Interdisziplinäre Forschung


isbn-978-3-902811-96-7

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Globalization and the City

Two Connected Phenomena in Past and Present

Andreas Exenberger, Philipp Strobl, Günter Bischof, James Mokhiber (Hg.)

ISBN 978-3-902811-96-7
brosch., engl., 222 Seiten,
2013, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Die Welt ist heute viel weniger ein globales Dorf als eine globale Stadt, eine „global city“. Dieses weltumspannende Netzwerk multidimensionaler urbaner Räume der Verdichtung steht dabei in einem wechselseitigen Verhältnis zu Globalisierung: es gestaltet sie zugleich, wie sie auch durch sie beständig mitgestaltet wird. Aber die Bedeutung von Städten ist alles andere als neu. Weltweit waren sie entscheidend für Kultur und Zivilisation, sie erlaubten eine Zentralisierung von Macht und Wissen und sie waren zentral für die Arbeitsteilung und die Organisation der Massennachfrage. Als Plätze der anhaltenden Interaktion waren und sind Städte außerdem prototypische Orte, an denen sich Globalgeschichte ereignet. Daher ist es nötig, die Geschichte von Städten in Zusammenhang mit der Geschichte der Globalisierung  zu erzählen. Dieses Buch untersucht den Zusammenhang zwischen der Geschichte von Städten weltweit und ihre Beziehung zu globalen Prozessen. Die AutorInnen betrachten u.a. das antike Alexandria, Zanzibar im 19. Jahrhundert und das heutige São Paolo nicht nur in ihrer Globalität, sondern auch durch ihr kulturelles Erbe, ihre wirtschaftliche Bedeutung, ihre Architektur oder durch Finanzflüsse zwischen ihnen. Zudem enthält das Buch systematische Beiträge zur „globalen Stadt“, insbesondere zur Rolle von Städten für die Entwicklung, den Stellenwert von Städten im Globalgeschichteunterricht und ihre Beziehung zu globalen Güterketten.


isbn-978-3-902866-74-5

 

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MEDIA, KNOWLEDGE AND EDUCATION:
Cultures and Ethics of Sharing

MEDIEN – WISSEN – BILDUNG:
Kulturen und Ethiken des Teilens

Wolfgang Sützl, Felix Stalder, Ronald Maier, Theo Hug (Hg.)

ISBN 978-3-902811-74-5
brosch., 272 Seiten, engl., deut.
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90

Dass das Teilen in der Gesellschaft der Gegenwart einmal eine so große Rolle spielen würde, hätte bis vor kurzem wohl kaum jemand vorausgesagt. Eine globale Protestbewegung brachte ein tiefes Bedürfnis zum Ausdruck, alternative Wege einzuschlagen, die auf anderen Werten beruhten als jene, die allem Anschein nach zur Finanzkrise geführt hatten. Gleichzeitig sind hoch entwickelte Informations- und Kommunikationstechnologien, die das Teilen erleichtern, nicht nur beinahe überall verfügbar; sie stehen auch im Zentrum des Interesses zahlreicher Menschen, die viel Zeit und Einsatz aufbringen, um mit diesen Technologien zu experimentieren und sie in die Abläufe ihres Alltagslebens eingliedern. Eine ganze Generation von medienkompetenten, radikal globalisierten Menschen wächst mit der täglichen und persönlichen Erfahrung auf, dass das Teilen von (digitalen) Gütern ein unverzichtbares Element im Aufbau gemeinschaftlicher Beziehungen verschiedenster Art ist. Heute stehen diese Erfahrungen im krassen Widerspruch zu anderen gesellschaftlichen Erfahrungen, bei denen Wettbewerb und individuelles Besitzstreben vorherrschen. Dieser Band will einen Beitrag zur kollektiven Arbeit leisten, das Teilen in der Gesellschaft neu zu denken. Mit Beiträgen von Manuela Farinosi, Manfred Faßler, Leopoldina Fortunati, Michael Funk, Volker Grassmuck, Doreen Hartmann, Andrea Hemetsberger, Aletta Hinsken, Tobias Hölterhof, Nicholas A. John, Magnus Lawrie, Claudia Paganini, Julia Rone, Klaus Rummler, Katherine Sarikakis, Hans-Martin Schönherr-Mann, Sebastian Sevignani, Alexander Unger, Karsten D. Wolf.

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isbn-978-3-902811-77-6

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Grenzenlose Enthüllungen?
Medien zwischen Öffnung und Schließung

Uta Rußmann, Andreas Beinsteiner, Heike Ortner und Theo Hug (Hg.) 

ISBN 978-3-902811-77-6
brosch., 180 Seiten, Farbabb., engl. deut.
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90


Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks veröffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermöglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.

