Interdisziplinäre Forschung |
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Globalization and the City Two Connected Phenomena in Past and Present Andreas Exenberger, Philipp Strobl, Günter Bischof, James Mokhiber (Hg.) ISBN 978-3-902811-96-7 Die Welt ist heute viel weniger ein globales Dorf als eine globale Stadt, eine „global city“. Dieses weltumspannende Netzwerk multidimensionaler urbaner Räume der Verdichtung steht dabei in einem wechselseitigen Verhältnis zu Globalisierung: es gestaltet sie zugleich, wie sie auch durch sie beständig mitgestaltet wird. Aber die Bedeutung von Städten ist alles andere als neu. Weltweit waren sie entscheidend für Kultur und Zivilisation, sie erlaubten eine Zentralisierung von Macht und Wissen und sie waren zentral für die Arbeitsteilung und die Organisation der Massennachfrage. Als Plätze der anhaltenden Interaktion waren und sind Städte außerdem prototypische Orte, an denen sich Globalgeschichte ereignet. Daher ist es nötig, die Geschichte von Städten in Zusammenhang mit der Geschichte der Globalisierung zu erzählen. Dieses Buch untersucht den Zusammenhang zwischen der Geschichte von Städten weltweit und ihre Beziehung zu globalen Prozessen. Die AutorInnen betrachten u.a. das antike Alexandria, Zanzibar im 19. Jahrhundert und das heutige São Paolo nicht nur in ihrer Globalität, sondern auch durch ihr kulturelles Erbe, ihre wirtschaftliche Bedeutung, ihre Architektur oder durch Finanzflüsse zwischen ihnen. Zudem enthält das Buch systematische Beiträge zur „globalen Stadt“, insbesondere zur Rolle von Städten für die Entwicklung, den Stellenwert von Städten im Globalgeschichteunterricht und ihre Beziehung zu globalen Güterketten. |
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MEDIA, KNOWLEDGE AND EDUCATION:
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Grenzenlose Enthüllungen?
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Hinter den KulissenBeiträge zur historischen Mythenforschung
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Triumph der ProvinzJohann Holzner, Brigitte Mazohl, Markus Neuwirth (Hg.) ISBN 978-3-902719-54-6 "Ein lautes Ausrufezeichen Innsbrucker Geisteswissenschaftler, denen nur zu wünschen ist, dass ihre Erkenntnisse fundierte Grundlage für das nächste 1809-Festival sind, Grundlage dafür, manche Geschichte als „Hofer- G‘schicht“ zu entlarven." Andreas Hauser, Echo "Wichtig ist jetzt, dass die exzellenten Forschungsergebnisse in den Köpfen der TirolerInnen ankommen. Dass eine 'andere' Geschichte, nämlich eine wissenschaftlich fundierte – von Mythen und Instrumentalisierungen befreite – Betrachtungsweise sich breit macht." Helmuth Öhler, Dolomiten "Beide Seiten, Tiroler und Bayern, instrumentalisierten als rasch wechselnde Sieger die Presse für ihre Zwecke. Das ist nur einer der aufschlussreichen Befunde einer historischen Medienanalyse des neuen interdisziplinären Sammelbandes." Christoph Mair, Tiroler Tageszeitung |
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Die französischen Übersetzungen von Kafkas ProzessAnna Jell Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts ISBN 978-3-902811-01-1 Die Situierung des Romans Der Prozess im französischen Buchhandel entbehrt nicht einer gewissen kafkaesken Note: Bis zum heutigen Tag sind fünf unterschiedliche Versionen von Kafkas vielleicht berühmtestem Werk in französischer Sprache erhältlich. Kafka in Frankreich – die Übersetzungen und die darauf folgenden Interpretationen bieten dem Leser nicht nur ein Spektrum der Geistesströmungen in Frankreich, sondern ermöglichen es ihm auch, Kafkas Werke unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten zu betrachten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Prozess, dessen Genese, Verbreitung und der Rezeption der verschiedenen französischen Übersetzungen. Zunächst wird der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen Neuübersetzungen angefertigt werden. Anschließend wird auf die Entstehung und Veröffentlichung des Werks sowie auf dessen Editionen eingegangen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Interpretationsansätzen und Deutungsperspektiven bezüglich Kafkas Werks im Allgemeinen und des Romans Der Prozess im Besonderen. Anschließend folgt eine Analyse der Rezeption und Wirkung von Kafkas Werken in Frankreich, es werden die fünf französischen Übersetzer des Romans mit ihren unterschiedlichen Übersetzungsansätzen beschrieben. Überlegungen zu Kafkas Sprache und Stil sowie ein Übersetzungsvergleich runden die Arbeit ab. |
