Politik

 

ISBN: 978-3-902811-25-7

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Trust and Cooperation in International Relations Theory

Christoph Elhardt

ISBN 978-3-902811-34-9
brosch., 114 Seiten, engl.
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

In der internationalen Politik sind u.a. Unsicherheit und Misstrauen die Hauptgründe dafür, dass Konflikte fortgeführt werden. Um die Zusammenarbeit auf dem internationalen Parkett zu verbessern, könnte der Aspekt des Vertrauens eine wichtige Rolle spielen. Christoph Elhardt entwickelt deshalb in dieser Arbeit eine Theorie des Vertrauens in Internationale Beziehungen (IR). Dabei baut er auf Ansätze aus Soziologie und sozialer Philosophie auf und demonstriert wie Vertrauen zu einer besseren Verständigung in der internationalen Politik betragen kann. Die Arbeit wurde 2010 von der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) mit dem Nachwuchspreis für hervorragende politikwissenschaftliche Diplom- oder Masterarbeiten ausgezeichnet.

 

ISBN: 978-3-902811-25-7

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Widerworte. Philosophie Politik Kommunikation

Festschrift für Jörg Becker

Frank Deppe, Wolfgang Meixner, Günther Pallaver (Hg.)

ISBN 978-3-902811-25-7
brosch., 346 Seiten
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro


Philosophie – Politik – Kommunikation bilden den thematischen Bogen des vorliegenden Sammelbandes. Es sind jene Themenfelder, mit denen sich Jörg Becker seit jeher wissenschaftlich und kritisch auseinandersetzt. Anlässlich seines 65. Geburtstages widmen ihm Kolleginnen und Kollegen, die ihm freundschaftlich verbunden sind, diese Festschrift. Die Festschrift versammelt Analysen, Reflexionen und theoretische Überlegungen von 24 Autorinnen und Autoren, die durch eine kritische Hinterfragung der Entwicklungen in der heutigen Welt miteinander verbunden sind. Interdisziplinarität und Internationalität der Beiträge sind Ausdruck eines Wissenschaftsverständnisses, das Jörg Becker seit jeher vertritt. Mit Beiträgen von Binod C. Agrawal, Dieter Arendt, Seref Ates, Johannes Maria Becker, Dieter Boris, Frank Deppe, Brenda Dervin, Georg Fülberth, Johan Galtung, Cees J. Hamelink, Wolfgang Hofkirchner, Egbert Jahn, Philip Lee, Kurt Luger, Wolfgang Meixner, Kaarle Nordenstreng, Günther Pallaver, Werner Ruf, Peter Shields, Reiner Steinweg, Helmut Thielen, Georgette Wang, Janet Wasko und Claudia von Werlhof.

 

ISBN: 978-3-902811-25-7

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The Transdniestrian Issue – geopolitical chess at the crossroad between East and West

Patrick Griesser

ISBN 978-3-902811-26-4
brosch., 164 Seiten, zahlr. Abbildungen, teilweise in Farbe. engl.
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Nach der Auflösung der Sowjetunion begann ein Demokratisierungsprozess in den neuerdings unabhängigen Staaten. In mehreren Gebieten bildeten Minderheiten ihre eigenen politischen Einheiten, in denen russische Politik sich jeglichem Versuch der Veränderung entgegenstellte. Diese abgespaltenen Gruppen existieren weder auf einer Landkarte, noch werden sie von der internationalen Gemeinschaft anerkannt. Eine dieser problematischen Regionen im ehemals sowjetischen Gebiet ist die östliche Region der Republik Moldawien, auch bekannt als Transnistrien. Der transnistrische Konflikt brach Anfang der 1980er Jahre aus. Nach einem kurzen aber intensiven Krieg konnte ein Waffenstillstand ausgehandelt werden, der Konflikt jedoch bleibt weiterhin ungelöst und die Stimmung ist bis heute angespannt. Dieses Buch versucht, die interessante Geschichte des transnistrischen Problems von dessen Anfang bis heute zu beschreiben. Der Konflikt wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln untersucht, als Basis zu diesem Buch diente eine Feldforschung vor Ort. Auf diese Weise zeigt das Buch bis jetzt noch eher unbekannte Aspekte des Konflikts.