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ISBN: 978-3-902811-08-0

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Hinter den Kulissen

Beiträge zur historischen Mythenforschung

Claus Oberhauser, Wolfgang Knapp (Hg.)
ISBN 978-3-902811-08-0
brosch., 336 S., deut., engl.
2012, innsbruck university press • iup

Preis: 29,90 Euro

Der Begriff „Mythos“ ist ein inflationär gebrauchtes Schlagwort der Medien und der Wissenschaft. Viel zu oft wird er unreflektiert verwendet: Er besticht durch seine definitorische Unschärfe. Mythen sind keine statischen Narrative, sondern Formen und Leitlinien der Erinnerung, des historischen Gegenwartsbezuges sowie der Zukunftserwartung. Die in diesem Band untersuchten politischen Mythen zielen darauf ab, Bedeutung zu fixieren: Eine spezifische Gruppe, die den Mythos als Form bedient, kann die Vergangenheit als politische Macht instrumentalisieren. Der politische Mythos ist, wenn er allein auf Narrativen aufbaut, äußerst instabil, da sich der jeweilige Mythos im politischen Raum jederzeit beweisen muss. Stabilisierende Faktoren sind neben den etablierten Narrationen ikonische Konstanten und rituelle Praktiken. Mit Beiträgen von Jan Assmann (Heidelberg), Robert Rebitsch (Innsbruck), Andreas Oberhofer (Innsbruck), Wolfgang Knapp (Innsbruck), Joachim Berger (Mainz), Claus Oberhauser (Innsbruck), Elmir Camić (Düsseldorf), Peter Stachel (Wien), Hans Karl Peterlini (Bozen), Michael Ley (Wien), Heinrich Neisser (Innsbruck), Ulf F. Ickerodt (Schleswig) und Peter Becker (Wien).

 

ISBN: 978-3-902811-17-2

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Triumph der Provinz

Johann Holzner, Brigitte Mazohl, Markus Neuwirth (Hg.)

ISBN 978-3-902719-54-6
brosch., 352 Seiten, zahlr. Farbabbildungen
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 32,90 Euro

Das Reden über Andreas Hofer und den so genannten Freiheitskampf, d. h. über die Ereignisse des Jahres 1809 in Tirol, hat sich seit dem Standardwerk von Josef Hirn zu einem merkwürdigen Ritual entwickelt. Im Abstand von 25 Jahren, pünktlich vor oder zu den Jubiläumsfeierlichkeiten, häufen sich Vorträge, Artikel, Aufsätze und Bücher, die das Wissen über diese Ereignisse zusammenfassen. Nach den Feierlichkeiten jedoch erlischt das Interesse, die Publikationen verschwinden oder verstauben auf den Regalen der Öffentlichen Bibliotheken: Der Kirchhoffrieden wird erst wieder nach 25 Jahren gestört, dann allerdings ganz verlässlich. Auch 2009 wurden wieder verschiedentlich Anläufe unternommen, das Wissen über die Tiroler Erhebung von 1809 auf eine neue solide Basis zu heben: zum einen sie im Kontext der zeitgenössischen europäischen Politik darzustellen, zum andern ihre Auswirkungen auf die Konstitution des kollektiven Gedächtnisses im 19. und 20. Jahrhundert zu verfolgen. An der Universität Innsbruck aber fand, veranstaltet von der Forschungsplattform Politik Religion Kunst, ein Symposium statt, das sich vor allem den Entwicklungen der großen Erzählungen über Andreas Hofer, den Geschichten über die Geschichte 1809 – 2009 widmen sollte. Der vorliegende Sammelband präsentiert die Erträge dieses Symposiums.

"Ein lautes Ausrufezeichen Innsbrucker Geisteswissenschaftler, denen nur zu wünschen ist, dass ihre Erkenntnisse fundierte Grundlage für das nächste 1809-Festival sind, Grundlage dafür, manche Geschichte als „Hofer- G‘schicht“ zu entlarven."

Andreas Hauser, Echo

"Wichtig ist jetzt, dass die exzellenten Forschungsergebnisse in den Köpfen der TirolerInnen ankommen. Dass eine 'andere' Geschichte, nämlich eine wissenschaftlich fundierte – von Mythen und Instrumentalisierungen befreite – Betrachtungsweise sich breit macht."

Helmuth Öhler, Dolomiten

"Beide Seiten, Tiroler und Bayern, instrumentalisierten als rasch wechselnde Sieger die Presse für ihre Zwecke. Das ist nur einer der aufschlussreichen Befunde einer historischen Medienanalyse des neuen interdisziplinären Sammelbandes."

Christoph Mair, Tiroler Tageszeitung

 

isbn-978-3-902811-01-1

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Die französischen Übersetzungen von Kafkas Prozess

Anna Jell

Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts
der Universität Innsbruck 1

ISBN 978-3-902811-01-1
brosch., 152 Seiten
2012, innsbruck university press • iup

Preis: 17,90 Euro

Die Situierung des Romans Der Prozess im französischen Buchhandel entbehrt nicht einer gewissen kafkaesken Note: Bis zum heutigen Tag sind fünf unterschiedliche Versionen von Kafkas vielleicht berühmtestem Werk in französischer Sprache erhältlich. Kafka in Frankreich – die Übersetzungen und die darauf folgenden Interpretationen bieten dem Leser nicht nur ein Spektrum der Geistesströmungen in Frankreich, sondern ermöglichen es ihm auch, Kafkas Werke unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten zu betrachten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Prozess, dessen Genese, Verbreitung und der Rezeption der verschiedenen französischen Übersetzungen. Zunächst wird der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen Neuübersetzungen angefertigt werden. Anschließend wird auf die Entstehung und Veröffentlichung des Werks sowie auf dessen Editionen eingegangen. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit verschiedenen Interpretationsansätzen und Deutungsperspektiven bezüglich Kafkas Werks im Allgemeinen und des Romans Der Prozess im Besonderen. Anschließend folgt eine Analyse der Rezeption und Wirkung von Kafkas Werken in Frankreich, es werden die fünf französischen Übersetzer des Romans mit ihren unterschiedlichen Übersetzungsansätzen beschrieben. Überlegungen zu Kafkas Sprache und Stil sowie ein Übersetzungsvergleich runden die Arbeit ab.