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Zwischen Politisierung und Entpolitisierung
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La protection de la vie privée face
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Relationsadjektive im Deutschen, Französischen und RussischenHedwig Mravlag Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts ISBN 978-3-902811-00-4 Bei der Klassifizierung von Adjektiven sind zahlreiche Varianten möglich. Eine grobe Einteilung in lexikalisch-semantischer Hinsicht ist die Unterscheidung von Qualitäts- und Relationsadjektiven. Sowohl im Deutschen als auch im Französischen und Russischen scheint diese Differenzierung eine gewisse Bedeutung zu haben, da zahlreiche Grammatiken auf sie hinweisen. Aufgrund sprachenspezifischer Unterschiede ist es bei der Analyse von Relationsadjektiven in verschiedenen Sprachen besonders interessant, sich jene alternativen Konstruktionen anzusehen, mit denen Relationsadjektive im Ausgangstext bei einer Übersetzung oder Verdolmetschung ersetzt werden. Der Fachbereich Politik eignet sich besonders für eine Analyse dieser Wortgruppe: Er produziert viel Material, das auch zugänglich ist, und beschäftigt sich mit sehr unterschiedlichen Bereichen wie Geschichte, Handel, Finanzwelt oder Wirtschaft, in denen es ständig zu Veränderungen kommt. Dies zwingt die Sprache, sich anzupassen und weiter zu entwickeln. Die Arbeit zeigt auf, dass es für Übersetzer/Dolmetscher durchaus von Vorteil ist, sich mit einem sprachlichen Detail auseinanderzusetzen. Wichtige Tendenzen und Gewohnheiten in den verschiedenen Sprachen treten zu Tage und können von großer Hilfe sein. Wissen in diesem Bereich kann dem in der Dolmetschsituation unter Zeitdruck stehenden Dolmetscher helfen, sich von der Konstruktion der Ausgangssprache zu lösen. Dem Übersetzer kann es durch solche Kenntnisse gelingen, eine noch authentischer klingende Übersetzung anzufertigen. |
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ACTIVIST MEDIA AND BIOPOLITICS:
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Innsbrucker Gender Lectures IDoris G. Eibl, Marion Jarosch, Ursula A. Schneider, Annette Steinsiek (Hg.) ISBN 978-3-902811-29-5 Die INNSBRUCKER GENDER LECTURES verstehen sich als Diskussions- und Austauschforum, das es den Mitgliedern der Interfakultären Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“ an der Universität Innsbruck und Genderforscherinnen und -forschern aus dem In- und Ausland ermöglicht, brisante Themen in den Blick zu nehmen, unter geschlechterkritischer Perspektive zu diskutieren und sich über theoretische Grundlagen der inter- und multidisziplinären Geschlechterforschung auszutauschen. Mit Beiträgen von Manfred Auer, Brigitte Aulenbacher, Albrecht Becker, Jürgen Budde, Laurie R. Cohen, Martin Dannecker, Olivia Espín, Elisabeth Holzleithner, Gudrun-Axeli Knapp, Ulrike Marx, Michaela Ralser, Mathilde Schmitt, Sigrid Schmitz, Renate Syed, Heinz-Jürgen Voß und Heike Welte. "Es ist eine Vielfalt von Themen und Blickwinkeln, die auch die Vielfalt feministischer Forschung an Universitäten aufzeigt. Die frauenbewegte Leserin erfährt viel Neus, Kluges und Interessantes, erhält Denkanstöße und freut sich schon auf den nächsten Band über die Innbrucker Gender Lectures." Monika Jarosch, AEP Informationen |
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Methoden und WahrheitenGeistes- und sozialwissenschaftliche Forschung in Theorie und PraxisChristina Antenhofer, Andreas Oberprantacher, Kordula Schnegg (Hg.) ISBN 978-3-902811-17-2 Der postmodernen Wende zum Trotz scheinen sich Theorie und Empirie in den Geisteswissenschaften vielfach diametral gegenüberzustehen. Einführungen in die Vielfalt theoretischer Ansätze finden sich zu Hauf; dennoch stehen sie meist unverbunden neben den Anforderungen der empirischen Forschung. Der vorliegende Band versucht einen innovativen Ansatz in dieses Spannungsfeld zu tragen. Anhand der Ansätze, die in der Forschungsplattform „Politik Religion Kunst“ der Universität Innsbruck vertreten sind, werden aktuelle