Kulturwissenschaft

ISBN: 978-3-902811-17-2

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Futurismo al 100%
100% Futurismus

Sabine Schrader, Barbara Tasser (Hg.)

ISBN 978-3-902811-38-7
brosch., 200 Seiten, zahlr. Farbabbildungen
2012, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Der 20. Februar 1909 gilt als Geburtsstunde der ersten, der historischen Avantgarden. F.T. Marinetti feiert auf der ersten Seite des Pariser Le Figaro in einem 11-Punkte-Manifest samt einer poetischen Rahmenrede seine Liebe zur Gefahr, zum Mut, zur Kühnheit der Revolte, er preist die Energie, die Schnelligkeit und die fiebrige Schlaflosigkeit. Marinetti und die Futuristen streben danach, die Grenzen zwischen Kultur und Alltag aufzuheben und entwerfen, ganz abgesehen von den futuristischen Künsten, auch eine futuristische Mode und Küche. Die Bedeutung der Avantgarden ist für die Gegenwart ungebrochen, wie der vorliegende Sammelband zeigt. Dank eines kulturwissenschaftlichen Fokus rücken dabei Fragen nach intermedialen und performativen Strategien, nach Genderinszenierungen und der transnationalen Wirkungsgeschichte in den Vordergrund.

 

ISBN: 978-3-902719-96-6

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An den Grenzen der Sprache

Peter J. Holzer, Manfred Kienpointner, Julia Pröll, Ulla Ratheiser (Hg.)

ISBN 978-3-902811-03-5
brosch., 298 Seiten, zahlr. Farbabbildungen
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 29,90 Euro

Der Band versammelt die Ergebnisse der Tagung An den Grenzen der Sprache. Kommunikation von Unsagbarem im Kulturkontakt, die vom 18.-19. Dezember 2009 an der Universität Innsbruck im Rahmen des Forschungszentrums „Kulturen in Kontakt“ stattfand. Die Beiträge aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen untersuchen das Phänomen der Grenze des sprachlich Ausdrückbaren in verschiedenen Formen des Kulturkontakts unter folgendem Gesichtspunkt: wie wird, aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher und translationswissenschaftlicher Sicht das Problem des Kommunizierens von quasi Unsagbarem gelöst? Ausgegangen wird dabei von der Annahme, dass es – teils kulturspezifische, teils universelle – Konzepte gibt, die sich der sprachlichen Kommunikation nahezu entziehen. Durch die oftmals traumatischen Erlebnisse, die gewisse Arten des Kulturkontaktes, wie zum Beispiel Migration, mit sich bringen oder bedingen, erfährt dieses Problem eine Zuspitzung, die die KommunikatorInnen zu unterschiedlichsten Strategien und Ausdrucksmitteln greifen lässt. Im Mittelpunkt des Interesses steht aber nicht nur das (scheinbar) Nicht-Kommunizierbare, sondern vor allem auch die Kreativität, mit der Sprachgrenzen erweitert, verschoben bzw. unter Umständen auch aufgehoben werden.

 

ISBN: 978-3-902719-96-6

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Historie und Wissenschaftskritik in der Philosophie der Renaissance

Theorien der Geschlechterdifferenz bei de Pizan, Cereta und da Pozzo

Irene Tischler

ISBN 978-3-902719-96-6
brosch., 180 Seiten, zahlr. Abb.
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 22,90 Euro

„Alles was mit Frauen zusammenhängt, wird schlecht gemacht“, gab Laura Cereta (1469-1499) in einem ihrer eloquenten Briefe zu bedenken. Eine Ausnahmeerscheinung? Eine abwegige Behauptung? Keineswegs – findet sich doch eine ganze Reihe weiterer gelehrter Frauen der Renaissance, die ähnlich kritische Überlegungen anstellten. Diese frühen Wissenschaftlerinnen forschten nach femininen Vorbildern, suchten nach Belegen der Intelligenz des femininen Geschlechts und lieferten Nachweise einer androzentrischen Wissenschaftspraxis. Den Fokus auf drei im deutschsprachigen Raum kaum bekannte Philosophinnen der Frühen Neuzeit gerichtet, gelingt Irene Tischler eine philosophiehistorische und erkenntnistheoretische Analyse mit quellenkritischer Feinsinnigkeit. Leserinnen und Leser schnuppern in einen enormen Fundus an philosophischen Argumenten im Kontext der Geschlechterdifferenz hinein und kommen den selbstreflexiven Autorinnen stets humorvoller Schriften sehr nahe. Eine Lektüre, die der vielzitierten Zeit der Wiedergeburt eine neue Perspektive gibt.

