Bücherrücken

Publikationen 2019

Universitätsgeschichte

Zentrum des Wissens an der Peripherie. 350 Jahre Universität Innsbruck (Arbeitstitel)

Herausgeber: Im Auftrag der Universität Innsbruck: Margaretha Friedrich, Dirk Rupnow. 3 Bände.
Verlag: IUP, Herbst 2019.

Band 1: Phasen der Universitätsgeschichte
Band 2: Aspekte der Universitätsgeschichte
Band 3: Umbrüche und Perspektiven am Beginn des 21. Jahrhunderts

Präsentation: Freitag, 11. Oktober 2019, Aula Hauptgebäude

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Band 1 spannt einen Bogen von der Gründung und Etablierung im späten 17. Jahrhundert über die verschiedenen Phasen von Herabstufungen, Wiedereinrichtungen und Reformen bis ins 20. Jahrhundert und die Gegenwart.

In Band 2 werden währenddessen einzelne Aspekte der Innsbrucker Universitätsgeschichte vertieft: die sich wandelnden Bilder und Rollen von Studierenden, Professoren und dem Allgemeinen Personal, auch in exemplarischen Biographien. Eingegangen wird auch auf die Bibliothek, das Archiv, Forschung, Lehre und Wissen(schaft)sgeschichte, Symbole und Rituale.

In Band 3 wird die aktuelle Situation reflektiert.

350 Jahre Universität Innsbruck. Universitätsbauten (Arbeitstitel) 

Herausgeber: Universität Innsbruck, Klaus Tragbar. Verlag: IUP, Herbst 2019.

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Dieser Band der Universitätsgeschichte widmet sich den Universitätsbauten, die das Stadtbild von Innsbruck mitgeprägt haben beziehungsweise bis heute mitprägen. Damit soll eine Stadtbaugeschichte der Universität vorgelegt werden, die eine Übersicht über die bauliche und städtebauliche Entwicklung der Universität im Kontext der Stadt Innsbruck gibt. Die Entstehung der Universität, der Ausbau der verschiedenen Campus, der Neubau und die Adaption von Räumen für die Lehre, die räumlichen und städtebaulichen Auswirkungen künftiger Lehrformen und die Kunst am Bau bilden die Schwerpunkte dieser Publikation. Vorarbeiten zu dieser Stadtbaugeschichte wurden seitens des Forschungsinstituts Archivs für Baukunst im Rahmen einer Diplomarbeit und einer Ausstellung zum Campus West geleistet.

Bestandskatalog artothek

Kunst | Sammlung | Universität 

Kunst in Tirol nach 1945

Bestandskatalog der Sammlung am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlässe

3 Bände in Schuber, herausgegeben von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Claudia Mark.
Verlag: Haymon, Innsbruck 2018.

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Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Nina Eisterer, Robert Gander, Ruth Haas, Tobias Kaserer, Claudia Mark, Günther Moschig, Markus Neuwirth, Reinhard Obermair.

Vorliegende Publikation versteht sich als künstlerisches Inventar, das eine umfassende Sammlung penibel darlegt, ergänzt durch eine Dokumentation der Nachlässe, Schenkungen und Legate, die sich am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck befinden. Über mehrere Semester wurde dieses Inventar in Lehrveranstaltungen von Studierenden der Kunstgeschichte erarbeitet. So kann eine lange Geschichte von sammeln, bewahren, präsentieren und wissenschaftlichem Arbeiten vorgelegt werden, ein ästhetisches und wissenschaftliches Archiv, das Forschung, Lehre und kuratorische Praxis verbindet und nicht zuletzt den Künstlerinnen und Künstlern die Gewissheit gibt, Teil eines Wissensspeichers zu sein.

Die Universität Innsbruck verfügt als eine der wenigen Universitäten im deutschsprachigen Raum über eine beeindruckende Sammlung von Originalkunstwerken. Sie ist schwerpunktmäßig der Kunst aus Tirol nach 1945 gewidmet und umfasst alle Gattungen der modernen und zeitgenössischen Kunstproduktion. Neben einer vollständigen Dokumentation der Kunstsammlung mit derzeit 777 Werken behandelt diese Publikation die wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlässe, Legate und Schenkungen: Nachlass Louis Hechenbleikner, Nachlass Hans Semper, Nachlass Paul von Rittinger, Schenkung Franz Lettner, Schenkung Schwetz und die Archivalien zu Hans Fritz. Die in diesem Buch behandelten Sammlungen und Nachlässe sind für die Kunst-, Kultur- und Geistesgeschichte Tirols im 20. Jahrhundert von zentraler Bedeutung und werden in dieser Form erstmals publiziert.

Kunst und Wissenschaft

KUNST :: WISSENSCHAFT

Eine fächerübergreifende Untersuchung am Beispiel der Universität Innsbruck.

Herausgeber: Sybille Moser-Ernst, Christoph Bertsch. Verlag: IUP, 2019.

Präsentation: Dienstag, 19. November 2019, 19:00 s.t., Aula Hauptgebäude

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Mit Text- und Bildbeiträgen von: Christine Antenhofer, Peter Assmann, Christoph Bertsch, Werner W. Ernst, Wolfgang Fetz, Thomas Feuerstein, Robert Fleck, Monika Fink, Sabine Folie, Inge Hinterwaldner, Johann Holzner, Theo Hug, Erich Kistler, Verena Konrad, Nadine Kuppelwieser, Bart Lootsma, Ursula Marinelli, Gerald Matt, Günther Moschig, Brigitte Mazohl, Hermann Mitterhofer, Sybille Moser-Ernst, Markus Neuwirth, Reinhard Obermeir, Andreas Oberprantacher, Christine Prantauer, Norbert Pümpel, Dirk Rupnow, Veronika Sandbichler, Martin Sexl, Roman Siebenrock, Jürgen Tabor, Ulrike Tanzer, Karl Heinz Töchterle, Peter Volgger, Peter Weibel, Lois Weinberger, Anton Zeilinger.

