ANTON ROSCHMANNS LATEINISCHE BESCHREIBUNG 

DER RUINEN VON AGUNTUM 1746

 

 

Im Rahmen des durch den "Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol (Tiroler Wissenschaftsfonds)" finanzierten Projektes „Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen Aguntums 1746“ wurde interdisziplinär von Seiten der Klassischen Philologie wie der Klassischen Archäologie die SchriftReliquiae aedificii Romani“ aus dem Jahr 1746, die in einer Konzeptfassung des Autors handschriftlich am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum liegt, zunächst kritisch ediert und übersetzt. An die philologische Arbeit am Text schloss sich die Kommentierung an, die v.a. unter archäologisch-grabungsgeschichtlichen Aspekten durchgeführt wurde. Als Ergebnis des Projektes liegt eine Edition mit Übersetzung und Kommentar vor.

 

I. Anton Roschmann und seine Werke

II. Roschmanns Schrift "Reliquiae aedificii Romani"

    Neulateinische Literatur in Tirol

    Forschungsgeschichte zu den Ausgrabungen in Aguntum

III. Ziele des Projektes "Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum 1746" 

IV. Preis des Rotary Club Lienz 2007 

V. Interdisziplinäre Tagung und Buchpräsentation 21.-22. Juni 2007

VI. Publikationen / Vorträge

VII. Presse

VIII. Sponsoren

IX. Kontakt

 


I. ANTON ROSCHMANN UND SEINE WERKE

Eine der leuchtendsten Figuren der Tiroler Latinität des 18. Jahrhunderts ist der Polyhistor Anton Roschmann (* 1694 Hall, + 1760 Innsbruck). Er beschäftigte sich mit Geschichte, Altertumskunde, Epigraphik, Numismatik, Geographie, Kunst-, Literatur- und Kirchengeschichte, Theologie, Naturgeschichte, Bibliothekswissenschaft und Genealogie. Roschmann wurde 1694 in Hall geboren und besuchte vermutlich das dortige Jesuitengymnasium. Er studierte in Innsbruck Philosophie und Theologie, ohne hierin einen akademischen Grad zu erwerben. Noch während des Studiums wurde er zum Universitätsnotar ernannt. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er das Jurastudium aufnahm, das er 1726 mit dem Lizentiat beschloss. Die Notariatsprüfung absolvierte er 1727, 1734 wurde er zum apostolischen Notar bestellt. Seit seiner Jugend arbeitete Roschmann in verschiedenen Tiroler Bibliotheken, wo er Inventarisierung und Neuordnungen vornahm. Besonders wichtig für ihn war dabei die Arbeit an den Sammlungen in Schloss Ambras. Hier, wie bei seinen ausgedehnten Reisen durch ganz Tirol, wurde er mit Naturalien, Bildender Kunst und römischen Denkmälern vertraut. 1731 entschied die Universität, eine eigene Bibliothek zu gründen, wofür 1735 die Bücher aus Schloss Ambras zur Verfügung gestellt wurden. Roschmann war von Anfang an als Bibliothekar vorgesehen, musste sich aber bis 1745 gedulden, da sich die Bibliotheksgründung aus finanziellen Gründen verzögerte. 1740 wurde Roschmann von den Tiroler Landständen der speziell für ihn entworfene Titel „Landschaftlicher Historicus” bzw. „Historicus illustrissimorum ordinum provinciae” für die Veröffentlichung seiner Werke genehmigt. 1747 bekam er die von ihm lang ersehnte Stelle als Schatzregistrator (Archivar) und legte das Universitätsnotariat nieder. Nach seinem Tod 1760 folgte ihm sein Sohn Kassian im Amt des Schatzregistrators nach und führte auch die wissenschaftlichen Arbeiten seines Vaters fort.  

Anton Roschmann (* 7.12.1694 Hall, + 25.6.1760 Innsbruck)

 

Wichtig für das Verständnis von Roschmanns lateinischen Schriften ist das Wissen um das Akademiewesen der Zeit. Nach den verschiedenen italienischen Vorbildern entstanden auch in Tirol in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gelehrte Gesellschaften und Akademien: 1728 Accademia dei Dodonei in Rovereto, 1746 Societas eruditorum incognitorum in terris Austriacis in Olmütz, 1750 Accademia degli Agiati in Rovereto. 1738 entstand auch in Innsbruck eine Akademie, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten seit 1741 Societas academica litteraria nannte, weil die Sitzungen in der Bibliothek des Grafen von Taxis stattfanden, auch Academia Taxiana. Protokolle und Manuskripte der im Rahmen der Akademieversammlungen gehaltenen Vorträge sind erhalten. Roschmann war sicherlich das wichtigste Mitglied dieser Akademie, was man daran erkennt, dass ungefähr die Hälfte aller gehaltenen Vorträge von ihm stammt. 