 

ISBN: 978-3-902811-14-1

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Il Plurilinguismo nel Calcio

L‘analisi delle situazioni e delle strategie comunicative attorno a squadre multilingui

Jasmin Steiner

2011, brosch., 164 Seiten, ital.
ISBN 978-3-902811-14-1
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Fußball, die weltweit beliebteste Sportart, vereint die verschiedensten Völker, unabhängig von deren Herkunft, derer Hautfarbe oder deren Alters. Diese Tatsache spiegelt sich vor allem auch in vielen (inter-)nationalen Mannschaften wider, da immer häufiger Spieler aus der ganzen Welt aufeinander treffen, die sich, obwohl sie nicht dieselbe Muttersprache haben, dazu verpflichten, des Erfolges Willen zu kooperieren. In diesem Kontext taucht notwendigerweise die Frage auf, wie die Kommunikation in multinationalen Teams abläuft und wie die Verständigung auf verbaler und nonverbaler Ebene funktioniert. Gleichzeitig stellen sich auch Fragen in Hinblick auf die Integration in der Mannschaft und die kulturelle Identifikation mit einem Klub, dessen Klubkultur und dessen Land. Aus diesem Grund hat es sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, die Kommunikationssituationen und die Kommunikationsstrategien bei multilingualen Fußballmannschaften, sowie die Strategien bezüglich der Integration der ausländischen Spieler mittels qualitativer Interviews von insgesamt 40 Personen (darunter 29 ausländische Fußballspieler, 4 Trainer und 3 Schiedsrichter) zu erforschen und in Form dieser Publikation übersichtlich darzustellen.

 

ISBN: 978-3-902719-83-6

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Sprachkultur und Sprachwirklichkeit in der Romania und Slavia


Petra Braselmann und Ingeborg Ohnheiser (Hg.)

ISBN 978-3-902719-83-6
brosch., 156 Seiten, Abbildungen
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 17,90 Euro

Seit einigen Jahren besteht auf dem Gebiet der interdisziplinären Sprachkulturforschung zwischen den Herausgeberinnen dieses Bandes eine Kooperation, die bisher in gemeinsamen Vorträgen und Veröffentlichungen, einem Workshop im Rahmen der österreichischen Linguistiktagung 2007 und der daraus hervorgegangenen Publikation „Frankreich als Vorbild? Sprachpolitik und Sprachgesetzgebung in europäischen Ländern“ ihren Ausdruck fand. Diese Kooperation wird mit dem vorliegenden Band nun auch auf Studierende und den wissenschaftlichen Nachwuchs beider
Fachrichtungen, der Romanistik und der Slawistik, übertragen, was spannende neue Perspektiven, Fragestellungen und Probleme mit sich bringt. Vorausgegangen ist ein interdisziplinäres Seminar unter dem Titel „Sprachkultur – Sprachplanung – Sprachpolitik in europäischen Ländern“ im Wintersemester 2009/10, das den Studierenden große Transferleistungen abverlangte. Die qualifizierten Beiträge und Diskussionsrunden gaben den Ausschlag für die Herausgabe dieses Bandes. Im Zentrum des Interesses steht die differenzierte Analyse und Kontrastierung sprachkultureller und sprachgesetzgeberischer Aktivitäten in der Romania und in der Slavia, was nur durch den interdisziplinären Zugriff möglich ist. So wird z.B. folgenden Fragen nachgegangen: Welche sprachpflegerischen Traditionen zeichnen die Romania und die Slavia aus? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo grundlegende Unterschiede in den Aktivitäten und aus welchen historischen und ideologischen Gegebenheiten resultieren sie? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Sprachkultur und Sprachwirklichkeit?

 

ISBN: 978-3-902719-97-3

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Breaking the Stereotype

From Orient and Occident to a Mutual Understanding of Images

Veronika Bernard, Serhan Oksay, Eugene Sensenig-Dabbous (Eds.)

