Politik |
|
|
|
Trust and Cooperation in International Relations TheoryChristoph Elhardt ISBN 978-3-902811-34-9 In der internationalen Politik sind u.a. Unsicherheit und Misstrauen die Hauptgründe dafür, dass Konflikte fortgeführt werden. Um die Zusammenarbeit auf dem internationalen Parkett zu verbessern, könnte der Aspekt des Vertrauens eine wichtige Rolle spielen. Christoph Elhardt entwickelt deshalb in dieser Arbeit eine Theorie des Vertrauens in Internationale Beziehungen (IR). Dabei baut er auf Ansätze aus Soziologie und sozialer Philosophie auf und demonstriert wie Vertrauen zu einer besseren Verständigung in der internationalen Politik betragen kann. Die Arbeit wurde 2010 von der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) mit dem Nachwuchspreis für hervorragende politikwissenschaftliche Diplom- oder Masterarbeiten ausgezeichnet. |
|
|
Widerworte. Philosophie Politik KommunikationFestschrift für Jörg BeckerFrank Deppe, Wolfgang Meixner, Günther Pallaver (Hg.)
ISBN 978-3-902811-25-7
|
|
|
The Transdniestrian Issue – geopolitical chess at the crossroad between East and WestPatrick Griesser
ISBN 978-3-902811-26-4 Nach der Auflösung der Sowjetunion begann ein Demokratisierungsprozess in den neuerdings unabhängigen Staaten. In mehreren Gebieten bildeten Minderheiten ihre eigenen politischen Einheiten, in denen russische Politik sich jeglichem Versuch der Veränderung entgegenstellte. Diese abgespaltenen Gruppen existieren weder auf einer Landkarte, noch werden sie von der internationalen Gemeinschaft anerkannt. Eine dieser problematischen Regionen im ehemals sowjetischen Gebiet ist die östliche Region der Republik Moldawien, auch bekannt als Transnistrien. Der transnistrische Konflikt brach Anfang der 1980er Jahre aus. Nach einem kurzen aber intensiven Krieg konnte ein Waffenstillstand ausgehandelt werden, der Konflikt jedoch bleibt weiterhin ungelöst und die Stimmung ist bis heute angespannt. Dieses Buch versucht, die interessante Geschichte des transnistrischen Problems von dessen Anfang bis heute zu beschreiben. Der Konflikt wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht, als Basis zu diesem Buch diente eine Feldforschung vor Ort. Auf diese Weise zeigt das Buch bis jetzt noch eher unbekannte Aspekte des Konflikts. |
|
|
Friedensmacht Europa: Dynamische Kraft für Global Governance?
ISBN 978-3-902719-79-9 Inhaltsverzeichnis und Autorenverzeichnis "Hören Sie einen Auszug aus der die Ö1 Sendung "Kontext – Sachbücher und Themen" zum Thema "Friedensmacht Europa". Herwig Büchele und Anton Pelinka zur Frage, ob Europa über genügend dynamische Kraft für Global Governance verfügt, Studiogespräch mit Wolfgang Ritschl" vom Freitag, 10. Dezember 2010 um 09:05 Uhr in oe1.ORF.at. Link "Eine Fundgrube für all jene, die sich mit Europa beschäftigen und sich mit dem "status quo" nicht abfinden wollen." Josef Pühringer |
Europawissenschaftliche Reihe |
|
|
|
Das Europäische ParlamentInstitution, Vision und WirklichkeitDoris Dialer, Eva Lichtenberger, Heinrich Neisser (Hg.) Europawissenschaftliche Reihe, Band 2ISBN 978-3-902719-47-8 In einem jahrzehntelangen Prozess hat sich das Europäische Parlament von einer beratenden Einrichtung zu einem Mitgestalter europäischer Politik entwickelt. Heute besitzt es sowohl innerhalb der Union als auch als globaler Akteur politisches Gewicht. Diese Erfolgsgeschichte wird von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern nur beschränkt wahrgenommen wie die geringe Beteiligung an den Wahlen zum Europäischen Parlament zeigt. Das vorliegende Buch beantwortet zentrale Fragen: Wie funktioniert diese demokratisch legitimierte Institution? Was bedeutet ihr Machtzuwachs konkret? Welche weiteren Entwicklungen können erwartet werden? Die AutorInnen – Insider, Keyplayer und ExpertInnen – ermöglichen einen tiefen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise des Europäischen Parlaments und machen so den Facettenreichtum des parlamentarischen Alltags deutlich. Es ist der erste breit angelegte Versuch, das Innenleben des Europäischen Parlaments einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Dieser Sammelband richtet sich an Wissenschaftler und Studierende und an jene, die in ihrem Alltag der Europäischen Union begegnen. Last but not least ist es ein Buch für alle, die einfach neugierig auf das Europäische Parlament sind. "Gehört unters Kopfkissen nicht nur der Brüsseler KorrespondentInnen und auf den Nachttisch aller Parlamentarier, die sich wegen Lissabon und Subsidiarität jetzt auch verstärkt mit EU-Gesetzen befassen sollten. Dieses Handbuch sollte jeder politisch interessierte Mensch in Griffweite haben. Dass die Universität Innsbruck jetzt endlich etwas auf den Tisch gelegt hat, was das Zeug zu einem Standardwerk der deutschsprachigen Politikwissenschaft zur europäischen Integration hat, dafür soll sie auch gelobt werden." Gerhard Fritz, Kommune 4/10 "Das Buch ist nicht nur für Praktiker im Bereich der Politik, sondern
