Wir werden 350!
Diese Projekte ergänzen unser Programm!
Unisiegel

Rückschau: Projektaufruf

Die bewilligten Projekte | Richtlinien | Ausschreibungsunterlagen | Projektaufruf

Wir bedanken uns herzlich für die Einreichung von 67 Ideen für die Gestaltung des Universitätsjubiläums 2019!

Das Jubiläum der Universität Innsbruck im Jahr 2019 ist ein Grund zum Feiern und eine Gelegenheit, die Universität in ihren vielen Facetten zu präsentieren. Alle Uniangehörigen waren bis zum 15. Juni 2017 aufgerufen, die Feierlichkeiten mit eigenen Projektvorschlägen zu ergänzen.

Das Rektorat hat auf Vorschlag einer Jury (aus Vertreterinnen und Vertretern aller Bereiche der Universität und aus allen Uniangehörigen-Gruppen) die nachfolgenden Projekte ausgewählt und bezuschusst.

Leider konnten nicht alle Projekte aus diesem Topf finanziert werden, für einige Projekte wurde daher auf andere Möglichkeiten für die Umsetzung verwiesen.

Die ausgewählten Projekte zeichnet eine gute Mischung von niederschwelligen Beteiligungsangeboten und Repräsentation exzellenter Forschung aus. Bei allen Projekten wurde Wert gelegt auf die Stärkung der internen Zusammenarbeit – zwischen unterschiedlichen Fächern wie auch zwischen Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und allgemeinem Personal. Sie stehen damit für Öffnung nach innen und außen und ergänzen damit perfekt das Rahmenprogramm des Jubiläumsjahrs.

Das Rektorat bedankt sich herzlich für die Beteiligung an der Ausschreibung und das große Engagement sowohl bei den Projektbeteiligten wie auch bei der Jury.


Die bewilligten Projekte

  • Ötzi und das Klima
    Innsbruck, Schnalstal, Tisenjoch
    Frühjahr 2018 bis Sommer 2019

    Weitere Informationen

    Im Rahmen dieses Projektes wird das aktuelle Wissen über Klimabedingungen, die die Mumifizierung und Konservierung Ötzis ermöglicht haben, erhoben. Durch die Errichtung einer Wetterstation in der Nähe des Fundortes wird parallel dazu mit der Untersuchung des lokalen Mikroklimas begonnen.

    Veranstalter: Forschungszentrum Klima – Kryosphäre und Atmosphäre, Ansprechpartner: Mathias Rotach. Mitveranstalter: Archeopark Schnals, Ötzimuseum Bozen

  • Kannst du Tirolerisch? Eine Dialekt-Schnitzeljagd durch die Innsbrucker Innenstadt anlässlich 350 Jahre Universität Innsbruck
    Innsbrucker Innenstadt (vorwiegend Maria-Theresien-Straße, Altstadt)
    Jänner bis Juli 2019

    Weitere Informationen

    Die TeilnehmerInnen werden mittels eigens gestalteter, unterschiedlicher Plakate, die an verschiedenen Geschäften an der Innenseite der Eingangstür angebracht sind, von einem Ort zum nächsten geleitet. Dabei beantworten sie jeweils eine Frage mit Auswahlmöglichkeiten. Die Buchstaben, die mit den richtigen Antworten verknüpft sind, führen dann zu einem Lösungswort, das man per E-Mail an das Tiroler Dialektarchiv schickt. Die TeilnehmerInnen nehmen an einer Verlosung teil. Die Aktion wird von BA-Germanistik-Studierenden gemeinsam mit der Lehrveranstaltungsleiterin während des SoSe 2019 vorbereitet und durchgeführt. Die Plakate selbst werden im Juni 2019 in den Geschäften ausgehängt.