ISBN 978-3-902719-97-3
brosch., 260 Seiten, engl.
2011, innsbruck university press • iup
Preis: 22,90 Euro

Die dem Tagungsband zugrunde liegende Tagung „Breaking the Stereotype  – From Orient and Occident to a Mutual Understanding of Images“ fügt  sich in ihrer inhaltlichen Ausrichtung kritisch in die aktuelle Ost-West-Kultur-Thematik ein, indem sie ein Forum bietet, um die  Diversität diesbezüglicher kultureller Positionen und Fragestellungen zu diskutieren. Die Beiträge sind geeignet, stereotype Wahrnehmungen  und Bilder von Orient und Okzident wie sie im Alltag, in den Medien,  der Politik, auf dem Arbeitsmarkt, in migrantischen Kontexten, im  Bildungsbereich, in Literatur, in Film und Kunst als Aspekte der  zwischenkulturellen Kommunikation von Menschen an Menschen (oder an  das eigene Bewusstsein) bewusst oder unbewusst herangetragen werden,  in der durch sie geschaffenen Dichotomie aus allgemein kultureller,  interkultureller, transkultureller, soziologischer, national-philologischer, historischer, komparatistischer und politologischer  Perspektive zu dekonstruieren und in ihrer synchronen wie diachronen  Veränderung darzustellen.

 

ISBN: 978-3-902719-42-3

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Indicios, señales y narraciones

Literatura policíaca en lengua española

Enrique Rodrigues-Moura (Hg.)


ISBN 978-3-902719-42-3
brosch., 232 Seiten, span.
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Das Kriminalgenre ruht in seinen Anfängen auf drei Hauptpfeilern: der Unverzichtbarkeit einer Handlung (eines „Abenteuers“), der rationalen Analyse gesammelter Indizien sowie dem Spiel mit Spannung (suspense) und Rätsel. Der Ermittler hatte die bürgerliche soziale Ordnung über eine rationale Auswertung von Indizien wiederherzustellen. In der Zeit der Globalisierung haben allerdings multinationale Konzerne und weltweit vernetzte kriminelle Organisationen das Machtmonopol der Nationalstaaten geschwächt. In der heutigen sozialkritischen Variante des Kriminalromans (novela negra; neopolicial) werden Indizien häufig so eingesetzt, dass sie eine soziopolitische Lektüre verlangen. Die Fälle werden selten gelöst, das Happy End bleibt oft aus. In Anbetracht dieser Entwicklungen diskutiert eine internationale Gruppe von Forscherinnen und Forschern, welche Formen der Leser-Autor-Kommunikation die zeitgenössischen Kriminalromane des spanischsprachigen Raums etablieren, mit welcher Art von Indizien sie arbeiten und welche Lesergruppen sie ansprechen. Mit Beiträgen von Elia Barceló, José F. Colmeiro, Ottmar Ette, Clemens A. Franken K., Vera Elisabeth Gerling, María José Giménez Micó, Wolfram Krömer, Àlex Martín Escribá, Luis Perez-Simon, Joan Ramon Resina, Sébastien Rutés, Javier Sánchez Zapatero, Kathrin Sartingen, Georges Tyras.

"Das Fazit also: Enrique Rodrigues-Moura hat einen sehr interessanten Sammelband herausgegeben, der einen breiten Überblick über verschiedene Tendenzen der aktuellen spanischsprachigen Kriminalliteratur bietet."

Hartmut Nonnenmacher, Hispanorama

Ce tome est de grand intérêt pour tout chercheur oeuvrant dans le domaine du policier en langue espagnole ou voulant en apprendre davantage sur le sujet. Il constitue un apport non négligeable à la recherche dans ce domaine.

Sophie M. Lavoie, „Belphégor. Littérature Populaire et Culture Médiatique“

ISBN 978-3-902719-58-4

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Imagined Wars

Mediale Rekonstruktionen des Krieges

Martin Sexl, Arno Gisinger

ISBN 978-3-902719-58-4
brosch., 176 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90 Euro

Kriege sind real, aber wie Nationen, Gesellschaften, der Klimawandel oder die Verteilung von Armut und Reichtum sozial konstruiert. Es ist also nicht ganz ›natürlich‹, dass es Kriege gibt, sondern kulturell bedingt: Kriege entstehen durch die Verwendung von Zeichen. Die Bezeichnung und Beschreibung von Ereignissen ist also nicht einfach ein Versuch, etwas im Nachhinein kommunikativ zugänglich zu machen – davon zu berichten und darüber zu informieren –, vielmehr ist dieser Versuch der medialen Rekonstruktion Teil des Konstruktionsprozesses selbst.

