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Antrittsvorlesung von

Univ.-Prof. Dr. Wilfred Uunk

“Der Kontext ist wichtig”, aber wie? Eine Veranschaulichung anhand eines Ländervergleichs der geschlechtsspezifischen MINT-Studienfächerwahl

Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaft, Institut für Soziologie

Dienstag, 11. Oktober 2022

17:00 Uhr

  Kaiser-Leopold-Saal, Karl-Rahner-Platz 3

 Anmeldung per E-Mail an sven.jeschke@uibk.ac.at

Programm

Grußworte des Rektors
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Tilmann Märk

Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften
assoz.-Prof. Dr. Franz Eder

Vorstellung von Univ.-Prof. Dr. Wilfred Uunk durch die Institutsleiterin des Instituts für Soziologie
Univ.-Prof.in Dr.in Kristina Stoeckl


“Der Kontext ist wichtig”, aber wie? Eine Veranschaulichung anhand eines Ländervergleichs der geschlechtsspezifischen MINT-Studienfächerwahl

Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Wilfred Uunk, Institut für Soziologie, Universität Innsbruck




Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Buffet und Umtrunk ein.


 

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Wilfred Uunk

Wilfred Uunk studierte Soziologie an der Universität Utrecht und promovierte 1996 am Institut für Soziologie in Nijmegen zum Thema Homogamie (Similarität in Partnermerkmalen). Es folgten Aufenthalte als Post-Doc am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin (1996–1998) und Utrecht (1998–2002). Anschließend arbeitete Uunk bis 2017 am Institut für Soziologie an der Universität Tilburg, zuerst als Post-Doc, dann als Junior Professor für Soziologie. Von 2017–2020 war Uunk wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Bamberg und von 2020–2021 Senior Researcher an der Hochschule Den Haag.
Wilfred Uunk forscht zu verschiedenen Formen der sozialen Ungleichheit, zum Beispiel geschlechtsspezifische Unterschiede in der Arbeitsmarktbeteiligung und Unterschiede im Hauseigentum nach Migrationsstatus. Seine Forschung ist empirisch-quantitativ und fokussiert häufig auf Ländervergleiche. So zeigte er, dass neben institutionellen Faktoren wie die Bereitstellung von Kitaplätzen und persönlichen Merkmalen der Frauen, auch egalitäre Geschlechtsnormen die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen erhöhen. Aktuell forscht Uunk zu geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der MINT-Studienfächerwahl.
Seit 1.5.2021 ist Wilfred Uunk Professor für das Fachgebiet Makro-Soziologie und soziale Ungleichheit am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck.

 

“Der Kontext ist wichtig”, aber wie? Eine Veranschaulichung anhand eines Ländervergleichs der geschlechtsspezifischen MINT-Studienfächerwahl

Abstract: Die soziologische Sichtweise, dass der Kontext entscheidend ist für die Erklärung von Phänomenen auf der Mikro- und Makroebene verkommt zur leeren Hülse oder ist sogar falsch, wenn nicht erklärt wird wie der Kontext Einfluss hat, durch welche konkreten Mechanismen auf der Mikroebene. Dies illustriere ich anhand des „Gender-Equality-Paradox“ (GEP). Das GEP beschreibt das empirische Paradox, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Affinität und Wahl von „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ (MINT)-Studienfächern größer ist in Ländern, die reicher sind und generell eine höhere Gleichberechtigung der Geschlechter vorweisen. Im Rahmen meines Vortrags evaluiere und diskutiere ich bestehende Beschreibungen und Erklärungen des GEP und stelle eine dafür geeignete Forschungsagenda vor.

 


Kontakt und Anmeldung

Mag. Dr. Sven Jeschke
Referent des Dekans und der Fakultät

Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften
Universität Innsbruck
Dekanatsbüro
Universitätsstraße 15
A-6020 Innsbruck

Tel + 43 512 507-30060
Fax + 43 512 507-9804

sven.jeschke@uibk.ac.at


 

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