    Veranstalter: Tiroler Dialektarchiv in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte

    Ansprechpartnerin: Yvonne Kathrein (Institut für Germanistik)

  • Citizen-Science-Projekt: Der Frosch im Wassertropfen: eDNA-Monitoring von Amphibien in Tirol
    Januar bis Dezember 2019

    Weitere Informationen

    Amphibien, also Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche sind Bewohner zweier Welten – des Landes und des Wassers. Diese charismatischen Lebewesen sind jedoch zunehmend bedroht und ihre Bestände gehen kontinuierlich zurück, obwohl sie auch in Österreich streng geschützt sind. Naturnahe (Garten-)Teiche und sonstige Kleinstgewässer können wichtige Rückzugsgebiete für diese gefährdete Tiergruppe sein und somit helfen, das Überleben von Frosch & Co zu sichern. Bislang war es unmöglich, alle diese Klein- und Kleinstgewässer auf das Vorkommen der 13 in Tirol heimischen Amphibienarten zu überprüfen, und damit ihre Verbreitung zu ermitteln, da derartig große Monitoringprogramme aufgrund des großen Zeit- und Personalaufwands nicht finanzierbar sind. Das Projekt „Der Frosch im Wassertropfen: eDNA-Monitoring von Amphibien in Tirol“ macht nun genau dies möglich – mittels Nachweis von sogenannter Umwelt-DNA (environmental DNA, eDNA). Dabei handelt es sich um DNA, die von den Tieren in geringen Mengen ständig ins Wasser abgegeben wird (über Hautschleim, Kot etc.). Diese eDNA-Spuren werden mit speziellen molekularen Sonden detektiert und erlaubt es somit die Amphibienarten eines Gewässers mittels ihres „eDNA-Fingerabdrucks“ schnell und zuverlässig zu identifizieren. Mit dieser neuen Technologie kann erstmalig das Vorkommen von Amphibien in Tiroler Kleinstgewässern innerhalb eines einzigen Jahres, dem Jubiläumsjahr 2019, umfassend erhoben werden.

    Durch den Citizen-Science Ansatz des Projektes lädt das Projektteam eine breite Öffentlichkeit zur direkten Mitarbeit ein: Gartenbesitzer, Naturschutzbegeisterte und sonstige interessierte Personen entnehmen mit speziellen Besammlungskits selbständig Wasserproben und erfahren nach der eDNA-Analyse welche Amphibienarten sich im besammelten Gewässer befinden.

    Arbeitsgruppe angewandte und tropische Ökologie in Kooperation mit der Fakultät für LehrerInnenbildung, dem Institut für Fachdidaktik, dem Institut für Finanzwissenschaft, dem Institut für Städtebau und Raumplanung, dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit, der Naturschutzabteilung Land Tirol, den Tiroler Gartenbauverbänden, dem WWF (angefragt sind außerdem: Tiroler Landesmuseum (Herpetologische Arbeitsgemeinschaft), Österreichische Herpetologische Gesellschaft - Regionalgruppe Tirol sowie die Naturschutzverbände und Naturschutzgebiete)
    Weitere Informationen: Assoz. Prof. Dr. Michael Traugott, Institut für Ökologie, Universität Innsbruck, E-Mail.: Michael.Traugott@uibk.ac.at

  • Filmprojekt: WIR SIND UNI

    Weitere Informationen

    Die Universität Innsbruck ist vielfältig, innovativ und am Puls der Zeit – so soll die größte Bildungseinrichtung in Westösterreich und herausragende Forschungsstätte als Arbeitgeberin in einem kurzen Film nach außen präsentiert werden. Durch Sichtbarmachung zentraler Werte und Botschaften soll aber auch die Attraktivität der Universität Innsbruck als Arbeitgeberin nach innen gestärkt werden.

    Der Film „WIR SIND UNI“ wird die Menschen als Teil der Universität darstellen und sie in unterschiedlichsten Berufen an der Schnittstelle Forschung und Verwaltung zeigen. Ziel ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor den Vorhang zu holen und ein breites Spektrum an Arbeiten zu würdigen, die passieren, um Forschung und Lehre möglich zu machen. So soll die Universität Innsbruck als moderne und interessante Arbeitgeberin präsentiert werden. Emotionen und Werte, abgeleitet aus dem Leitbild, werden zudem kommuniziert: Zusammenarbeit – Wertschätzung – Diversität – Vereinbarkeit – Gesundheit.