 

isbn-978-3-902811-10-3

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Zwischen Politisierung und Entpolitisierung
Jugendproteste in den französischen banlieues 2005 

Kathrin Kofler

Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts
der Universität Innsbruck 2

ISBN 978-3-902811-10-3
brosch., 112 Seiten
2012, innsbruck university press • iup

Preis: 16,90 Euro

Brennende Autos, Molotowcocktails werfende Jugendliche und schwerbewaffnete Einsatzkräfte in vorstädtischen Plattenbausiedlungen sind die Bilder, die die Ereignisse des Herbstes 2005 in Frankreich prägen. Diese émeutes und ihr bis dahin unbekanntes Ausmaß an Intensität sowie ihre zeitliche und geographische Ausbreitung sind aber nicht nur in Frankreich beherrschendes Thema. Die politische Dimension der Ereignisse ist für die Berichterstattung eher nebensächlich: Es zählt das Faszinosum in Brand gesteckter Fahrzeuge. Aus diesem Erklärungsnotstand heraus befasst sich dieses Buch mit den in den französischen Vorstädten wohnenden Jugendlichen sowie den Gründen ihres Verhaltens. Neben der Bearbeitung der gängigen Erklärungsmuster für die Taten soll es darum gehen, den politischen Aspekt in ihrem Handeln zu untersuchen. Der erste Teil behandelt daher die Ereignissen des Oktobers/Novembers 2005 selbst. Neben einer eingehenden Beschreibung dessen, was geschah, werden vor allem die AkteurInnen und der allgemeine politische Diskurs zu dieser Zeit untersucht. Wer sind die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die an den émeutes teilnehmen und welche Taten setzen sie aus welchen Gründen? Wie reagiert der Innenminister auf die Krise und wie die restliche politische Elite? Abschließend wird die Untersuchung im dritten Teil durch eine theoretische Perspektive ergänzt: Ausgehend von den Motiven und den damit verbundenen Forderungen der Jugendlichen einerseits und von den erarbeiteten strukturellen Bedingungen ihrer Lebensumstände andererseits soll mit Nancy Frasers Theorie der Gerechtigkeit ein theoretisches Modell vorgestellt werden, welches den Ausschluss- und Marginalisierungsmechanismen, deren Ausdruck der Protest darstellt, in besonderem Maße gerecht wird.



isbn-978-3-902811-02-8

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La protection de la vie privée face 
aux médias en droit français

Clara Rauchegger

Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts
der Universität Innsbruck 3

ISBN 978-3-902811-02-8
brosch., 152 Seiten, franz.
2013, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Die mediale Verwertung von Informationen und Bildern bringt ein erhebliches Ge­fährdungspotential für die Privatsphäre des Einzelnen mit sich. Die Frage nach dem rechtlichen Schutz der Privatsphäre gegenüber den Medien stellt sich dabei äußerst komplex dar, da dieses Recht mit den ebenfalls verfassungsrecht­lich geschützten Freiheiten der Information und Meinungsäußerung abzuwägen ist. Der Blick auf das Rechtsinstrumentarium, das eine andere Rechtsordnung zur Lösung dieses Konflikts bereitstellt, ist daher besonders gewinnbringend. In der vorliegenden rechtsvergleichenden Studie werden umfassend und übersichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Privatsphärenschutzes gegenüber Medien im französischen und österreichischen Recht dargestellt.


isbn-978-3-902811-00-4

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Relationsadjektive im Deutschen, Französischen und Russischen

Hedwig Mravlag

Studien des interdisziplinären Frankreich-Schwerpunkts
der Universität Innsbruck 4

ISBN 978-3-902811-00-4
brosch., 100 Seiten
2013, innsbruck university press • iup
Preis: 17,90 Euro