 

Von Roschmanns bisher bekannten 134 Werken findet sich der Großteil im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (meist in der Sammlung Dipauliana), aber auch in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, in der Innsbrucker Universitätsbibliothek, an der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, an der Universitätsbibliothek Augsburg, in der Bibliothek der Franziskaner in Bozen, in der Biblioteca Comunale von Trient, im Archiv des Stiftes Stams, in der Bibliothek des Priesterseminars von Brixen, am Tiroler Landesarchiv sowie im Kloster der Benediktiner in Fiecht

 

 

 

II. ROSCHMANNS SCHRIFT "RELIQUIAE AEDIFICII ROMANI"


Schon vor seiner für die archäologische Forschung wichtigsten Schrift, den Inscriptiones et alia diversi generis Romana per Tyrolim monumenta aus dem Jahr 1756 (vgl. M. Huber, Anton Roschmanns Inscriptiones. Ein Beitrag zur Geschichte der Altertumskunde in Tirol, ungedruckte Diss. Wien 2006) verfasste Roschmann eine Reihe kleinerer Abhandlungen zu diversen archäologischen Themen, darunter die Reliquiae aedificii Romani ad oppidum Tyrolense Lienz detectae, vulgo das Zwergen-Gebäu (Die Überreste eines römischen Gebäudes, das in der Nähe von Lienz entdeckt wurde und im Volksmund
"das Zwergerlgebäude" heißt), die im Zentrum des TWF-Forschungsprojektes steht. In dieser Schrift aus dem Jahre 1746 beschreibt Roschmann seine im selben Jahr in Unternußdorf durchgeführte Ausgrabung, bei der er auf ausgedehnte Reste eines römischen Gebäudes mit Hypokausten und Fußbodenmosaiken gestoßen war. Auf den Grabungsbericht aufbauend beschäftigt er sich in den einzelnen Kapiteln mit allgemeineren historischen Fragen (Was für ein Siedlungstypus war Lienz?), Begriffsdefinitionen (Was war eine römische mansio? / War das oppidum Lienz eine mansio oder eine civitas?) und speziellen Überlegungen zu einzelnen Funden (z.B. Mosaiken). Abschließend geht er der Frage nach, warum den dort aufgefundenen römischen Ruinen von der einheimischen Bevölkerung der Name „Zwergelgebäude“ gegeben worden war.
 

 

Zeichnung der von Roschmann ausgegrabenen Mosaikböden und Hypokaustenanlagen

Die Schrift Reliquiae aedificii Romani ist handschriftlich im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Dip. 935/14) im Autograph erhalten. Es handelt sich dabei allerdings um keine Reinschrift Roschmanns, sondern um ein Konzeptexemplar mit all den typischen Korrekturen, Ergänzungen, Streichungen, Einfügungen u.s.w., die die Texterstellung für den künftigen Lesetext schwierig werden lassen.

Neulateinische Literatur in Tirol

 

Seit nunmehr fünf Jahren werden im Rahmen des vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projektes „Geschichte der lateinischen Literatur in Tirol“ durch das Institut für Sprachen und Literaturen - Abteilung Gräzistik/Latinistik zunächst sämtliche lateinische Texte, die sich in Tiroler Bibliotheken, Klöstern, Archiven u.s.w. finden, katalogisiert, in Epochen und Textgruppen eingeteilt, um auf dieser Grundlage eine Literaturgeschichte verfassen zu können. Neben der Arbeit an der Literaturgeschichte ist es dabei auch oftmals gelungen, wichtige Texte der Tiroler Latinität zu edieren und so einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der direkte Weg zu diesen Texten ist nämlich in vielerlei Hinsicht beschwerlich: Oft befinden sie sich in nur mit Mühe zugänglichen (Kloster-)Bibliotheken, oft liegen sie überhaupt nur handschriftlich (und somit schwer leserlich) vor, ins Deutsche wurden sie zudem noch nie übersetzt. All diese Probleme werden durch moderne Editionen mit Übersetzungen behoben.