 

ISBN: 978-3-902719-79-9

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Friedensmacht Europa: Dynamische Kraft für Global Governance?


Herwig Büchele, Anton Pelinka (Hg.)

ISBN 978-3-902719-79-9
brosch., 276 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Europa – wenn es nur will! Die Europäische Union, seit 2007 weitgehend deckungsgleich mit ganz Europa, kann zum Modell für eine neue Weltordnung werden: eine politische Ordnung jenseits der Nationalismen, gestützt auf die zentralen Werte der Demokratie. Europa kann zum Eintrittsbillet in eine Zukunft werden, die durch Frieden und Nachhaltigkeit bestimmt wird. Europa kann – aber es muss nicht: zu sehr besitzen die Kräfte der alten Ordnung noch immer die Macht, diese reale Utopie von einem Europa als Vorboten von „global governance“ zu verhindern. Acht Autoren – aus der Wissenschaft und aus der Praxis – untersuchen die Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Gestaltung Europas und der Welt. Sie diskutieren das, was möglich, und das, was wünschenswert ist. Mit Beiträgen von Kurt Bayer, Herwig Büchele, Helmut Pech, Anton Pelinka, Josef Riegler, Heinrich Schneider, Dieter Senghaas und Wolfgang Wolte.

Inhaltsverzeichnis und Autorenverzeichnis

 "Hören Sie einen Auszug aus der die Ö1 Sendung "Kontext – Sachbücher und Themen" zum Thema "Friedensmacht Europa". Herwig Büchele und Anton Pelinka zur Frage, ob Europa über genügend dynamische Kraft für Global Governance verfügt, Studiogespräch mit Wolfgang Ritschl" vom Freitag, 10. Dezember 2010 um 09:05 Uhr in oe1.ORF.at.     Link

"Eine Fundgrube für all jene, die sich mit Europa beschäftigen und sich mit dem "status quo" nicht abfinden wollen."

Josef Pühringer

Europawissenschaftliche Reihe

 

ISBN: 978-3-902719-47-8

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Das Europäische Parlament

Institution, Vision und Wirklichkeit

Doris Dialer, Eva Lichtenberger, Heinrich Neisser (Hg.)

Europawissenschaftliche Reihe, Band 2

ISBN 978-3-902719-47-8
brosch., 442 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90 Euro

In einem jahrzehntelangen Prozess hat sich das Europäische Parlament von einer beratenden Einrichtung zu einem Mitgestalter europäischer Politik entwickelt. Heute besitzt es sowohl innerhalb der Union als auch als globaler Akteur politisches Gewicht. Diese Erfolgsgeschichte wird von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern nur beschränkt wahrgenommen wie die geringe Beteiligung an den Wahlen zum Europäischen Parlament zeigt. Das vorliegende Buch beantwortet zentrale Fragen: Wie funktioniert diese demokratisch legitimierte Institution? Was bedeutet ihr Machtzuwachs konkret? Welche weiteren Entwicklungen können erwartet werden?

Die AutorInnen – Insider, Keyplayer und ExpertInnen – ermöglichen einen tiefen Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise des Europäischen Parlaments und machen so den Facettenreichtum des parlamentarischen Alltags deutlich. Es ist der erste breit angelegte Versuch, das Innenleben des Europäischen Parlaments einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Dieser Sammelband richtet sich an Wissenschaftler und Studierende und an jene, die in ihrem Alltag der Europäischen Union begegnen. Last but not least ist es ein Buch für alle, die einfach neugierig auf das Europäische Parlament sind.