    Gemeinsam mit Tirol TV wird ein Storyboard ausgearbeitet und alle MitarbeiterInnen werden im „WIR SIND UNI Blog“ im Intranet über die laufende Entstehung des Films informiert.

    Dieser wird einerseits verstärkt im Jubiläumsjahr 2019 bei Veranstaltungen gezeigt, aber auch langfristig zu Imagezwecken beispielsweise beim Recruiting eingesetzt werden.

    Umsetzung: Projektgruppe Zentrale Verwaltung der Universität Innsbruck in Kooperation mit Tirol TV

    Projektteam: Verena Feiel, Isabella Göschl, Julia Papst-Gohm, Daniela Pümpel, Christina Walter

  • Interaktive Ausstellung und Vermittlungsprojekt: Mensch und Natur – eine spannenden Beziehung
    Botansicher Garten Innsbruck
    ab Frühjahr 2019

    Weitere Informationen

    Botanischer Garten / Grüne Schule in Kooperation mit den Instituten Zoologie, Ökologie, Botanik, Archäologie, Praktische Theologie, Allgemeine Anorgan. u. Theoretische Chemie, Sprachen und Literaturen und mit dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit.
    Vermittlung: Grüne Schule, Ausbilderforum, (Volkshochschule)
    Ansprechpartnerin: Maria Holoubek (Botanischer Garten)

  • Machbarkeitsstudie: Jubiläumspavillon aus 3D-gedrucktem Carbon-Beton
    Studie: März bis Oktober 2018

    Weitere Informationen

    Studie: März-Oktober 2018. Bei Realisierung das gesamte Jahr 2019 nutzbar. Institut für experimentelle Architektur, Hochbau in Kooperation mit dem Institut für Textilchemie und -physik und dem Arbeitsbereich Massiv- und Brückenbau im Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften.
    Ansprechpartner: Georg Grasser

  • Vermittlungsprojekt: uibk goes Geocaching
    ab Juni 2019

    Weitere Informationen

    Institut für Pharmazie / Pharmazeutische Chemie, CAMD in Kooperation mit der Fakultät für Chemie und Pharmazie, dem Botanischer Garten, den Internationale Diensten, dem Büro für Öffentlichkeitsarbeit, dem Forschungsinstitut für Limnologie Mondsee, der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl, dem Universitäts‐Sportinstitut, dem Institut für Textilchemie und Textilphysik Dornbirn, dem Campus Lienz, dem Campus Landeck, dem Alpengarten Patscherkofl, dem Institut für Astro‐ und Teilchenphysik, dem Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik sowie dem Institut für Translationswissenschaften
    Ansprechpartnerin: Daniela Schuster

  • Vermittlungsprojekt/Spiel: Generation350 – Generation CCCL
    Sommer/Herbst 2019

    Weitere Informationen

    Die Jubiläumsgenerationen werden an der Universität in einem Spiel zusammengebracht. Im Spiel lernen sich Nachbarschaften kennen und die Universität wird ein wenig bunt. Das postdigitale Spielformat bietet neue Interaktionsmodi, innerhalb derer Menschen einander auf Augenhöhe begegnen können und die es ermöglichen, unsere gemeinsame Lebensumgebung aktiver zu verstehen und zu nutzen. Die Spielenden begreifen die Universität Innsbruck als Raum der Wissensvermittlung, der Forschung und werden interagierender Teil der „Generation Threefifty“. Jeder hat zum Spiel Zugang und kann somit Teil der Generation350 werden.