 

Forschungsgeschichte zu den Ausgrabungen in Aguntum

 

Die Ruinen der Stadt Aguntum blieben nach ihrer Zerstörung 610 n.Chr. noch lange Zeit sichtbar, wie eine Erzählung des Tiroler Dichters Johannes Putsch (1516-1542) belegt, in der er Hallen, Paläste, Säulen und Inschriftensteine aus Marmor erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten aber wurde das antike Stadtgebiet durch eine Reihe von Muren und Überschwemmungen vollständig begraben. Trotzdem reißen auch während dieser Zeit die Berichte von römischen Funden wie Mauern, Mosaikfußböden und Gewölben von Heizanlagen nicht ab. So schildert der Lienzer Veit Netlich 1599 in einer Handschrift die Auffindung von Gräbern unterhalb der Ortschaft Dölsach, und 1746 und 1753 konnten von Anton Roschmann und Josef Anton Nagel die ersten wissenschaftlichen Grabungen bei Nußdorf durchgeführt werden, bei denen Mauern und Mosaiken einer größeren Hausanlage gefunden wurden. Über diese Grabungen berichtet die im Projekt zu bearbeitende Handschrift. Weitere Räume mit Gewölbeheizungen, Marmorfußböden und Mosaiken legte 1828 der Gelehrte Anton v. Muchar an beiden Ufern des Debantbaches frei, und der Gutsbesitzer Andreas Rohracher übergab die Ausbeute seiner Grabungen östlich des Baches 1880 dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck. Allerdings meinte man zu dieser Zeit aufgrund der Namensähnlichkeit mit der Stadt Lienz, dass sämtliche bisher gemachten Funde aus dem in der Antike bekannten Loncium stammten.

 

Erst Theodor Mommsen gelang es 1873 durch die Deutung der Inschrift auf einem Meilenstein in St. Lorenzen bei Bruneck, die römische Siedlung im Bereich des Lienzer Talbodens mit dem Namen Aguntum in Verbindung zu bringen. In der von Meyer und Unterforcher 1908 erschienenen Monographie (A.B. Meyer, A. Unterforcher, Die Römerstadt Agunt bei Lienz in Tirol. Eine Vorarbeit zu ihrer Ausgrabung, Berlin 1908) wurde alles bis dahin archäologisch bekannte und beobachtete Material gesammelt und bildete somit den Anstoß für neuere wissenschaftliche Untersuchungen. Neben den privaten Grabungen von Innozenz Ploner (1912/13) übernahm mit Rudolf Egger (1912) das Österreichische Archäologische Institut die Freilegung der Römerstadt, wobei in kleineren Grabungen Teile der Stadtmauer, Häuser und die Reste einer römischen Villa festgestellt wurden. In der Zeit von 1931 bis 1934 konnten die Grabungen unter Ernst Swoboda fortgeführt und nach dem Zweiten Weltkrieg von Franz Miltner 1950 wieder aufgenommen werden. Unter der Leitung von Wilhelm Alzinger wurden in den darauffolgenden Jahren das Atriumhaus, das Handwerkerviertel und die große Thermenanlage entdeckt. Seit 1991 liegt die Verantwortung für die Erforschung Aguntums am Institut für Archäologien der Universität Innsbruck (Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Walde / Ass. Prof. Dr. Michael Tschurtschenthaler). 

Die Thermenanlage von Aguntum

 

   

 

 

III. ZIELE DES PROJEKTES "ANTON ROSCHMANNS LATEINISCHE BESCHREIBUNG DER RUINEN VON AGUNTUM 1746"

 

Ziel des vorgestellten Projektes war es, die Bemühungen von Klassischer Philologie und Klassischer Archäologie zu bündeln und dadurch eine moderne Edition der Reliquiae aedificii Romani zu liefern. Aus der bei Roschmann noch chaotischen Form entstand ein benutzbarer Lesetext, dessen kritischer Apparat alle Eingriffe und Änderungen zur Textherstellung deutlich und nachvollziehbar machen soll. Dem lateinischen Text wurde eine dokumentarische deutsche Übersetzung zur Seite gestellt, die einerseits bereits eine erste Interpretation des Textes darstellt, andererseits dem Zweck dient, die Reliquiae einer möglichst breiten Leserschaft zugänglich zu machen. Der Text Roschmanns ist an vielen Stellen erklärungsbedürftig, einerseits von Seiten der historischen Archäologie, andererseits in Bezug auf die in großer Zahl zitierten und oft entlegenen Quellen. Diese Erklärungen liefert der Stellenkommentar, der sich an Text und Übersetzung anschließt.