Bei der Klassifizierung von Adjektiven sind zahlreiche Varianten möglich. Eine grobe Einteilung in lexikalisch-semantischer Hinsicht ist die Unterscheidung von Qualitäts- und Relationsadjektiven. Sowohl im Deutschen als auch im Französischen und Russischen scheint diese Differenzierung eine gewisse Bedeutung zu haben, da zahlreiche Grammatiken auf sie hinweisen. Aufgrund sprachenspezifischer Unterschiede ist es bei der Analyse von Relationsadjektiven in verschiedenen Sprachen besonders interessant, sich jene alternativen Konstruktionen anzusehen, mit denen Relationsadjektive im Ausgangstext bei einer Übersetzung oder Verdolmetschung ersetzt werden. Der Fachbereich Politik eignet sich besonders für eine Analyse dieser Wortgruppe: Er produziert viel Material, das auch zugänglich ist, und beschäftigt sich mit sehr unterschiedlichen Bereichen wie Geschichte, Handel, Finanzwelt oder Wirtschaft, in denen es ständig zu Veränderungen kommt. Dies zwingt die Sprache, sich anzupassen und weiter zu entwickeln. Die Arbeit zeigt auf, dass es für Übersetzer/Dolmetscher durchaus von Vorteil ist, sich mit einem sprachlichen Detail auseinanderzusetzen. Wichtige Tendenzen und Gewohnheiten in den verschiedenen Sprachen treten zu Tage und können von großer Hilfe sein. Wissen in diesem Bereich kann dem in der Dolmetschsituation unter Zeitdruck stehenden Dolmetscher helfen, sich von der Konstruktion der Ausgangssprache zu lösen. Dem Übersetzer kann es durch solche Kenntnisse gelingen, eine noch authentischer klingende Übersetzung anzufertigen. 

 

ISBN: 978-3-902811-04-2

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ACTIVIST MEDIA AND BIOPOLITICS:
CRITICAL MEDIA INTERVENTIONS IN THE AGE OF BIOPOWER

Wolfgang Sützl, Theo Hug (Hg.)

ISBN 978-3-902811-04-2
brosch., 210 Seiten, zahlr. Abbildungen, engl.
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90 Euro

Nachdem die taktischen Medien mit Web 2.0 an Bedeutung verloren haben, positionierten sich viele medienaktivistische Projekte neu: im Kontext der Biopolitik fordern sie die Hegemonie der Biomacht heraus. Dieser Band enthält theoretische und empirische Beiträge einer Tagung, die von Innsbruck Media Studies 2010 zum Thema Medienaktivismus und Biopolitik veranstaltet wurde. TheoretikerInnen und AktivistInnen beschreiben und analysieren darin Medien, deren Ziel es ist, Widerstand gegen Regime der Biomacht möglich zu machen. Die Kontrolle von Mobilität und Sichtbarkeit, die Biopolitik des Todes, die Erzeugung von virtuellen Subjekten und Chimären sowie die biopolitische Produktion sind Bereiche, in denen AktivistInnen interveniert haben und die Anlass zu einem Theoriediskurs gaben, zu dem dieser Band beiträgt. Mit Beiträgen von Pau Alsina, Clemens Apprich, Joshua Atkinson, Suzanne V.L. Berg, Geoff Cox, Alessandro Delfanti, Eddie Glenn, Carolyn Guertin, Cliff Hammett, Valerie Hartouni, Theo Hug, jan jagodzinski, Alexandra Jönsson, Andreas Oberprantacher, Etienne Pelaprat, Raquel Rennó, Claudia Schwarz und Roy Wagner.

pdf

"Most essays in Activist Media and Biopolitics challenge the perceived boundary between reality and virtuality; the discursive and the material; the private and the public; and life and death. By challenging these boundaries, they allow for the existence of a gray and ambiguous area - a problematic area that is not necessarily a problem."

Micky Lee, International Journal of Communication 6 (2012), Book Review

 

ISBN: 978-3-902811-17-2

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Innsbrucker Gender Lectures I

Doris G. Eibl, Marion Jarosch, Ursula A. Schneider, Annette Steinsiek (Hg.)

ISBN 978-3-902811-29-5
brosch., 320 Seiten
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 26,90 Euro

Die INNSBRUCKER GENDER LECTURES verstehen sich als Diskussions- und Austauschforum, das es den Mitgliedern der Interfakultären Forschungsplattform „Geschlechterforschung: Identitäten – Diskurse – Transformationen“ an der Universität Innsbruck und Genderforscherinnen und -forschern aus dem In- und Ausland ermöglicht, brisante Themen in den Blick zu nehmen, unter geschlechterkritischer Perspektive zu diskutieren und sich über theoretische Grundlagen der inter- und multidisziplinären Geschlechterforschung auszutauschen. Mit Beiträgen von Manfred Auer, Brigitte Aulenbacher, Albrecht Becker, Jürgen Budde, Laurie R. Cohen, Martin Dannecker, Olivia Espín, Elisabeth Holzleithner, Gudrun-Axeli Knapp, Ulrike Marx, Michaela Ralser, Mathilde Schmitt, Sigrid Schmitz, Renate Syed, Heinz-Jürgen Voß und Heike Welte.

"Es ist eine Vielfalt von Themen und Blickwinkeln, die auch die Vielfalt feministischer Forschung an Universitäten aufzeigt. Die frauenbewegte Leserin erfährt viel Neus, Kluges und Interessantes, erhält Denkanstöße und freut sich schon auf den nächsten Band über die Innbrucker Gender Lectures."

Monika Jarosch, AEP Informationen

 

ISBN: 978-3-902811-17-2

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Methoden und Wahrheiten

Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung in Theorie und Praxis

Christina Antenhofer, Andreas Oberprantacher, Kordula Schnegg (Hg.)