auch für Studierende und alle diejenigen, die ihr Wissen über die
Umsetzung der Europapolitik in die Praxis vertiefen möchten, sehr
empfehlenswert." "Wer mehr über das Europäische Parlament wissen will, ist mit diesem Sammelband bestens bedient." Rolf Steininger, Dolomiten |
|
|
Die europäische Integration – eine Idee wird WirklichkeitHeinrich Neisser Europawissenschaftliche Reihe, Band 1 Vor mehr als 50 Jahren hat der europäische Kontinent eine Wende erfahren, die den Beginn einer Epoche des Friedens und der engen Kooperation zwischen den europäischen Staaten markierte. Sechs europäische Staaten – drei große Staaten, Deutschland, Frankreich, Italien, sowie drei kleine Staaten, nämlich die Beneluxstaaten – gründeten Wirtschaftsgemeinschaften, die den harten Kern des europäischen Integrationsprozesses bildeten. Seither ist die Gemeinschaft gewachsen. Vertiefung und Erweiterung waren die Zielsetzungen in der europäischen Dynamik. Sie führten dazu, dass die ursprünglich wirtschaftliche Einigungsvorstellung zu einer politischen Gemeinschaft führte. Diese Entwicklung ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Es beschreibt den historischen Prozess der europäischen Einigung. Es analysiert die Ziele der Europäischen Union, gibt einen Einblick und Überblick über die Rolle der Institutionen und beschäftigt sich mit den Willensbildungen und Entscheidungsprozessen in der Europäischen Union. |
Contemporary Austrian Studies |
|
|
|
Global AustriaAustria’s Place in Europe and the WorldGünter Bischof, Fritz Plasser, Anton Pelinka, Alexander Smith (Hg.) Contemporary Austrian Studies, Volume 20 Der Zerfall der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatte zur Folge, dass die einstige Großmacht der Habsburger zu einem Kleinstaat im Herzen Europa wurde. Der enorme Verlust an Territorium und die Verringerung der Bevölkerung hinterließ allerdings keineswegs ein politisches, wirtschaftliches, kulturelles oder intellektuelles Vakuum. Die Aufsätze des 20. Jubiläumsbandes der Contemporary Austrian Studies zeigen vielmehr, dass die Republik Österreich ihren Platz in Europa und der Welt halten konnte: Sei es die Psychoanalyse von Freud, das Wien des fin-de-siècle oder der Austro-Marxismus, österreichische Ideen fanden weltweit Anklang. Auch in der internationalen Geschäfts- und Finanzwelt konnte sich Wien als Hauptstadt behaupten. Heute bestimmen der EU-Beitritt, der europäische Integrationsprozess sowie die Globalisierung das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Leben Österreichs. “Contemporary Austrian Studies marks almost two decades of important scholarship with a study of the turbulent era in which Austro-Germans had to rebuild their identity as a Republic in the face of daunting political divisions and economic adversity." Charles S. Maier, Leverett Saltonstall Professor of History, Harvard University “CAS shows contemporary scholarship at its best - honest and sceptical as it strives to redress imbalances inherited from contested pasts. To anyone who may ask what roles Austria can and should play in future, the best answer for some years to come will be to hand them a copy of CAS's volume XX.” William Johnston, Professor of History Emeritus, University of Massachusetts, Amherst Der zwanzigste Band der Reihe Contemporary Austrian Studies handelt in zwei Dutzend Beiträgen von der Rolle Österreichs in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Belangen, historisch und auf die Gegenwart bezogen. Die Bilanz ist durchaus selbstkritisch und dadurch brauchbarer als eine affirmative Jubiläumsschrift. Michael Freund, Der Standard “It’s not simply that people abroad don’t know what’s going on here, people here don’t know either,” wrote Karl Kraus, which is certainly at least half true, if not one and one-half times true. The editors and contributors to this richly informative volume have done their best to remedy that with respect to Austria’s position in the world today.
|
|
|
From Empire to Republic: Post-World War I AustriaPeter Berger, Günter Bischof, Fritz Plasser (Hg.)