"Gehört unters Kopfkissen nicht nur der Brüsseler KorrespondentInnen und auf den Nachttisch aller Parlamentarier, die sich wegen Lissabon und Subsidiarität jetzt auch verstärkt mit EU-Gesetzen befassen sollten. Dieses Handbuch sollte jeder politisch interessierte Mensch in Griffweite haben. Dass die Universität Innsbruck jetzt endlich etwas auf den Tisch gelegt hat, was das Zeug zu einem Standardwerk der deutschsprachigen Politikwissenschaft zur europäischen Integration hat, dafür soll sie auch gelobt werden." Gerhard Fritz, Kommune 4/10

"Das Buch ist nicht nur für Praktiker im Bereich der Politik, sondern auch für Studierende und alle diejenigen, die ihr Wissen über die Umsetzung der Europapolitik in die Praxis vertiefen möchten, sehr empfehlenswert."
Christian Dick, Vorwärts

"Wer mehr über das Europäische Parlament wissen will, ist mit diesem Sammelband bestens bedient."

Rolf Steininger, Dolomiten

ISBN: ISBN: 978-3-902571-14-4

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Die europäische Integration – eine Idee wird Wirklichkeit

Heinrich Neisser

Europawissenschaftliche Reihe, Band 1
ISBN: 978-3-902571-14-4
brosch., 276 Seiten
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 16 Euro

Vor mehr als 50 Jahren hat der europäische Kontinent eine Wende erfahren, die den Beginn einer Epoche des Friedens und der engen Kooperation zwischen den europäischen Staaten markierte. Sechs europäische Staaten – drei große Staaten, Deutschland, Frankreich, Italien, sowie drei kleine Staaten, nämlich die Beneluxstaaten – gründeten Wirtschaftsgemeinschaften, die den harten Kern des europäischen Integrationsprozesses bildeten. Seither ist die Gemeinschaft gewachsen. Vertiefung und Erweiterung waren die Zielsetzungen in der europäischen Dynamik. Sie führten dazu, dass die ursprünglich wirtschaftliche Einigungsvorstellung zu einer politischen Gemeinschaft führte. Diese Entwicklung ist der Ausgangspunkt dieses Buches. Es beschreibt den historischen Prozess der europäischen Einigung. Es analysiert die Ziele der Europäischen Union, gibt einen Einblick und Überblick über die Rolle der Institutionen und beschäftigt sich mit den Willensbildungen und Entscheidungsprozessen in der Europäischen Union.

Contemporary Austrian Studies

 

ISBN: 978-3-902811-20-2

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Global Austria

Austria’s Place in Europe and the World

Günter Bischof, Fritz Plasser, Anton Pelinka, Alexander Smith (Hg.)

Contemporary Austrian Studies, Volume 20
ISBN 978-3-902811-20-2
brosch., 352 Seiten, engl.
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Der Zerfall der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatte zur Folge, dass die einstige Großmacht der Habsburger zu einem Kleinstaat im Herzen Europa wurde. Der enorme Verlust an Territorium und die Verringerung der Bevölkerung hinterließ allerdings keineswegs ein politisches, wirtschaftliches, kulturelles oder intellektuelles Vakuum. Die Aufsätze des 20. Jubiläumsbandes der Contemporary Austrian Studies zeigen vielmehr, dass die Republik Österreich ihren Platz in Europa und der Welt halten konnte: Sei es die Psychoanalyse von Freud, das Wien des fin-de-siècle oder der Austro-Marxismus, österreichische Ideen fanden weltweit Anklang. Auch in der internationalen Geschäfts- und Finanzwelt konnte sich Wien als Hauptstadt behaupten. Heute bestimmen der EU-Beitritt, der europäische Integrationsprozess sowie die Globalisierung das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Leben Österreichs.

Contemporary Austrian Studies marks almost two decades of important scholarship with a study of the turbulent era in which Austro-Germans had to rebuild their identity as a Republic in the face of daunting political divisions and economic adversity."

Charles S. Maier, Leverett Saltonstall Professor of History, Harvard University

“CAS shows contemporary scholarship at its best - honest and sceptical as it strives to redress imbalances inherited from contested pasts. To anyone who may ask what roles Austria can and should play in future, the best answer for some years to come will be to hand them a copy of CAS's volume XX.”