ISBN 978-3-902811-17-2
brosch., 296 Seiten, zahlr. Abbildungen, teilweise in Farbe
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Der postmodernen Wende zum Trotz scheinen sich Theorie und Empirie in den Geisteswissenschaften vielfach diametral gegenüberzustehen. Einführungen in die Vielfalt theoretischer Ansätze finden sich zu Hauf; dennoch stehen sie meist unverbunden neben den Anforderungen der empirischen Forschung. Der vorliegende Band versucht einen innovativen Ansatz in dieses Spannungsfeld zu tragen. Anhand der Ansätze, die in der Forschungsplattform „Politik Religion Kunst“ der Universität Innsbruck vertreten sind, werden aktuelle theoretische Positionen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aufgezeigt. An Fallbeispielen wird sodann illustriert, wie die theoretischen Positionen in die Praxis umgesetzt werden können. Mit Beiträgen von Andreas Hetzel und Mechthild Hetzel (Philosophie/Erziehungswissenschaften), Ulrich Leitner (Politikwissenschaften/Alte Geschichte), Maria Heidegger (Geschichtswissenschaften), Christoph Kirchengast (Soziologie), Christoph Bertsch (Kunstgeschichte), Agnes Neumayr (Politikwissenschaften), Harald Stauber (Kunstgeschichte), Claudia Posch (Sprachwissenschaften), Manfred Kienpointner (Sprachwissenschaften), Max Söllner (Geschichtswissenschaften).

Einladung zur Buchpräsentation

Rezension auf "Portal für Politikwissenschaft"

 

ISBN: 978-3-902719-89-8

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ENTWURF UND WIRKLICHKEIT

Beiträge zum Tirol-Tag beim Forum Alpbach 2010

Tilmann D. Märk, Karlheinz Töchterle (Hg.)

ISBN 978-3-902719-89-8
brosch., 144 Seiten, zahlr. Abb., Grafiken und Tabellen
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 16,90 Euro

 

Was treibt die regionale Wissenschaftspolitik? Welches Umfeld braucht Wissenschaft? Wie kann das allgegenwärtige Spannungsverhältnis zwischen Entwurf und Wirklichkeit wissenschaftlich erklärt werden? So lauteten die Fragen, denen der Tirol-Tag des Forums Alpbach 2010, dem Generalmotto des Forums „Entwurf und Wirklichkeit“ folgend, nachging. Das Forum Alpbach ist eine internationale Plattform für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Alljährlich treffen sich im Tiroler Bergdorf hochkarätige ReferentInnen aus aller Welt mit Studierenden, PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und anderen Interessierten. Vor diesem Hintergrund beleuchteten bei der Eröffnung im Rahmen des Tirol-Tages Politiker aus Nord- und Südtirol sowie WissenschaftlerInnen der Universität Innsbruck und anderer universitärer Einrichtungen das Phänomen „Entwurf und Wirklichkeit“ aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Mit kritischem Blick widmet sich nun der daraus entstandene Tagungsband dem Thema „Politik und Universität: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ und diskutiert „Entwurf und Wirklichkeit“ aus verschiedenen Fachperspektiven. Dabei erschließen die AutorInnen nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht Neuland, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur brisanten Bildungsdiskussion. Ob in der Wissenschaft, Kunst, Politik oder Wirtschaft: Seit jeher bemüht sich der Mensch, den Weg von der Vorstellung zur Realisierung zu gehen oder zumindest die Kluft zwischen beiden zu verringern. Gerade die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass das Thema trotz moderner Prognosetechnologien und einem weltumspannenden Kommunikationsnetz höchst aktuell ist.

 

ISBN: 978-3-902719-80-5

ISBN: 978-3-902719-80-5

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Köpfe zwischen Krise und Karriere

Karlheinz Töchterle (Hg.)

ISBN 978-3-902719-80-5
brosch., 96 Seiten, sw-Abbildungen
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 7,90 Euro

Anlässlich des 340. Jubiläums der Gründung der Universität Innsbruck werden in diesem Band berühmte Köpfe der Geschichte der Innsbrucker Alma Mater präsentiert. Es ist zwar kein „rundes“ Jubiläum, aber doch Anstoß genug, die wechselvolle Vergangenheit der Universität Innsbruck anhand berühmter Persönlichkeiten zu beleuchten. Mit Beiträgen über Karl Rahner, Zoran Konstantinovic, Victor Franz Hess, Hermann Wopfner, Helene Wastl, Josef Lackner, Franz Gschnitzer, Erika Cremer, Heinz Janetschek, Eugen Ritter von Böhm-Bawerk, Fritz Pregl, Adolf Windaus, Hans Fischer und Aloys Oberrauch.

 

ISBN: 978-3-902719-55-3

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Lust im Spiegel von Literatur, Philosophie und Psychoanalyse

Gianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Simon Zangerle (Hg.)