Praise for Contemporary Austrian Studies: |
|
Diesen Titel bestellen >> |
The Schüssel Era in AustriaGünter Bischof, Fritz Plasser (Hg.) Contemporary Austrian Studies, Vol. 18 Der von Günter Bischof und Fritz Plasser herausgegebene Band der Reihe Contemporary Austrian Studies beschäftigt sich mit Wolfgang Schüssel, der über 20 Jahre die österreichische Politik mitgestaltete. Schüssel galt einerseits als herausragender Taktierer und Verhandler, setzte andererseits umstrittene Reformen und manövrierte mit seiner Mitte-Rechts-Regierung Österreich ins politische Abseits. Wenngleich es ihm nicht gelungen ist, alle seine Vorhaben durchzusetzen, ist "die Schüssel Ära" in die Geschichte Österreichs eingegangen. Mit Beiträgen von Peter Gerlich, Fritz Plasser/Peter Ulram, Heinrich Neisser, Reinhard Heinisch, Johannes Ditz, Josef Leidenfrost und Anton Pelinka. “With its thematically oriented volumes, Contemporary Austrian Studies is a major source of high quality scholarship on modern Austrian society, culture, and politics. CAS is also of fundamental importance to American scholars interested in broader issues of East Central European history and culture.” — John Boyer, Martin A. Ryerson Distinguished Service Professor in History, University of Chicago "Ten years ago Austria experienced its "turn towards hysteria"
(coined Artikel zum Buch auf OÖ-Nachrichten.at |
|
|
Politik der GefühleSusanne K. Langer und Hannah ArendtAgnes Neumayr ISBN: 978-3-902571-84-7 Gefühle motivieren zum Handeln, tragen zu (vernünftig/ethisch/ästhetischer) Urteilsfindung bei und konstituieren Sinn. Die Behauptung, Gefühle seien irrational, alogisch und amoralisch, ist – so Neumayrs These – bloß die hegemoniale Strategie einer androzentrischen Politik der Gefühle, die historisch bei Platon beginnt. Platon nämlich scheidet die rein-ideelle Erosliebe von den eigenleiblichen Gefühlen und bindet erstere an die (männliche) Vernunft, Herrschaft und Moral. Ohne dieses geschichtlich erste „gegenderte“ Gefühlsdispositiv und ohne die ihm entsprechende Politik der Gefühle wäre der ebenso beeindruckende wie problematische Siegeszug der androzentrischen abendländischen Vernunftkultur nicht möglich gewesen. Diese Politik der Gefühle zu dekonstruieren verlangt Zweifaches: Mit Susanne K. Langer gesprochen, die Rehabilitation der „Dimension des Fühlens“ in Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Mit Hannah Arendt gesprochen, eine neue politische Anthropologie und Philosophie, deren Grundlage nicht die Philosophie der „Mortalität“, der Sterblichkeit, sondern eine Philosophie der „Natalität“, der Gebürtlichkeit des Menschen, ist. Es sind vor allem die Künste, die zum Werkzeug und Instrument eines neuen, kritischen Denkens und Fühlens werden können. |
|
|
Portugal im Spannungsfeld von europäischer Integration und Demokratisierung.Eine Verbandsanalyse im Politikfeld LandwirtschaftUlrike Gröner ISBN: 978-3-902571-76-2 Mit dem Ende des mit dem Namen Salazar verbundenen, nicht demokratischen Systems ging die Illusion einer außereuropäischen Mission Portugals zu Ende – das portugiesische Kolonialreich in Afrika und Asien. Portugal wurde nach Europa zurückgeführt, was den Weg in die Europäische Integration ebnete. „Portugal im Spannungsfeld von europäischer Integration und Demokratisierung“ konzentriert sich auf die Verbände im Politikbereich Landwirtschaft und behandelt die Frage, ob die Europäische Union in der Lage ist, ein Land in der Umbruchphase zur Demokratie, dessen System noch nicht gefestigt ist, erfolgreich in ihr System zu integrieren und dabei die interne demokratische Entwicklung dieses Landes zu fördern. Dabei werden auch Wechselwirkungen zwischen nationaler Politik und der Integration in die EU aus vergleichender Perspektive berücksichtigt. |