    Büro für Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit der Personalentwicklung und invisibleplayground.com
    Ansprechpartner: Florian Westreicher (Zentrale Verwaltung)

  • Ausstellungsprojekt mit Konzertveranstaltungen: Musik in der Stadt
    Ausstellung: Haus der Musik
    Konzertveranstaltungen: Hofkirche Innsbruck, Hofburg Innsbruck mit Hofburgkapelle, Schloss Büchsenhausen, Servitinnenkloster, Jesuitengymnasium/Jesuitenkolleg
    Okt. – Dez. 2019

    Weitere Informationen

    Im 17. Jahrhundert fand repräsentative Musik in den wichtigsten Kirchen der Stadt, in den Klöstern und am Hof statt. Dazu kamen die bürgerlichen Musikstätten. In der geplanten Ausstellung werden die Innsbrucker Orte des Musizierens zur Zeit der Gründung der Universität Innsbruck anhand von historischem Material (Abbildungen, Dokumenten, Notenmaterial) und Erläuterungstexten dargestellt. Die Konzeption und Realisierung der Ausstellung wird im Rahmen eines Seminars im Sommersemester 2019 am Institut für Musikwissenschaft durch die Studierenden unter der Leitung des Lehrpersonals des Institutes und von Dr. Franz Gratl, Kustos der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums, durchgeführt. Die Ausstellung wird im Herbst 2019 im Haus der Musik eröffnet. Musikalische Aufführungen, welche in Zusammenhang mit der Ausstellung stehen, werden in den historischen Orten veranstaltet.

    Veranstalter: Universität Innsbruck, Institut für Musikwissenschaft (Federico Celestini, Kurt Drexel) und Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Franz Gratl)

  • Wissenstransfer zwischen Unterhaltung und Verantwortung: Das Beste aus 350 Jahren
    Vortrag und Historischer Science Slam
    November 2019

    Weitere Informationen

    WissenschaftlerInnen und Studierende der Universität Innsbruck stellen im Rahmen eines historischen Science Slams szenisch wirkungsvoll, informativ und unterhaltsam spannende Forschungsprojekte aus den letzten 350 Jahren vor, die mit der Universität Innsbruck in Verbindung stehen. Eingeleitet wird der Abend von einem kurzen Vortrag zur Frage, ob und wie Bürgerinnen und Bürger aktiv an Forschung partizipieren können.

    Ansprechpartnerin: Monika Dannerer, Heike Ortner

  • Historisches Vermittlungsprojekt: „Hidden Histories“ – von aufbegehrenden Studierenden, „verschwundenen“ Bildern und andere überraschende Einblicke in die Geschichte der Universität aus den letzten 100 Jahren
    Termine noch offen.

    Weitere Informationen

    Mit Führungen, Online-Dokumentation und szenischer Aufführung Projektgruppe im Institut für Zeitgeschichte in Kooperation mit der Improvisationstheatergruppe „innpro“.
    Ansprechpartnerin: Ingrid Böhler

nach oben  

Richtlinien

Für wen galt dieser Aufruf und für welche Projekte?

Über diesen Aufruf sind alle Vorschläge von Universitätsangehörigen für Projekte, die 2019 im Rahmen des Universitätsjubiläums umgesetzt werden sollen, einzureichen. Das gilt auch für Projekte, die ohne finanzielle Unterstützung aus dem Jubiläumsbudget auskommen. Über die Aufnahme ins Jubiläumsprogramm entscheidet das Rektorat auf Vorschlag einer Jury.

Projektvorschläge können von einzelnen Universitätsangehörigen, von freien, zu diesem Zweck eingerichteten Gruppen und von bereits etablierten Zusammenschlüssen / Einrichtungen an der Universität eingereicht werden.

Kooperationen mit Externen sind möglich und erwünscht, Antragsteller/in und damit auch Projektverantwortliche/r muss jedoch ein/e Universitätsangehörige/r sein. Die Veranstaltung selbst muss nicht an der Universität stattfinden.

Stand ein Budget zur Verfügung?

Das Rektorat der Universität Innsbruck stellt für Projekte, die über dieses Verfahren ausgewählt werden, ein Budget von bis zu 100.000,00 Euro zur Verfügung. Über die Vergabe und Aufteilung der Mittel entscheidet das Rektorat auf Vorschlag einer Jury.