theoretische Positionen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aufgezeigt. An Fallbeispielen wird sodann illustriert, wie die theoretischen Positionen in die Praxis umgesetzt werden können. Mit Beiträgen von Andreas Hetzel und Mechthild Hetzel (Philosophie/Erziehungswissenschaften), Ulrich Leitner (Politikwissenschaften/Alte Geschichte), Maria Heidegger (Geschichtswissenschaften), Christoph Kirchengast (Soziologie), Christoph Bertsch (Kunstgeschichte), Agnes Neumayr (Politikwissenschaften), Harald Stauber (Kunstgeschichte), Claudia Posch (Sprachwissenschaften), Manfred Kienpointner (Sprachwissenschaften), Max Söllner (Geschichtswissenschaften). |
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ENTWURF UND WIRKLICHKEIT
Tilmann D. Märk, Karlheinz Töchterle (Hg.) ISBN 978-3-902719-89-8
Was treibt die regionale Wissenschaftspolitik? Welches Umfeld braucht Wissenschaft? Wie kann das allgegenwärtige Spannungsverhältnis zwischen Entwurf und Wirklichkeit wissenschaftlich erklärt werden? So lauteten die Fragen, denen der Tirol-Tag des Forums Alpbach 2010, dem Generalmotto des Forums „Entwurf und Wirklichkeit“ folgend, nachging. Das Forum Alpbach ist eine internationale Plattform für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Alljährlich treffen sich im Tiroler Bergdorf hochkarätige ReferentInnen aus aller Welt mit Studierenden, PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen Interessierten. Vor diesem Hintergrund beleuchteten bei der Eröffnung im Rahmen des Tirol-Tages Politiker aus Nord- und Südtirol sowie WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck und anderer universitärer Einrichtungen das Phänomen „Entwurf und Wirklichkeit“ aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Mit kritischem Blick widmet sich nun der daraus entstandene Tagungsband dem Thema „Politik und Universität: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ und diskutiert „Entwurf und Wirklichkeit“ aus verschiedenen Fachperspektiven. Dabei erschließen die AutorInnen nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht Neuland, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur brisanten Bildungsdiskussion. Ob in der Wissenschaft, Kunst, Politik oder Wirtschaft: Seit jeher bemüht sich der Mensch, den Weg von der Vorstellung zur Realisierung zu gehen oder zumindest die Kluft zwischen beiden zu verringern. Gerade die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass das Thema trotz moderner Prognosetechnologien und einem weltumspannenden Kommunikationsnetz höchst aktuell ist. |
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Köpfe zwischen Krise und KarriereKarlheinz Töchterle (Hg.) ISBN 978-3-902719-80-5 |
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Lust im Spiegel von Literatur, Philosophie und PsychoanalyseGianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Simon Zangerle (Hg.)
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Was blieb vom Josephinismus?Zum 65. Geburtstag von Helmut ReinalterChristian Ehalt, Jean Mondot (Hg.) ISBN 978-3-902719-60-7 Obwohl Kaiser Joseph II. kurz vor seinem Tod einen Großteil seiner Reformen widerrufen musste, hinterließ er sein Erbe jener Bürokratie, die das gesellschaftlich komplex strukturierte multinationale Reich bis zu dessen Untergang zusammenhielt. So wurde der Josephinismus zu Recht mit der Ausbildung des modernen bürokratischen Staates in Verbindung gebracht und nicht nur als Sonderform der Aufklärung gedeutet. Der Josephinismus war zweifelsohne eine gesellschaftlich-kulturell-geistige Bewegung, die bis zu einem gewissen Grad eine „defensive Modernisierung“ in Österreich einleitete und damit weit in das 19. Jahrhundert hineinwirkte. Die Referate des am 8. und 9. Mai 2009 in Innsbruck stattgefundenen internationalen Kolloquiums – aus Anlass des 65. Geburtstages und der bevorstehenden Pensionierung von Univ.-Prof. Dr. Helmut Reinalter – behandeln das Fortwirken der Reformen Kaiser Josephs II. aus verschiedenen interdisziplinären Perspektiven unter Berücksichtigung der internationalen Forschung. |