![]() Diesen Titel bestellen >> |
Begegnungen mit Anton PelinkaEllen Palli, Bettina Posch, Elisabeth Rieder (Hg.)ISBN: 978-3-901249-97-6 brosch, 192 Seiten 2006, innsbruck university press • iup Preis: 15 Euro Wenn „Die Zeit" wissen möchte, wie die politischen Uhren zwischen Bodensee und Neusiedlersee ticken, fragt sie Anton Pelinka. Wenn man sich an der University of New Orleans über den Kärntner Brauch des Ortstafelverrückens wundert, erklärt diesen Anton Pelinka. Der international renommierte Politikwissenschafter und Publizist verlässt nach über 30-jähriger Professorenkarriere die Universität Innsbruck.Eines der Abschiedsgeschenke ist dieses Buch, in dem drei enge, langjährige Mitarbeiterinnen des Politologen Kurztexte von Weggefährten aus der ganzen Welt angeregt und gesammelt haben: „Begegnungen mit Anton Pelinka". Zu Wort kommen Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Absolventinnen und Absolventen. Aus den inhaltlich und fachlich sehr abwechslungsreichen Beiträgen entsteht das Mosaik der hochgeschätzten Persönlichkeit Anton Pelinka, deren Facetten von der wissenschaftlichen Brillanz über publizistische Originalität bis zur persönlich bewegenden Anekdote reichen. |
|
|
Europäisch Denken und LehrenFestschrift für Heinrich NeisserAnton Pelinka, Fritz Plasser (Hg.) Dieser Artikel ist leider vergriffen! |
Wirtschaftsmacht Europa und die Lissabon-StrategieWirtschaftspolitik der Europäischen Union zwischen Hegemonieanspruch, Standortwettbewerb und Strukturwandel im Zeitalter einer wissensbasierten ÖkonomiePhilipp PforrISBN: 978-3-902571-42-7 brosch, 344 Seiten 2008, innsbruck university press • iup Preis: 38 Euro Langfristiges Auf und Ab der Wirtschaft wird verursacht von grundlegenden Erfindungen. Sie breiten sich zu ihrer Zeit aus und beleben die Konjunktur, bis sie die gesamte Gesellschaft durchdringen – dann aber folgen wirtschaftliche Stagnation und Verteilungs- sowie Wettkämpfe zwischen den Akteuren des Systems. In einer komplexen Weltwirtschaft mit neuen wettbewerbsfähigen Akteuren erreicht dabei die politische Steuerungsfähigkeit nationaler Staaten und Staatenbünde ihre Grenzen. Die Globalisierung und der Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft stellen daher große Anforderungen an die politischen Koordinationsmechanismen der Europäischen Union. Auf dem EU-Frühjahrsgipfel in Lissabon im Jahre 2000 wurde eine umfassende Strategie beschlossen, die die Union zum wettbewerbsfähigsten und einflussreichsten Wirtschaftsraum der Welt machen und damit den Hauptkonkurrenten USA innerhalb eines Jahrzehnts überflügeln sollte. In Zeiten boomenden Wachstums in den Branchen der aufstrebenden Informations- und Wissensgesellschaft blieb es unter vorgehaltener Hand ein Wunsch der Staats- und Regierungschefs, die EU im neuen Millennium als aufstrebende Wirtschaftsmacht in der Welt präsentieren zu können. Wodurch sich letztendlich der Status einer solchen Wirtschaftsmacht kennzeichnet bleibt ungeklärt. Die Reformphasen des Lissabon-Prozesses provozieren jeweils eine begleitende Grundsatzdebatte, in der die Überlegungen zur europäischen Wirtschaftspolitik überdacht und den realen Gegebenheiten einer globalisierte Weltwirtschaft gegenübergestellt werden. In der nunmehr in Buchform veröffentlichten Dissertation versucht der Autor, den Spagat zwischen Politik und Ökonomie zu wagen und mit Hilfe von sozio- und politökonomischen Konzepten die Aussage “Europa als Wirtschaftsmacht” im Rahmen des Lissabonner Prozesses in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. |
|