Warum dieser Aufruf?

Die Projekte sollen das offizielle Jubiläumsprogramm ergänzen, zusätzliche Akzente setzen und das Angebot qualitativ bereichern. Eine inhaltliche Doppelung des Programms soll vermieden werden (vgl. www.uibk.ac.at/350-jahre/veranstaltungen).

Welche Projekte wurden ausgewählt und gefördert?

  1. Projekte, die in besonderer Weise den Jubiläumszielen entsprechen und das offizielle Jubiläums-Programm der Universität sinnvoll ergänzen.

  2. Projekte, die insbesondere mehrere der folgenden Punkte berücksichtigen:

    • Kooperationen unterschiedlicher Fakultäten/Fachbereiche und mit Externen;
    • Interdisziplinär angelegte Projekte;
    • Formate, die auf Erkenntnisgewinn durch Erlebnisse/nachhaltige Eindrücke setzen;
    • Projekte, die bei der Entwicklung und Umsetzung auf Teilhabe und Mitverantwortung quer durch die Hierarchien/Strukturen setzen;
    • Projekte, mit denen aktiv ein fachfremdes Publikum angesprochen wird;
    • Projekte mit dem Fokus auf Zukunftsorientierung und Hervorhebung der Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Weiterentwicklung der Gesellschaft.
  3. Projekte, die von den Antragsteller/inne/n in eigener Regie durchgeführt und umgesetzt werden können.

  4. Projekte, die im Jahr 2019 umgesetzt werden (ein Vorlauf 2018 ist möglich) und für die überzeugend dargestellt werden kann, dass sie finanziell und organisatorisch im vorgegeben Zeitrahmen realisiert werden können.

  5. Tagungen und Publikationen werden über diesen Aufruf nicht gefördert. Für Anträge auf Tagungsförderung wenden Sie sich bitte an das Büro der VRin für Forschung (Veranstaltungsförderung).

Wie lief das Antrags-/Bewilligungs-Verfahren? Wie war der Zeitplan?

Der Antrag auf Aufnahme als Jubiläumsprojekt erfolgt in zwei Schritten:

1. Schritt

Reichen Sie bis 15. Juni 2017 eine kurze Projektskizze in Form eines halb- bis maximal einseitigen Abstracts unter Angabe von Ansprechpartner/in und Kontaktdaten ein. Hier ist neben einer kurzen inhaltlichen Beschreibung des Projekts darzustellen, warum das Projekt den Jubiläumszielen entspricht und wer für die Umsetzung verantwortlich sein wird.

Die Anträge sind zu richten an:

Universität Innsbruck
Jubiläumsbüro, BfÖ
Innrain 52c, 6020 Innsbruck
jubilaeum@uibk.ac.at

Eine Jury sichtet alle Vorschläge, gleicht sie mit den Jubiläumszielen und mit dem offiziellen Rahmenprogramm ab und wählt jene Projekte aus, für die ein ausführlicher Projektantrag eingereicht werden kann. Die Benachrichtigung dazu erfolgt Ende Juli 2017.

2. Schritt

Für die von der Jury im ersten Schritt ausgewählten Projekte ist bis 15. Oktober 2017 ein ausführlicher Projektantrag über das bereit gestellte Antragsformular einzureichen.

Für Projektanträge, die keinen finanziellen Zuschuss beinhalten, sondern nur die Aufnahme ins Jubiläumsprogramm beantragen, entfällt die Anlage Finanzplan, für alle andern ist diese Anlage zwingender Bestandteil.

Der Antrag in Schritt 2 erfordert einen Eintrag in der Projektdatenbank durch die jeweiligen Projektdatenbankbeauftragten. Dazu muss der Antrag inklusive aller Anlagen in elektronischer Form in die Datenbank geladen werden.