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Außenperspektiven: 1809Andreas Hofer und die Erhebung TirolsEva Lavric, Helmut Reinalter, Florian Schallhart (Hrsg.) ISBN: 978-3-902719-46-1 Die starke Neigung der Geschichtsschreibung zur Heldenverehrung und Mythenbildung zeigt sich am Beispiel Andreas Hofers und der Erhebung Tirols 1809 besonders deutlich. In der älteren Historiographie wurde verdrängt, dass es neben den Tiroler Freiheitskämpfern auch oppositionelle Stimmen zum Aufstand 1809 und zur Person Andreas Hofers gab. Eine Objektivierung der Erhebung Tirols könnte zu einer angemesseneren Einordnung der Ereignisse in den Ablauf der Landesgeschichte führen. Das Jahr 2009, das unter dem Motto „Geschichte trifft Zukunft“ stand, wäre eine gute Gelegenheit, der mit Andreas Hofer und der Erhebung Tirols 1809 verbundenen Verfestigung des Denkens entgegenzuwirken und die Frage zu beantworten, was 1809 für das heutige Tirol noch bedeutet. Die Außenperspektiven könnten dabei die Binnenansichten nicht nur ergänzen, sondern auch modifizieren und ergänzen. |
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Frauen im 21. JahrhundertSituationen – Herausforderungen – Perspektiven. Gesellschafts- und sozialpolitische AspekteAlexandra Weiss, Verena Simetzberger (Hg.) ISBN 978-3-902719-59-1 Der Sammelband „Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen – Herausforderungen – Perspektiven“ vereinigt verschiedene Beiträge zu Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen heute. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten mit einer Reihe von Reformen wichtige Schritte in Richtung mehr Geschlechterdemokratie getan wurden, ist die Ungleichheit in vielen Bereichen nach wie vor eklatant. Die Einkommensschere entwickelt sich wieder auseinander, von einer Gleichverteilung der unbezahlten Arbeit kann nicht annähernd gesprochen werden und in unterschiedlichen Diskursen werden mitunter wieder sehr alte, traditionelle Vorstellungen von hierarchischen Geschlechterrollen propagiert, die scheinbar Sicherheit in stürmischen Zeiten bieten sollen. Ökonomische Unabhängigkeit rückt so für viele Frauen – auch angesichts der Atypisierung und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und des Abbaus des Sozialstaates – in weite Ferne. „Soziale Absicherung“ über eine Ehe oder Partnerschaft – so anachronistisch dies klingen mag – bleibt unter diesen Umständen für viele Frauen Realität, weil existenzsichernde Einkommen kaum erzielt werden können. "Spannend ist der Anspruch der Veröffentlichung, "sich an ein breites politisch interessiertes Publikum zu wenden und so das Einsickern der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung in die Gesellschaft zu befördern und Praxiswissen über gesellschaftliche Probleme an wissenschaftliche Forschung rückfließen zu lassen". Die Texte sind eine gute Mischung zwischen statistischen Materialien, informativen Forschungsergebnissen und theoretischen Reflexionen." "Es handelt sich um ein wichtiges und lesenswertes Buch, das sich nicht nur an WissenschafterInnen und ExpertInnen im Bereich der Arbeit wendet; auch eine interessierte breite Öffentlichkeit findet hier vieles, denn die Probleme werden sprachlich gut verständlich, sehr differenziert und klug mit vielen Lösungsansätzen analysiert. Verteilungsgerechtigkeit hat derzeit keinen großen Stellenwert - umso wichtiger ist es, sie immer wieder einzufordern.! Monika Jarosch in: SWS-Rundschau (50.Jg.) Heft 4/2010: Seite 481 |
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Obiettivo sulla Pianura Padana / Die Poebene im BlickpunktVisioni interdisciplinari di una regione geo-culturale italiana
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Von KörpermärktenAndreas Exenberger, Josef Nussbaumer (Hg.) ISBN: 978-3-902571-74-8 Die Inwertsetzung des menschlichen Körpers ist in Zeiten der globalen Liberalisierung von Märkten und der Reformdebatten um Gesundheitssysteme von besonderer Aktualität. Geht es im einen Fall auch um den oft ungenierten Verkauf aus dem „Ersatzteillager Mensch“, geht es im anderen um die Leistbarkeit medizinischer, oft lebensnotwendiger Dienstleitungen. All dies hat aber auch eine lange Geschichte, aus der man Schlüsse für aktuelle Debatten ziehen kann und die wir bis in die Antike zurückverfolgen wollen. Wir beginnen mit der Diskussion der Wertsteigerung durch Selbstverstümmelung und des Verkaufs von Menschenteilen (mit und ohne Zustimmung der Betroffenen), was beides deutliche Parallelen zu heutigen Entwicklungen aufweist. Wir setzen fort mit der Erinnerung an jüngere (und auch lokale) Geschichte, wenn wir an die Behandlung psychisch kranker Menschen in Tirol noch vor eineinhalb Jahrhunderten und die noch gar nicht so lange Geschichte der Transplantationsmedizin erinnern. Daran schließen sich ökonomische und bioethische Ausführungen an, die auch, aber nicht nur für die Versicherungswirtschaft und die Reproduktionsmedizin interessant sein werden. Zuletzt folgen noch zwei Extras: die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion, die im Rahmen des Symposiums zum Thema „Organknappheit? Wie lösen?