William Johnston, Professor of History Emeritus, University of Massachusetts, Amherst

Der zwanzigste Band der Reihe Contemporary Austrian Studies handelt in zwei Dutzend Beiträgen von der Rolle Österreichs in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen  Belangen, historisch und auf die Gegenwart bezogen. Die Bilanz ist durchaus  selbstkritisch und dadurch brauchbarer als eine affirmative Jubiläumsschrift.

Michael Freund, Der Standard

“It’s not simply that people abroad don’t know what’s going on here, people here don’t know either,” wrote Karl Kraus, which is certainly at least half true, if not one and  one-half times true. The editors and contributors to this richly informative volume have done their best to remedy that with respect to Austria’s position in the world today.
Despite lacking discussions of certain aspects of Austria’s global presence (for example, the international prominence of Austrian physics and medicine would well have been worth an essay), this book as a joint venture between the Universities of New Orleans and Innsbruck is itself an illustration of its own main theme.

Allan Janik, The Vienna Review of Books

Inhaltsverzeichnis

 

 

ISBN: 978-3-902719-76-8

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From Empire to Republic: Post-World War I Austria

Peter Berger, Günter Bischof, Fritz Plasser (Hg.)


Contemporary Austrian Studies, Volume 19
ISBN 978-3-902719-76-8
brosch., 448 Seiten, engl.
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 30,90 Euro

Der von Peter Berger, Günter Bischof und Fritz Plasser herausgegebene Band 19 der Reihe "Contemporary Austrian Studies" trägt den Titel "From Empire to Republic: Post-World War I Austria". Das Ende der Habsburgischen Doppelmonarchie markiert einen Wendepunkt in der österreichischen Geschichte. Die 18 hier versammelten Aufsätze beschäftigen sich entgegen dem derzeitigen Trend weniger mit dem Aufstieg der Habsburgerdynastie als vielmehr mit der Frage des Zusammenbruchs dieser Epoche und zeigen die Herausforderungen, mit denen die junge Republik Österreich 1919 konfrontiert wurde.

Praise for Contemporary Austrian Studies:
"An important and coherent collection of studies about a neglected period in the history of Austria"
— Dr. Gerhard Weinberg
William Rand Kenan, Jr. Professor Emeritus of History,
University of North Carolina at Chapel Hill

ISBN: 978-3-902719-29-4

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The Schüssel Era in Austria

Günter Bischof, Fritz Plasser (Hg.)

Contemporary Austrian Studies, Vol. 18
ISBN 978-3-902719-29-4
382 Seiten
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90 Euro

Der von Günter Bischof und Fritz Plasser herausgegebene Band der Reihe Contemporary Austrian Studies beschäftigt sich mit Wolfgang Schüssel, der über 20 Jahre die österreichische Politik mitgestaltete. Schüssel galt einerseits als herausragender Taktierer und Verhandler, setzte andererseits umstrittene Reformen und manövrierte mit seiner Mitte-Rechts-Regierung Österreich ins politische Abseits. Wenngleich es ihm nicht gelungen ist, alle seine Vorhaben durchzusetzen, ist "die Schüssel Ära" in die Geschichte Österreichs eingegangen. Mit Beiträgen von Peter Gerlich, Fritz Plasser/Peter Ulram, Heinrich Neisser, Reinhard Heinisch, Johannes Ditz, Josef Leidenfrost und Anton Pelinka.

“With its thematically oriented volumes, Contemporary Austrian Studies is a major source of high quality scholarship on modern Austrian society, culture, and politics. CAS is also of fundamental importance to American scholars interested in broader issues of East Central European history and culture.” — John Boyer, Martin A. Ryerson Distinguished Service Professor in History, University of Chicago

"Ten years ago Austria experienced its "turn towards hysteria" (coined
by Michael Fleischhacker) when the Socialists lost power after thirty
years and Christian Democrat (ÖVP) Wolfgang Schüssel started his
coalition with Jörg Haider's right-wing Freedom Party (FPÖ). The
ensuing uproar begs the question whether there was any substance to
the "Wende," the turn to the Right. In general, this volume produces
an ambivalent, slightly paradoxical answer." Lothar Hoebelt, HABSBURG