ISBN 978-3-902719-55-3
brosch., 158 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 21,90 Euro

Wie kaum ein zweiter ist der Begriff "Lust" der Sphäre des Intimen und Individuellen vorbehalten, obwohl damit auf eine existentielle Dimension (zwischen)menschlicher Erfahrung verwiesen wird. Daneben erschwert eine diffuse Verwendung des Wortes in unterschiedlichsten lebensweltlichen Kontexten das Vorhaben einer theoretischen Auseinandersetzung. Gerade in (post)modernen Zeiten, gerade dort, wo der Hedonismus hochgehalten wird, herrscht Verwirrung um die Lust. Die in diesem Band versammelten AutorInnen nähern sich dem Thema mit Hilfe der Psychoanalyse bzw. bedeutsamer literarischer und philosophischer Texte. In wissenschaftlichen Erörterungen und Essays wollen sie ihre Leserschaft an der Lust des Nachdenkens über "Lust" teilhaben lassen. Die vielfältigen und originellen Zugänge, mit denen die VerfasserInnen sich ihre jeweilige Literatur zu eigen machen, spiegeln zugleich die differenzierte, wenn nicht fragmentierte Wirklichkeit subjektiven Lusterlebens wider.

ISBN: 978-3-902719-60-7

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Was blieb vom Josephinismus?

Zum 65. Geburtstag von Helmut Reinalter

Christian Ehalt, Jean Mondot (Hg.)

ISBN 978-3-902719-60-7
brosch., 232 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Obwohl Kaiser Joseph II. kurz vor seinem Tod einen Großteil seiner Reformen widerrufen musste, hinterließ er sein Erbe jener Bürokratie, die das gesellschaftlich komplex strukturierte multinationale Reich bis zu dessen Untergang zusammenhielt. So wurde der Josephinismus zu Recht mit der Ausbildung des modernen bürokratischen Staates in Verbindung gebracht und nicht nur als Sonderform der Aufklärung gedeutet. Der Josephinismus war zweifelsohne eine gesellschaftlich-kulturell-geistige Bewegung, die bis zu einem gewissen Grad eine „defensive Modernisierung“ in Österreich einleitete und damit weit in das 19. Jahrhundert hineinwirkte. Die Referate des am 8. und 9. Mai 2009 in Innsbruck stattgefundenen internationalen Kolloquiums – aus Anlass des 65. Geburtstages und der bevorstehenden Pensionierung von Univ.-Prof. Dr. Helmut Reinalter – behandeln das Fortwirken der Reformen Kaiser Josephs II. aus verschiedenen interdisziplinären Perspektiven unter Berücksichtigung der internationalen Forschung.

ISBN: 978-3-902719-46-1

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Außenperspektiven: 1809

Andreas Hofer und die Erhebung Tirols

Eva Lavric, Helmut Reinalter, Florian Schallhart (Hrsg.)

ISBN: 978-3-902719-46-1
brosch., 96 Seiten, deutsch und französisch
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 16,90 Euro

Die starke Neigung der Geschichtsschreibung zur Heldenverehrung und Mythenbildung zeigt sich am Beispiel Andreas Hofers und der Erhebung Tirols 1809  besonders deutlich. In der älteren Historiographie wurde verdrängt, dass es neben den Tiroler Freiheitskämpfern auch oppositionelle Stimmen zum Aufstand 1809 und zur Person Andreas Hofers gab. Eine Objektivierung der Erhebung Tirols könnte zu einer angemesseneren Einordnung der Ereignisse in den Ablauf der Landesgeschichte führen. Das Jahr 2009, das unter dem Motto „Geschichte trifft Zukunft“ stand, wäre eine gute Gelegenheit, der mit Andreas Hofer und der Erhebung Tirols 1809 verbundenen Verfestigung des Denkens entgegenzuwirken und die Frage zu beantworten, was 1809 für das heutige Tirol noch bedeutet. Die Außenperspektiven könnten dabei die Binnenansichten nicht nur ergänzen, sondern auch modifizieren und ergänzen.

ISBN: 978-3-902719-59-1

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Frauen im 21. Jahrhundert

Situationen – Herausforderungen – Perspektiven. Gesellschafts- und sozialpolitische Aspekte

Alexandra Weiss, Verena Simetzberger (Hg.)

ISBN 978-3-902719-59-1
brosch., 146 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 15,90 Euro

Der Sammelband „Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen – Herausforderungen – Perspektiven“ vereinigt verschiedene Beiträge zu Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen heute. Auch wenn in den letzten Jahrzehnten mit einer Reihe von Reformen wichtige Schritte in Richtung mehr Geschlechterdemokratie getan wurden, ist die Ungleichheit in vielen Bereichen nach wie vor eklatant. Die Einkommensschere entwickelt sich wieder auseinander, von einer Gleichverteilung der unbezahlten Arbeit kann nicht annähernd gesprochen werden und in unterschiedlichen Diskursen werden mitunter wieder sehr alte, traditionelle Vorstellungen von hierarchischen Geschlechterrollen propagiert, die scheinbar Sicherheit in stürmischen Zeiten bieten sollen. Ökonomische Unabhängigkeit rückt so für viele Frauen – auch angesichts der Atypisierung und Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen und des Abbaus des Sozialstaates – in weite Ferne. „Soziale Absicherung“ über eine Ehe oder Partnerschaft – so anachronistisch dies klingen mag – bleibt unter diesen Umständen für viele Frauen Realität, weil existenzsichernde Einkommen kaum erzielt werden können.