Das vorliegende Buch präsentiert zwei Essays, die einen solchen Konstruktionsprozess darstellen und gleichzeitig reflektieren: Der Textessay von Martin Sexl entwickelt eine Kritik der Verwendung von fotografischem Material in der Konstruktion von Kriegen und im Berichten darüber, der Fotoessay von Arno Gisinger demonstriert in einer gegenläufigen Bewegung, dass Fotografien nicht zwangsläufig einer Logik der Abbildung folgen müssen, sondern auch eine Erzählung aufspannen können, welche den ›Zwang zur Abbildung‹ unterläuft. Beide Essays werden gleichsam ›durchquert‹ von grafischen Arbeiten Magnus Pöhackers, welche die vereinfachende Gegenüberstellung von Text und Bild durchbrechen und erweitern.

"Martin Sexl und Arno Gisinger versuchen mediale "Rekonstruktionen" in einem aufwändig gestalteten Text-Bild-Band durchschaubar zu machen: Sexls eleganter Essay hat der Vorteil, klar formuliert zu sein und komplexe Sachverhalte aus der Gedankenwelt des Poststrukturalismus luzide auf den Punkt zu bringen. Hinzu kommt, dass der Band durch die Fotos Gisingers, die den Betrachter unter anderem zu Stätten des Vietnam-Kriegs-Erinnerungstourismus oder in die zu einer Gedenkstätte an das SS-Massaker mutierten französischen Ruinenstadt Oradour Sur Glane führt, Sexls Ausführungen gewissermaßen wortlos in einen konkreteren Betrachtungsrahmen stellt. So gesehen handelt es sich bei dem Buch um ein in literatur- und kulturwissenschaftlichen Publikationen eher selten anzutreffendes Experiment, dessen Form genauere Beachtung verdient."

Jan Süselbeck, literaturkritik.de

ISBN: 978-3-902719-67-6

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Zeitmesser - 100 Jahre "Brenner"

Brenner-Archiv (Hg.)



ISBN 978-3-902719-67-6
368 Seiten, brosch., zahlreiche sw Abbildungen, 9 Farbabbildungen
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Die Zeitschrift "Der Brenner", 1910 bis 1954 herausgegeben von Ludwig von Ficker, gilt bis heute als herausragendes Zeugnis der Kulturgeschichte Österreichs. Der Entwicklungsbogen dieser Zeitschrift reicht von der Kultur der Moderne (Karl Kraus, Ludwig Wittgenstein, Georg Trakl, Hermann Broch, Else Lasker-Schüler) bis hin zu einer prononciert katholischen Heilsbotschaft (Søren Kierkegaard, Theodor Haecker, Ferdinand Ebner, Ignaz Zangerle). Die Beiträge des Ausstellungskataloges versuchen unter Berücksichtigung der einschlägigen Forschungsliteratur die Geschichte der Zeitschrift zu skizzieren, Verdienste wichtiger Persönlichkeiten (Ludwig von Ficker, Max von Esterle, Karl Kraus, Ludwig Wittgenstein, Theodor Haecker, Ferdinand Ebner) gesondert hervorzuheben und einige markante Positionen neu zu bestimmen: u. a. die Beziehungen der Zeitschrift zur Literatur der Moderne, das im Brenner entwickelte Kunst- und Literaturverständnis, die Rolle der Zeitschrift als „Bekenntnisschrift“ in der Spätphase der Donaumonarchie, in der Zeit des Ersten Weltkriegs, in der Zwischenkriegszeit, in den Jahren bis 1954.

ISBN: 978-3-902719-31-7

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Zoran Konstantinović im Gespräch

Literatur - Wissenschaft - Gesellschaft - Politik

Martin Sexl

ISBN 978-3-902719-31-7
brosch.,74 Seiten
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 12,90 Euro

In der scientific community galt und gilt der österreichisch-serbische Literaturwissenschaftler Zoran Konstantinović (1920-2007) als einer der renommiertesten Vertreter der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er zu Beginn der 90er Jahre bekannt, weil er sich in der österreichischen Außenpolitik und in den in Rundfunk und Presse geführten Diskussionen über den beginnenden Zerfall Jugoslawiens zu Wort meldete. Der Band versammelt eine Reihe von Interviews, die Martin Sexl im Sommer 2006 mit Zoran Konstantinović führte. Sie bieten eine, manchmal sehr persönliche, Rückschau auf die Biographie eines Menschen, dessen bewegte Lebensgeschichte als exemplarisch für die Erfahrung von Intellektuellen des 20. Jahrhunderts gelten kann - eine Erfahrung, die die Spannungsfelder zwischen Literatur und Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik erlebbar macht.