Artikel zum Buch auf OÖ-Nachrichten.at

Artikel zum Buch auf www.derstandard.at

Artikel zum Buch auf Vorarlberg online

ISBN: 978-3-902571-84-7

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Politik der Gefühle

Susanne K. Langer und Hannah Arendt

Agnes Neumayr

ISBN: 978-3-902571-84-7
brosch., 404 Seiten, Farbabb.
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Gefühle motivieren zum Handeln, tragen zu (vernünftig/ethisch/ästhetischer) Urteilsfindung bei und konstituieren Sinn. Die Behauptung, Gefühle seien irrational, alogisch und amoralisch, ist – so Neumayrs These – bloß die hegemoniale Strategie einer androzentrischen Politik der Gefühle, die historisch bei Platon beginnt. Platon nämlich scheidet die rein-ideelle Erosliebe von den eigenleiblichen Gefühlen und bindet erstere an die (männliche) Vernunft, Herrschaft und Moral. Ohne dieses geschichtlich erste „gegenderte“ Gefühlsdispositiv und ohne die ihm entsprechende Politik der Gefühle wäre der ebenso beeindruckende wie problematische Siegeszug der androzentrischen abendländischen Vernunftkultur nicht möglich gewesen. Diese Politik der Gefühle zu dekonstruieren verlangt Zweifaches: Mit Susanne K. Langer gesprochen, die Rehabilitation der „Dimension des Fühlens“ in Erkenntnistheorie, Ethik und Ästhetik. Mit Hannah Arendt gesprochen, eine neue politische Anthropologie und Philosophie, deren Grundlage nicht die Philosophie der „Mortalität“, der Sterblichkeit, sondern eine Philosophie der „Natalität“, der Gebürtlichkeit des Menschen, ist. Es sind vor allem die Künste, die zum Werkzeug und Instrument eines neuen, kritischen Denkens und Fühlens werden können.

ISBN: 978-3-902571-76-2

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Portugal im Spannungsfeld von europäischer Integration und Demokratisierung.

Eine Verbandsanalyse im Politikfeld Landwirtschaft

Ulrike Gröner

ISBN: 978-3-902571-76-2
brosch., 264 Seiten, s/w-Grafiken und Tabellen
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Mit dem Ende des mit dem Namen Salazar verbundenen, nicht demokratischen Systems ging die Illusion einer außereuropäischen Mission Portugals zu Ende – das portugiesische Kolonialreich in Afrika und Asien. Portugal wurde nach Europa zurückgeführt, was den Weg in die Europäische Integration ebnete. „Portugal im Spannungsfeld von europäischer Integration und Demokratisierung“ konzentriert sich auf die Verbände im Politikbereich Landwirtschaft und behandelt die Frage, ob die Europäische Union in der Lage ist, ein Land in der Umbruchphase zur Demokratie, dessen System noch nicht gefestigt ist, erfolgreich in ihr System zu integrieren und dabei die interne demokratische Entwicklung dieses Landes zu fördern. Dabei werden auch Wechselwirkungen zwischen nationaler Politik und der Integration in die EU aus vergleichender Perspektive berücksichtigt.

ISBN: 978-3-901249-97-6
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Begegnungen mit Anton Pelinka

Ellen Palli, Bettina Posch, Elisabeth Rieder (Hg.)

ISBN: 978-3-901249-97-6
brosch, 192 Seiten
2006, innsbruck university press • iup
Preis: 15 Euro

Wenn „Die Zeit" wissen möchte, wie die politischen Uhren zwischen Bodensee und Neusiedlersee ticken, fragt sie Anton Pelinka. Wenn man sich an der University of New Orleans über den Kärntner Brauch des Ortstafelverrückens wundert, erklärt diesen Anton Pelinka. Der international renommierte Politikwissenschafter und Publizist verlässt nach über 30-jähriger Professorenkarriere die Universität Innsbruck.Eines der Abschiedsgeschenke ist dieses Buch, in dem drei enge, langjährige Mitarbeiterinnen des Politologen Kurztexte von Weggefährten aus der ganzen Welt angeregt und gesammelt haben: „Begegnungen mit Anton Pelinka".
Zu Wort kommen Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Absolventinnen und Absolventen. Aus den inhaltlich und fachlich sehr abwechslungsreichen Beiträgen entsteht das Mosaik der hochgeschätzten Persönlichkeit Anton Pelinka, deren Facetten von der wissenschaftlichen Brillanz über publizistische Originalität bis zur persönlich bewegenden Anekdote reichen.