"Spannend ist der Anspruch der Veröffentlichung, "sich an ein breites politisch interessiertes Publikum zu wenden und so das Einsickern der sozialwissenschaftlichen Geschlechterforschung in die Gesellschaft zu befördern und Praxiswissen über gesellschaftliche Probleme an wissenschaftliche Forschung rückfließen zu lassen". Die Texte sind eine gute Mischung zwischen statistischen Materialien, informativen Forschungsergebnissen und theoretischen Reflexionen."
Birge Krondorfer in: an.schläge. das feministische monatsmagazin. juli august 2010

"Es handelt sich um ein wichtiges und lesenswertes Buch, das sich nicht nur an WissenschafterInnen und ExpertInnen im Bereich der Arbeit wendet; auch eine interessierte breite Öffentlichkeit findet hier vieles, denn die Probleme werden sprachlich gut verständlich, sehr differenziert und klug mit vielen Lösungsansätzen analysiert. Verteilungsgerechtigkeit hat derzeit keinen großen Stellenwert - umso wichtiger ist es, sie immer wieder einzufordern.! Monika Jarosch in: SWS-Rundschau (50.Jg.) Heft 4/2010: Seite 481

ISBN: 978-3-902719-06-5

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Obiettivo sulla Pianura Padana / Die Poebene im Blickpunkt

Visioni interdisciplinari di una regione geo-culturale italiana
Interdisziplinäre Schlaglichter auf einen italienischen Kulturraum

Gerhild Fuchs, Barbara Tasser (Hg.)

ISBN: 978-3-902719-06-5
brosch., 256 Seiten, zahlreiche Farbabb., ital., deut.
2009, innsbruck university press • iup

Preis: 29,90 Euro

Die Poebene ist ein Raum extremer Kontraste und Gegensätze, was sich in vielerlei Hinsicht auch in einer historischen Perspektive bestätigt: Es genügt, sich die Entwicklung vom malariaverseuchten Sumpfgebiet zu einem der reichsten Wirtschaftsgebiete der Welt, oder den Übergang von einer vorwiegend ländlich-provinziell geprägten Siedlungs- und Gesellschaftsstruktur zu den urbanen Megaformen der Gegenwart – der „megalopoli padana“ – vor Augen zu führen. Um diese Vielfalt näher zu durchleuchten, wurde an der Universität Innsbruck eine Ringvorlesung veranstaltet, aus deren Beiträgen der vorliegende Sammelband sich zusammensetzt. Der italiensche Landschafts-, Kultur- und Wirtschaftsraum wird darin vom geographischen zum historischen, vom wirtschaftsgeschichtlichen zum wirtschaftswissenschaftlichen und politikwissenschaft­lichen, vom ökologischen zum „geophilosophischen“ und urbanistischen, vom sprach- zum literatur- und filmwissenschaftlichen Ansatz, und nicht zuletzt aus dem reflexiv-kontemplativen Blickwinkel eines Künstlers beleuchtet.

ISBN: 978-3-902571-74-8

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Von Körpermärkten

Andreas Exenberger, Josef Nussbaumer (Hg.)

ISBN: 978-3-902571-74-8
brosch., 152 Seiten, s/w-Abbildungen, Grafiken und Tabellen
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 15 Euro

Die Inwertsetzung des menschlichen Körpers ist in Zeiten der globalen Liberalisierung von Märkten und der Reformdebatten um Gesundheitssysteme von besonderer Aktualität. Geht es im einen Fall auch um den oft ungenierten Verkauf aus dem „Ersatzteillager Mensch“, geht es im anderen um die Leistbarkeit medizinischer, oft lebensnotwendiger Dienstleitungen. All dies hat aber auch eine lange Geschichte, aus der man Schlüsse für aktuelle Debatten ziehen kann und die wir bis in die Antike zurückverfolgen wollen. Wir beginnen mit der Diskussion der Wertsteigerung durch Selbstverstümmelung und des Verkaufs von Menschenteilen (mit und ohne Zustimmung der Betroffenen), was beides deutliche Parallelen zu heutigen Entwicklungen aufweist. Wir setzen fort mit der Erinnerung an jüngere (und auch lokale) Geschichte, wenn wir an die Behandlung psychisch kranker Menschen in Tirol noch vor eineinhalb Jahrhunderten und die noch gar nicht so lange Geschichte der Transplantationsmedizin erinnern. Daran schließen sich ökonomische und bioethische Ausführungen an, die auch, aber nicht nur für die Versicherungswirtschaft und die Reproduktionsmedizin interessant sein werden. Zuletzt folgen noch zwei Extras: die Zusammenfassung der Podiumsdiskussion, die im Rahmen des Symposiums zum Thema „Organknappheit? Wie lösen?“ stattgefunden hat, und eine Zusammenstellung verschiedener „Preislisten“ für Körper und Körperteile im Laufe der Zeit.

Mit Beiträgen von Andreas Exenberger, Kordula Schnegg, Valentin Gröbner, Maria Heidegger, Marlene Hopfgartner, Andrea Leiter, Magdalena Thöni, Hannes Winner, Gabriele Werner-Felmayer, Matthias Stöckl und Josef Nussbaumer.

ISBN: 978-3-902571-22-9

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Von Menschenhandel und Menschenpreisen

Wert und Bewertung von Menschen im Spiegel der Zeit

Andreas Exenberger, Josef Nussbaumer (Hg.)

