SCHÖNHEIT VOR WEISHEIT
Das Wissen der Kunst. Die Kunst der Wissenschaft.

Veranstaltungstipp aus dem Rahmenprogramm:

WissenschaftlerInnen im Gespräch im Rahmen der Ausstellung „Schönheit vor Weisheit“: Beim fünften der insgesamt acht Gesprächsrunden unterhalten sich Kristina Stoeckl vom Institut für Soziologie und Heribert Insam vom Institut für Mikrobiologie mit Sebastian Possert im Ferdinandeum in Innsbruck.
Zeit: Donnerstag, 23. Jänner 2020 von 18 bis 20 Uhr
Eintritt frei!

Am 26. September wurde die Sonder­ausstellung „Schönheit vor Weisheit. Das Wissen der Kunst und die Kunst der Wissen­schaft“ anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Universität Innsbruck in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen eröffnet. Die Ausstellung im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum setzt sich mit dem Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft auseinander.

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FLATZ, Schönheit vor Weisheit, 1981
Bild: Artothek des Bundes / Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck © Bildrecht, Wien, 2019


Kunst und Wissenschaft sind zwei Bereiche, die sich sowohl ergänzen als auch in Wettstreit miteinander treten. Der Grenzbereich, in dem sie aufeinander treffen und sich gegenseitig beeinflussen, eröffnet ein spannendes Feld. In der Sonderausstellung „Schönheit vor Weisheit“ wird dieses beleuchtet und diskutiert. Die Werke von mehr als dreißig Kunstschaffenden, die in der Sonderausstellung gezeigt werden, verbinden die gegenwärtige künstlerische Praxis mit der wissenschaftlichen Arbeit der letzten Jahrhunderte. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Bruchlinien beleuchtet, die an unterschiedlichen Institutionen und Orten untersucht werden: von der Kunstgeschichte über die Psychologie bis zur Biologie und Quantenphysik. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den verschiedensten Bereichen treten mit Künstlerinnen und Künstlern in einen Dialog und stellen eingeübte Denk- und Deutungsmuster auf die Probe. Diese Annäherung von Kunst und Wissenschaft stellt historisch gewachsene Grenzen in Frage, Narrative des eigenen Han­delns werden destabilisiert. Es öffnen sich neue gedankliche Räume. Unterstützt von den vielfältigen Sammlungen der Tiroler Landesmuseen und der Universität Innsbruck werden diese präsentiert.

Ausstellungsdauer: 26. September 2019  bis 1. März 2020

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet:

Ein besonderes Highlight ist die Reihe „WissenschaftlerInnen im Gespräch“ mit insgesamt acht Gesprächsabenden. Markus Sommersacher führt mit zwei WissenschaftlerInnen in lockerer Atmosphäre ein Gespräch über Werdegang, Motivation und mögliche Parallelen bzw. Gegensätze in ihren unterschiedlichen Forschungsdisziplinen.

WissenschaftlerInnen im Gespräch

Termin 1: Donnerstag, 24. Oktober 2019
Józef Niewiadomski (Institut für Systematische Theologie) und Bernhard Fügenschuh (Institut für Geologie, Vizerektor für Lehre und Studierende)
Mitschnitt des Gesprächs:

Termin 2: Donnerstag, 28. November 2019, 18 Uhr
Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte) und Konstanze Zwintz (Institut für Astro- und Teilchenphysik)
Mitschnitt des Gesprächs:

Termin 3: Donnerstag, 5. Dezember 2019, 18 Uhr
Hubert Huppertz (Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie) und Marie-Luisa Frick (Institut für Philosophie)
Mitschnitt des Gesprächs:

Termin 4: Donnerstag, 19. Dezember 2019, 18 Uhr
Hanns-Christoph Nägerl (Institut für Experimentalphysik) und Kathrin Aste (Institut für Experimentelle Architektur)
Mitschnitt des Gesprächs:

Termin 5: Donnerstag, 9.  Jänner 2020, 18 Uhr
Hannelore Weck-Hannemann (Institut für Finanzwissenschaft) und Wolfgang Rauch (Institut für Infrastruktur, Arbeitsbereich Umwelttechnik)
Mitschnitt des Gesprächs:

Termin 6: Donnerstag, 23. Jänner 2020, 18 Uhr
Kristina Stoeckl (Institut für Soziologie) und Heribert Insam (Institut für Mikrobiologie)

Termin 7: Donnerstag, 6. Februar 2020, 18 Uhr
Silke Meyer (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie) und Leonhard Dobusch (Institut für Organisation und Lernen)

Termin 8: Donnerstag, 20. Februar 2020, 18 Uhr
Paul Danler (Institut für Romanistik) und Andreas Müller (Institut für Europarecht und Völkerrecht)

Lois Weinberger, aus „Debris Field – Erkundungen im Abgelebten“, 2010/2016
Bild: Paris Tsitsos © Studio Weinberger


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