Die Engführung von Kunst und Wissenschaft, ihre gegenseitige Beeinflussung wie Abgrenzung zählen zu den spannendsten Fragestellungen der Gegenwart.

Über zwanzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Innsbruck, Forscherinnen und Forscher sowie Künstlerinnen und Künstler mit einem biographischen Naheverhältnis zu dieser, untersuchen in dieser Publikation das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft. Beide Erkenntniswege sind für das Selbstverständnis der Moderne grundlegend und sollen als offene Systeme mit fließenden Rändern gedankliche Freiräume ermöglichen. Schon 1908 stellte der italienische Literat Luigi Pirandello in seiner Schrift „Arte e scienza“ fest, dass „jedes wissenschaftliche Werk Wissenschaft und Kunst ist, sowie jedes Kunstwerk Kunst und Wissenschaft.“ In vier Kapiteln werden unterschiedliche Probleme und Ideen thematisiert. Zeigt das erste Kapitel ein Arbeiten von Künstlerinnen sowie ihren Theorieanspruch, und damit das zentrale Thema dieses Bandes, so versuchen im Folgenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, die Aufgabe der Disziplin, die sich dem Ziel verschrieb, „was Kunst sei, wissenschaftlich zu erkennen“, aus ihrer eigenen Forschung heraus zu erfassen und ihren Stellenwert zu erläutern. Nach dieser Sicht / Einschätzung von außen legt ein weiteres Kapitel Mosaiksteine, das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft am Institut für Kunstgeschichte in Innsbruck betreffend, bloß. Das letzte Kapitel wirft die entscheidenden Fragen im Hinblick auf eine zukünftige Ausrichtung der Kunstwissenschaften in einem interkulturellen globalen Kontext auf und erkennt die Notwendigkeit einer inhaltlichen wie methodischen Neuorientierung.

Archiv für Baukunst und aut. Architektur

Lois Welzenbacher und das Adambräu in Innsbruck

Herausgeber: Christoph Hölz. Verlag: IUP, 2019.

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2019 fällt das Jubiläumsjahr der LFU zusammen mit dem 130. Geburtstag von Lois Welzenbacher (1889-1955). Eines seiner bedeutendsten ausgeführten Bauten ist das ehem. Sudhaus des Adambräu. Das Gebäude ist mit maßgeblicher Unterstützung der Universität gerettet, saniert und umgenutzt worden. Die Universität ist heute Besitzerin des Hauses. Es beherbergt das Archiv für Baukunst der LFU und die Architekturgalerie aut. Architektur und Tirol.

Die neue Funktion des Gebäudes (Eröffnung 14.1.2005) war ein ausgesprochener Glücksfall. Durch die Umnutzung konnte es vor dem Abriss bewahrt werden und schmückt nun, aufwendig restauriert, das Innsbrucker Stadtbild. Diese Nutzung schafft in der Innenstadt ein Architekturzentrum von großer fachlicher und öffentlicher Attraktivität, welche eine wesentliche Bereicherung für das kulturelle Leben der Stadt darstellen. Das Archiv für Baukunst als universitäre Stätte der Forschung und Lehre und das aut. Architektur und Tirol als Vertretung der Tiroler Architekten können, einander ergänzend, effektiv für die Belange sowohl der aktuellen Baupraxis wie der historischen Baukultur eintreten. Das Adambräu mit Archiv und aut hat den Austausch zwischen Studierenden, Lehrern, Architektenschaft und breiterer Öffentlichkeit wesentlich intensiviert. Das Archiv ist inzwischen international bekannt als Stätte der Forschung und der interdisziplinären Begegnung.

 Für das Jubiläumsjahr der LFU haben Archiv und aut, Architekturfakultät und hiesige Architekten ein engeres Zusammenwirken vereinbart. Ein Ergebnis ist das Lois Welzenbacher-Ausstellungs- und Buchprojekt im Adambräu.

Die Publikation konzentriert sich auf das Adambräu, zu dem es noch keine ausreichende Darstellung gibt. Behandelt werden folgende Themen:

  • Planung und Bau des Adambräus, seine Bedeutung im Werk Welzenbachers und im Kontext der internationalen Entwicklung. Lois Welzenbacher, "Übervater der Tiroler Architekturmoderne", wird mit einem neuen Blick betrachtet: Antipodisch unterschiedliche, ja gegensätzliche Entwürfe werden einander gegenüber gestellt und so die Ambivalenz zwischen Internationalität und Regionalität, Tradition und Innovation, Funktionalismus und organischem Bauen herausgearbeitet. Diese schöpferische und "undoktrinäre" Haltung des phantasiereichen Baukünstlers ist eine wichtige Vorbildfunktion und dürfte das eigentlich Interessante am Werk Welzenbachers für die junge Architektengeneration und Studierende sein.
  • Rettung und Umnutzung unter Federführung der LFU
  • Einrichtung des ARCHIVS FÜR BAUKUNST und Aufbau der Sammlung sowie Aktivitäten in Forschung und Lehre (Ausstellungen, internationale Tagungen, Vortragsreihen)
  • die Genese des Adambräu als gemeinsames "Haus der Architektur"
  • Ein Überblick über die in 14 Jahren zusammengetragene Sammlung mit Ihren Highlights wird die Bedeutung dieses Fundus für das kulturelle Gedächtnis Tirols eindrucksvoll vor Augen führen.