Die Auswertung einer archäologischen Handschrift aus dem 18. Jh. ermöglicht zudem wertvolle Einblicke in die Ansichten, Methoden und Forschungstraditionen dieser Zeit. Dass es sich dabei überhaupt um den Bericht über die erste wissenschaftlich durchgeführte Grabung im Bereich der römischen Stadt Aguntum handelt, macht diesen Text nur umso bedeutender. Neben wissenschaftshistorischen Aspekten soll aber auch der Frage nach dem Wert und der Aussagekraft älterer Quellen für die moderne archäologische Forschung in Tirol nachgegangen werden. Im Zuge einer Georadarmessung und einer anschließenden archäologischen Ausgrabung 2007 konnten die von Roschmann beschrieben antiken Überreste lokalisiert und seine Angaben weitestgehend bestätigt werden.

 

 

 

IV. Preis des Rotary Club LienZ 2007 

 

Der Rotary Club Lienz engagiert sich in vielfältigen Projekten im karitativen, sozialen und kulturellen Bereich. Unter den Aktionen der letzten Jahre fällt auch die Unterstützung von herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten mit Bezug zu Osttirol durch Preisverleihungen. So wurde auch 2007 ein Geldpreis für schriftliche Arbeiten an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen ausgeschrieben, die einen Bezug zur Region Osttirol haben bzw. sich mit dem Thema Osttirol wissenschaftlich auseinandersetzen. Zur Prämierung waren bereits zur Benotung eingereichte Dissertationen, Diplomarbeiten, Projekt-Seminararbeiten, etc. vorgesehen. Von der Jury wurden drei Projekte als auszeichnungswürdig ausgewählt, darunter auch die Abschlusspublikation des Forschungsprojektes "Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum".

 

 

 

V. Interdisziplinäre Tagung und Buchpräsentation 21.-22. Juni 2007

 

Am Donnerstag, den 21. Juni 2007 konnten zahlreiche Besucher zu der  Tagung „Mit Fleiß und Feder für Tirol - Interdisziplinäre Tagung zum Landeshistoricus und Vater der Tiroler Archäologie Anton Roschmann“ in der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt begrüßt werden. Ziel der Tagung war es auf des Leben und das vielseitige Werk von Anton Roschmann näher einzugehen. 

 

Nachdem HR Dr. Walter Neuhauser, der ehemalige Direktor der Universitätsbibliothek Innsbruck Anton Roschmann in seiner Funktion als Bibliothekar und Handschriftenforscher vorgestellt hatte, sprach Univ.-Ass. Dr.Lav Subaric über Roschmanns Konzept der historia litteraria als umfassendem Konzept nicht nur für Literatur-, sondern für Kulturbeschreibung. Dr. Vladan Antonovič berichtete schließlich über die Aufarbeitung der umfangreichen von Anton Roschmann zusammengestellten graphischen Sammlung an der Universitätsbibliothek in Innsbruck. In den letzten beiden Blöcken der Veranstaltung wurde auf den Archäologen Anton Roschmann näher eingegangen aber auch generell die Geschichte der Altertumskunde breiter erläutert. Während Dr. Martin Ott vom Historischen Seminar der Universität München über den gelehrten Umgang mit römischen Inschriften im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit berichtete, stellte Dr. Dietrich Hakelberg von der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel ein digitales Erschließungsprojekt zur Wissenschaftsgeschichte der Archäologie in der Frühen Neuzeit vor. Dr. Michael Huber vom Gymnasium der Erzdiözese Wien in Sachsenbrunn präsentierte seine Arbeiten zu den Inscriptiones, dem archäologischen Hauptwerk von Anton Roschmann. Den Abschluß bildete ein Vortrag von  Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Walde, vom Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, in dem sie über die Wiederauffindung und Identifikation von bereits 1756 von Anton Roschmann beschriebenen archäologischen Fundstücken berichtetet. Es ist geplant die Vorträge der Tagung in schriftlicher Form in einem Tagungsband zusammenzufassen.

