (1922–2002) beforscht. Die vorliegenden Erkenntnisse und Manifestationen aus diesem Projekt wurden didaktisch gerahmt und mit den teilnehmenden Studierenden für Bildungsprozesse in vielfältiger Weise weiterentwickelt.
Das ausgezeichnete Lehrprojekt versteht sich angesichts von aktuellen gesellschaftlichen Polarisierungen und anwachsenden antisemitischen und antijudaistischen Tendenzen als Mitwirkung am Bildungsauftrag zum Widerstand gegen alles Menschenverachtende und dem Einsatz für eine gerechtere Welt.
Wir gratulieren Johannes Härting und Karin Peter zu dieser Würdigung!