“ stattgefunden hat, und eine Zusammenstellung verschiedener „Preislisten“ für Körper und Körperteile im Laufe der Zeit. |
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Von Menschenhandel und MenschenpreisenWert und Bewertung von Menschen im Spiegel der ZeitAndreas Exenberger, Josef Nussbaumer (Hg.) Menschen haben sich die Arbeitskraft anderer Menschen immer schon durch mehr oder weniger Zwang zu sichern verstanden und sie tun das bis heute. Doch Menschen werden nicht nur als Arbeitskräfte, sondern auch im Versicherungs- oder Gesundheitswesen bewertet – oder eben auch entwertet. Beides wird, wenn sich nicht aus irgendwelchen Gründen die öffentliche Aufmerksamkeit besonders darauf richtet, auch eigentlich als normal empfunden und kaum hinterfragt. Wohl auch daher sind die Preise und Werte von Menschen von der Forschung nur wenig untersucht. Diesem Umstand will der vorliegende Band Abhilfe schaffen, indem in fruchtbarer Zusammenarbeit von Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart zusammengetragen werden, um sich zu einem Mosaik zusammenzufinden. Es geht dabei ebenso um die Frage, wer wen aus welchen Gründen und zu welchen Preisen „versklavt“ hat, wie auch um die Frage angeblich aus ökonomischen oder ethischen Gründen „unwerten“ Lebens und um die Frage, auf welcher Basis man heute und in Zukunft die Kosten der modernen Hochleistungsmedizin oder Katastrophenprävention „rechtfertigen“ kann – angesichts aktueller Herausforderungen allesamt zweifellos sehr gegenwärtige Fragen.
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Globalisierung und GerechtigkeitEine transdisziplinäre AnnäherungAlexander Eberharter, Andreas Exenberger (Hg.) ISBN: 978-3-902571-16-8 Zwischen der Globalisierung und dem Streben nach Gerechtigkeit besteht ein vielfältiger Zusammenhang, der in diesem Sammelband aus verschiedenen Richtungen beleuchtet wird. Ansätze aus der Philosophie, den Wirtschaftswissenschaften, der Theologie, den Naturwissenschaften, der Psychologie, den Sozialwissenschaften, der Soziologie und den Politikwissenschaften verbinden sich miteinander und mit Zugängen aus der Praxis. Die einzelnen Beiträge stellen sich den unvermeidlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Unerschrocken richten sie den Blick auf weltweite Ungerechtigkeiten und andere krisenhafte Momente der Globalisierung. Dabei verrennen sie sich jedoch nicht in einem Defätismus, sondern weisen Wege aus aktuellen oder absehbaren Miseren. Mit seiner Absicht, den Bereich der Betrachtung möglichst auszudehnen und das öffentliche Bewusstsein für die Chancen und Gefahren der Globalisierung zu schärfen, ist dieser Band der Idee „globalen Lernens“ verpflichtet. Insofern Verantwortung Wahrnehmung voraussetzt, baut er an einer Basis, von der aus weltweiten Problemen wie Armut, Klimawandel und Krieg begegnet werden kann.
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Naturwissenschaft und DenkmalpflegeAnja Diekamp Der Band „Naturwissenschaft und Denkmalpflege“ entstand parallel zur gleichnamigen Fachtagung, die am 22. und 23. März 2007 in Innsbruck abgehalten wurde. In 25 Artikeln von Wissenschaftlern und Fachleuten aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz wird ein aktueller Überblick zu naturwissenschaftlichen Untersuchungen in den Bereichen Stein, Steinverwitterung, Putz/Mörtel, Lehm und Farbe gegeben. Darüber hinaus werden Techniken der Objektdokumentation und Bestandsaufnahme an historischen Bauwerken und Restaurierbeispiele vorgestellt. |
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Texturen von FreiheitBeiträge für Bernhard RathmayrHelga Peskoller, Michaela Ralser, Maria A. Wolf (Hg.) |
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