 

   

Nach einführenden Worten durch Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Tilmann Märk, dem Vizerektor der Universität Innsbruck, durch Mag. Franz Jenewein, den Geschäftsführer des Tiroler Wissenschaftsfonds (TWF) sowie durch Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, den Herausgeber der Reihe "Tirolensia Latina“ berichteten am Abend die beiden Wissenschafter Dr. Florian Schaffenrath und Mag. Florian Müller Bakk. über ihr Projekt und stellten die neue Publikation „Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum 1746“ vor. Es handelt sich dabei um die Auswertung einer über 260 Jahre alten lateinischen Handschrift in der Anton Roschmann über seine archäologischen Ausgrabungen berichtet, die er 1746 in Nußdorf-Debant bei Lienz durchgeführt hat. Dabei war er auf ausgedehnte Reste eines Gebäudes mit Fußbodenheizung und prunkvolle Mosaiken aus römischer Zeit gestoßen. Unter den über 100 bei der Buchpräsentation anwesenden Besuchern konnte neben Univ.-Prof. Dr. Margret Friedrich, der Vizerektorin für Lehre und Studierende, sowie den Dekanen der Philosophisch-Historischen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Christoph Ulf und der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Univ.-Prof. Dr. Hans Moser, zahlreiche Prominenz, allen voran Prälat Raimund Schreier, der Abt des Stiftes Wilten, begrüßt werden.  

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete am folgenden Tag eine Exkursion nach Schloß Ambras, einer frühen Wirkungsstätte von Anton Roschmann, wo dieser bereits in seiner Jugend Inventarisierungen und Neuordnungen der dortigen Sammlungen vorgenommen hatte. Die Führung der zahlreichen Besucher wurde vom Direktor der Sammlungen auf Schloss Ambras Dir. HR Dr. Alfred Auer persönlich vorgenommen.

 

Nähere Informationen zum Programm

 

 

 

VI. PUBLIKATIONEN / VORTRÄGE

 

 

 

VII. PRESSE

 

- Müller F.M., Schaffenrath F., Anton Roschmanns lateinische Beschreibung der Ruinen von Aguntum 1746, ipoint, 27.6.2006.

- Müller F.M., Rotary Club Lienz zeichnet Innsbrucker Altertumswissenschafter aus, ipoint, 15.6.2007.   

- Müller F.M., Auf den Spuren des Tiroler Landeshistoricus Anton Roschmann, ipoint 5.7.2007.

- Niedermayr H., Nova et vetera Aguntina - Interdisziplinäre Tagung und Buchvorstellung, Circulare 3/August 2007, Seite 8.

- Lateinisches Aguntum, Echo Tirol, September 2007, Seite 36.

- Christina Vogt, Die römische Villa im Zwergenpalast, WISSEN heute Nr. 12, April 2008, Seite 20-21.

- David Bullock, Die Vergangenheit ausgraben, Echo Tirol Science, Mai 2008, Seite 44-46. 

 

 

VIII. SPONSOREN

 

 

 

Tiroler Wissenschaftsfonds

Kulturabteilung

BH Innsbruck Land

 

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung  

Rotary Club Lienz  

Universität Innsbruck

- Büro für Internationale Beziehungen

- Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Kulturservice

- Dekanat der Philologisch- Kulturwissenschaftlichen Fakultät

- Dekanat der Philosophisch-Historischen Fakultät

- Studienvertretung Klassische Philologie

Gemeinde Axams

 

 

IX. KONTAKT

 

 

Mag. Dr. Florian Schaffenrath

Institut für Sprachen und Literaturen

Fachbereich Latinistik

Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

ATRIUM - Langer Weg 11

A-6020 Innsbruck / Österreich

Tel. 0043 / +512 / 507 - 37603

Mobiltel. 0043 / +650 / 81 36 802

Email: Florian.Schaffenrath@uibk.ac.at

Mag. Florian Martin MÜLLER Bakk.

Institut für Archäologien

Fachbereich Klassische und Provinzialrömische Archäologie 

Philosophisch-Historische Fakultät

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

ATRIUM - Langer Weg 11

A-6020 Innsbruck / Österreich

Tel. 0043 / +512 / 507 - 37568

Mobiltel. 0043 / +676 / 7 39 93 40

Email: Florian.M.Mueller@uibk.ac.at