ISBN: 978-3-902571-36-6

 

Europäisch Denken und Lehren

Festschrift für Heinrich Neisser

Anton Pelinka, Fritz Plasser (Hg.)

ISBN: 978-3-902571-36-6
brosch, 316 Seiten
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 35 Euro

Europäisch Denken und Lehren bilden den thematischen Reflexionsrahmen des vorliegenden Sammelbandes. Europäisch Denken und Lehren charakterisiert gleichzeitig eine herausragende Persönlichkeit der akademischen wie politischen Öffentlichkeit – Heinrich Neisser – dem die Festschrift als Ehrengabe gewidmet ist. Europäisch Denken und Lehren versammelt Reflexionen, Analysen und Anmerkungen zum Ist- wie Sollzustand eines gemeinsamen Europas aus unterschiedlichen Perspektiven und disziplinärem Blickwinkel. Der Band vereint Gedanken über Europa, die zu Ehren einer außergewöhnlichen Forscherpersönlichkeit formuliert wurden. Er widerspiegelt Bandbreite und Akzente des europäischen Diskurses und soll zum Nachdenken über Europa anregen.

Dieser Artikel ist leider vergriffen!

ISBN: 978-3-902571-42-7

Wirtschaftsmacht Europa und die Lissabon-Strategie

Wirtschaftspolitik der Europäischen Union zwischen Hegemonieanspruch, Standortwettbewerb und Strukturwandel im Zeitalter einer wissensbasierten Ökonomie

Philipp Pforr

ISBN: 978-3-902571-42-7
brosch, 344 Seiten
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 38 Euro

Langfristiges Auf und Ab der Wirtschaft wird verursacht von grundlegenden Erfindungen. Sie breiten sich zu ihrer Zeit aus und beleben die Konjunktur, bis sie die gesamte Gesellschaft durchdringen – dann aber folgen wirtschaftliche Stagnation und Verteilungs- sowie Wettkämpfe zwischen den Akteuren des Systems. In einer komplexen Weltwirtschaft mit neuen wettbewerbsfähigen Akteuren erreicht dabei die politische Steuerungsfähigkeit nationaler Staaten und Staatenbünde ihre Grenzen. Die Globalisierung und der Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft stellen daher große Anforderungen an die politischen Koordinationsmechanismen der Europäischen Union. Auf dem EU-Frühjahrsgipfel in Lissabon im Jahre 2000 wurde eine umfassende Strategie beschlossen, die die Union zum wettbewerbsfähigsten und einflussreichsten Wirtschaftsraum der Welt machen und damit den Hauptkonkurrenten USA innerhalb eines Jahrzehnts überflügeln sollte. In Zeiten boomenden Wachstums in den Branchen der aufstrebenden Informations- und Wissensgesellschaft blieb es unter vorgehaltener Hand ein Wunsch der Staats- und Regierungschefs, die EU im neuen Millennium als aufstrebende Wirtschaftsmacht in der Welt präsentieren zu können. Wodurch sich letztendlich der Status einer solchen Wirtschaftsmacht kennzeichnet bleibt ungeklärt. Die Reformphasen des Lissabon-Prozesses provozieren jeweils eine begleitende Grundsatzdebatte, in der die Überlegungen zur europäischen Wirtschaftspolitik überdacht und den realen Gegebenheiten einer globalisierte Weltwirtschaft gegenübergestellt werden. In der nunmehr in Buchform veröffentlichten Dissertation versucht der Autor, den Spagat zwischen Politik und Ökonomie zu wagen und mit Hilfe von sozio- und politökonomischen Konzepten die Aussage “Europa als Wirtschaftsmacht” im Rahmen des Lissabonner Prozesses in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.