ISBN: 978-3-902571-22-9
brosch., 156 Seiten, s/w-Abbildungen, Grafiken und Tabellen
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 15 Euro

Menschen haben sich die Arbeitskraft anderer Menschen immer schon durch mehr oder weniger Zwang zu sichern verstanden und sie tun das bis heute. Doch Menschen werden nicht nur als Arbeitskräfte, sondern auch im Versicherungs- oder Gesundheitswesen bewertet – oder eben auch entwertet. Beides wird, wenn sich nicht aus irgendwelchen Gründen die öffentliche Aufmerksamkeit besonders darauf richtet, auch eigentlich als normal empfunden und kaum hinterfragt. Wohl auch daher sind die Preise und Werte von Menschen von der Forschung nur wenig untersucht. Diesem Umstand will der vorliegende Band Abhilfe schaffen, indem in fruchtbarer Zusammenarbeit von Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart zusammengetragen werden, um sich zu einem Mosaik zusammenzufinden. Es geht dabei ebenso um die Frage, wer wen aus welchen Gründen und zu welchen Preisen „versklavt“ hat, wie auch um die Frage angeblich aus ökonomischen oder ethischen Gründen „unwerten“ Lebens und um die Frage, auf welcher Basis man heute und in Zukunft die Kosten der modernen Hochleistungsmedizin oder Katastrophenprävention „rechtfertigen“ kann – angesichts aktueller Herausforderungen allesamt zweifellos sehr gegenwärtige Fragen.

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ISBN: 978-3-902571-16-8

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Globalisierung und Gerechtigkeit

Eine transdisziplinäre Annäherung

Alexander Eberharter, Andreas Exenberger (Hg.)

ISBN: 978-3-902571-16-8
brosch., 212 Seiten, Farbabbildungen und Tabellen
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 17 Euro

Zwischen der Globalisierung und dem Streben nach Gerechtigkeit besteht ein vielfältiger Zusammenhang, der in diesem Sammelband aus verschiedenen Richtungen beleuchtet wird. Ansätze aus der Philosophie, den Wirtschaftswissenschaften, der Theologie, den Naturwissenschaften, der Psychologie, den Sozialwissenschaften, der Soziologie und den Politikwissenschaften verbinden sich miteinander und mit Zugängen aus der Praxis. Die einzelnen Beiträge stellen sich den unvermeidlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Unerschrocken richten sie den Blick auf weltweite Ungerechtigkeiten und andere krisenhafte Momente der Globalisierung. Dabei verrennen sie sich jedoch nicht in einem Defätismus, sondern weisen Wege aus aktuellen oder absehbaren Miseren. Mit seiner Absicht, den Bereich der Betrachtung möglichst auszudehnen und das öffentliche Bewusstsein für die Chancen und Gefahren der Globalisierung zu schärfen, ist dieser Band der Idee „globalen Lernens“ verpflichtet. Insofern Verantwortung Wahrnehmung voraussetzt, baut er an einer Basis, von der aus weltweiten Problemen wie Armut, Klimawandel und Krieg begegnet werden kann.


Beiträge von Ulrich Metschl, Andreas Exenberger, Wolfgang Palaver, Roland Psenner, Josef Berghold, Claudia von Werlhof, Vera Sofia Sartori, Michaela Ralser, Belachew Gebrewold, Pier-Paolo Pasqualoni


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ISBN: 978-3-902571-04-5

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Naturwissenschaft und Denkmalpflege

Anja Diekamp

ISBN: 978-3-902571-04-5
Hardcover, 296 Seiten, ca. 300 Farbabb.
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 40 Euro

Der Band „Naturwissenschaft und Denkmalpflege“ entstand parallel zur gleichnamigen Fachtagung, die am 22. und 23. März 2007 in Innsbruck abgehalten wurde. In 25 Artikeln von Wissenschaftlern und Fachleuten aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz wird ein aktueller Überblick zu naturwissenschaftlichen Untersuchungen in den Bereichen Stein, Steinverwitterung, Putz/Mörtel, Lehm und Farbe gegeben. Darüber hinaus werden Techniken der Objektdokumentation und Bestandsaufnahme an historischen Bauwerken und Restaurierbeispiele vorgestellt.

ISBN: 978-3-902571-24-3

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Texturen von Freiheit

Beiträge für Bernhard Rathmayr

Helga Peskoller, Michaela Ralser, Maria A. Wolf (Hg.)

ISBN: 978-3-902571-24-3
brosch., 408 Seiten, zahlr. sw-Abbildungen
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 23 Euro

Sechsundzwanzig Autoren und Autorinnen sind der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen Freiheit ermöglicht wird. Die Antworten sind vielgestaltig, die Beiträge interdisziplinär und verdanken sich auch und vor allem der Freundschaft. Sie fügen sich zu einem filigranen Gewebe, das Einblick in die Beschaffenheit, Struktur und Zusammensetzung von etwas gibt, das störanfällig bleibt, vorläufig und nie ganz sicher zu stellen ist.
Mit Beiträgen u.a. von Johannes Bilstein, Christina von Braun, Peter Gstettner, Dietmar Larcher, Elisabeth List, Wolfgang Müller-Funk, Anton Pelinka, Sieglinde Rosenberger, Horst Rumpf, Christoph Wulf

 

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