Einladung zur Buchpräsentation

Sandra Hupfauf:
Der ‚Tiroler Abend‘. Nationalkonzert – Volkstumsarbeit – Touristenattraktion

Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Stadtarchiv Innsbruck und Tiroler Landesarchiv

  Mittwoch, 13. März 2024

  18:00 Uhr

  Bürgersaal im Alten Rathaus (Herzog-Friedrich-Straße 21)

  Wir bitten um Anmeldung unter carina.osl@uibk.ac.at bis zum 10. März 2024.

Programm: Grußworte, Kurzvortrag zum Buch und Umtrunk

Der ‚Tiroler Abend‘. Nationalkonzert – Volkstumsarbeit – Touristenattraktion 

Tiroler Abend


Der ‚Tiroler Abend‘ stellt heute eine volkskulturelle Grenzregion dar, in die sich Einheimische selten verirren. Wenn doch, dann reagieren nicht wenige mit Emotionen wie Befremdung oder sogar ‚Fremdschämen‘. Aber wie kann etwas befremden, das doch scheinbar tief in der eigenen regionalen Kultur verwurzelt ist?

Das hier präsentierte Buch bietet eine Analyse des Veranstaltungsformats ‚Tiroler Abend‘ und seiner historischen Entstehung, die weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Mit der Doppelfunktion von politischer Repräsentation und touristischer Unterhaltung erwies der ‚Tiroler Abend‘ den totalitären Regimen des 20. Jahrhunderts gute Dienste. Bereits in den 1950er Jahren avancierte er dann zum Symbol des neuen Tirols zwischen Tourismusboom und Identitätssuche.

Die Publikation versammelt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das vom Förderschwerpunkt Erinnerungskultur des Landes Tirol finanziert und im Fach Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck durchgeführt wurde. 

Das Buch ist für 15 € beim Tiroler Landesarchiv erhältlich.

Dr. Sandra Hupfauf (geb. 1980 in Hall in Tirol) studierte Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Popularisierung und Instrumentalisierung (politisch und touristisch) von Tiroler Volksmusik mit Schwerpunkt auf den ‚Tiroler Nationalsängern‘ wie der Familie Rainer. Deren Erfolgsgeschichte und Breitenwirkung in den USA untersuchte sie während eines Forschungsaufenthalts an der Harvard University in Boston im Jahr 2015. In ihrer Dissertation ging sie anschließend der Logistik der Konzerttourneen von ‚Tiroler Nationalsängern‘ nach. Der ‚Tiroler Abend‘ wird von Sandra Hupfauf nun als Fortsetzung ihrer Forschung zu Sängerfamilien im 20. Jahrhundert beleuchtet.

Neben ihren wissenschaftlichen Projekten ist Sandra Hupfauf in der Kulturvermittlung, im Veranstaltungsmanagement der internationalen Künstleragentur SAUDADES und im Musikjournalismus (z.B. Jazz, Neue Volksmusik) tätig. So bringt sie die verschiedenen Blickwinkel von Musikwissenschaft und Musikwirtschaft zusammen, die auch das aktuelle Buch prägen.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. März 2024 unter:

carina.osl@uibk.ac.at


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