Für Projekte, die von Studierenden eingereicht werden, ist aus finanz-administrativen Gründen eine Andockung an ein Institut bzw. an eine Organisationseinheit der Universität Innsbruck notwendig. Holen Sie sich dazu bitte eine Einverständniserklärung der Instituts- bzw. Organisationsleitung über das bereit gestellte Formular ein, das zugleich als Bestätigung über die Kostenstelle des Instituts/der Organisationseinheit dient, über die das Projekt abgerechnet werden soll.

Information für den Eintrag in die Projektdatenbank

  • Projekttyp: Projekte, Stipendien, Projekt (Forschungsförderung)
  • Projektleiter/in: der/die Antragsteller/in
  • Geldgeber: Leopold-Franzens-Universität – Büro des Rektors
  • Förderprogramm: Universitätsjubiläum 2019
  • Beginn der Laufzeit: auf Wunsch
  • Ende der Laufzeit: auf Wunsch
  • Beantragte Summe: lt. Antrag
  • Projekt: § 27 (nicht 26 wählen)

Über die Aufnahme als Jubiläumsprojekt und über die Höhe von Zuschüssen entscheidet das Rektorat auf Vorschlag einer Jury. Eine Benachrichtigung über die Auswahl und Förderung erfolgt bis Ende des Jahres 2017.

Benachrichtigung

Der/die Antragssteller/in wird schriftlich über die Zu- oder Absage informiert. Der Zuschuss wird in zwei Raten ausbezahlt (80 % bei Projektbewilligung, 20 % nach Abschluss des Projekts/Verwendungsnachweis). Die Überweisung des Zuschusses erfolgt durch das Büro Universitätsjubiläum 2019.

Wie ist die Rechtsposition des Förderungswerbers?

Auf die Aufnahme als Jubiläumsprojekt und auf die Gewährung einer Förderung für ein Jubiläumsprojekt besteht kein Rechtsanspruch. Die Auswahl von Projekten und die Vergabe von Förderungen erfolgt entsprechend den Richtlinien und nach Maßgabe der budgetären Bedeckbarkeit. Wird die zuerkannte Förderung von dem/der Förderungsempfänger/in nicht widmungsgemäß verwendet, so ist die Förderung in voller Höhe zurückzuzahlen.

Welche Verpflichtungen habe ich als Förderungsempfänger/in?

Der/die Förderungsempfänger/in verpflichtet sich, dem Förderungsgeber nach Beendigung des Projektes, spätestens aber bis zum 31. Dezember 2019, unaufgefordert einen kurzen Endbericht von max. 5 Seiten mit Verwendungsnachweis (s. Formular Anlage 1 Finanzen zum Jubiläumsprojekt) an die E-Mail-Adresse jubilaeum@uibk.ac.at zukommen zu lassen. Die Zahlung der zweiten Rate erfolgt nach Prüfung von Endbericht und des Verwendungsnachweises.

Der/die Förderungsempfänger/in verpflichtet sich, den Förderungsgeber über allenfalls zugesagte Förderungen von anderen Stellen unaufgefordert zu informieren. Eine belegte Aufstellung über die Antragstellung bzw. Förderung bei anderen möglichen Stellen muss dem Ansuchen beigelegt werden.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und das Jubiläums-Logo sind auf allen Aussendungen und Druckwerken, die im Zusammenhang mit den geförderten Projekten und Veranstaltungen stehen (z.B. Einladungen, Newsletter, etc.) zu erwähnen bzw. abzubilden. Das Logo wird elektronisch zur Verfügung gestellt.

Weitere, den/die Förderungsempfänger/in betreffende Verpflichtungen können individuell zur jeweiligen Veranstaltung vereinbart werden.

nach oben  

Ausschreibungsunterlagen

Richtlinien  

Projektantrag   (für Schritt 2, vergleiche Zeitplan in den Richtlinien)

Anlage 1: Finanzplan   (für Schritt 2 und Verwendungsnachweis)

Anlage 2: Einverständniserklärung Institut / Organisationseinheit   (nur bei rein studentischen Projekten)

nach oben  

Projektaufruf: Postkarte und Plakat