ISBN: 978-3-902719-36-2

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Österreichische Identität in Text und Hypertext

Zur Literatur und Landeskunde im Fach Deutsch als Fremdsprache

Birgit Holzner

ISBN: 978-3-902719-36-2
brosch., 226 Seiten, Abbildungen
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Österreichische Identität in Text und Hypertext. Zur Literatur und Landeskunde im Fach Deutsch als Fremdsprache beschäftigt sich mit der Frage, wie das im kollektiven Ge­dächtnis einer Kultur gespeicherte und in Texten kodierte Wissen aufgehoben und für fremdkulturelle Studierende zugänglich gemacht werden kann. Die Untersuchung ver­bindet die Konzeption des kollektiven Gedächtnisses von Maurice Halbwachs mit der von Jürgen Habermas entwickelten Theorie des kommunikativen Handelns und macht jene kulturellen Deutungsmuster, die Angehörige der österreichischen Sprachgemeinschaft für die Deutung ihrer Lebenswirklichkeit verwenden, anhand von literarischen Texten für fremdkulturelle Studierende rekonstruierbar. Das an einer französischen Hochschule entwickelte Konzept bietet den Lernenden mittels Hypertexten die Möglichkeit, selbst Verknüpfungen zu aktivieren und den Lernprozess aktiv mitzugestalten.

ISBN: 978-3-902719-13-3

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Ernst von Glasersfeld

Theo Hug, Karlheinz Töchterle (Hg.)


ISBN 978-3-902719-13-3
brosch., 88 Seiten, zahlreiche Farbfotos, teilw. in engl.
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 14,90 Euro

Bekannt geworden ist Ernst von Glasersfeld mit seinen Arbeiten zur Begriffsanalyse, zur Entwicklung von „Yerkish“ – einer Sprache zur maschinenunterstützten Verständigung mit Schimpansen – und auch mit seinem Sperrholzcomputer. Berühmt geworden ist er mit seiner Konzeption des Radikalen Konstruktivismus. Sie ist gewissermaßen der zentrale Angelpunkt der vielfältigen Rezeptionsprozesse und Resonanzen. Der vorliegende Band vereinigt ausgewählte Schriften von Ernst von Glasersfeld, die Reden, die an der Universität Innsbruck anlässlich der Verleihung des Ehrendoktorats an ihn gehaltenen wurden, Beiträge zu seinem Werk sowie ein Interview mit dem kosmopolitischen Philosophen und Wissenstheoretiker.

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ISBN: 978-3-902719-03-4

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Sprachwahl in Unternehmen: Tiroler Fallstudien

Ergebnisse eines Projektseminars an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Eva Lavric (Hg.)

ISBN: 978-3-902719-03-4

brosch., 244 Seiten, zahlreiche Farbgrafiken und Tabellen
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Wo in Tiroler Betrieben werden Fremdsprachen verwendet, welche, von wem, wann und wozu? Dieser Fragestellung widmet sich der vorliegende Sammelband anhand einer Reihe von qualitativen Fallstudien. Sprachbedarf und Sprachverwendung in Unternehmen sind etwas, was in der Regel mit statistischen Methoden untersucht wird. Bei aller Nützlichkeit müssen solche Fragebogen-Erhebungen aber notwendig oberflächlich bleiben. Nur qualitative Fallstudien können die vielfältigen Strategien der Unternehmen in ihrer Vielfalt und Komplexität aufzeigen und Unterschiede nach Unternehmensgröße, Branche und Unternehmenskultur sichtbar machen. Der vorliegende Sammelband entstand aus einem Projektseminar am Institut für Romanistik der Universität Innsbruck. Unter der Leitung von Prof. Lavric untersuchten die Studierenden sechzehn Unternehmen des Großraums Tirol auf ihre Fremdsprachenpolitik und -verwendung hin. Die Branchen reichen von Tourismusbetrieben und Speditionen über Holz- und Maschinenindustrie bis zu Einrichtungsgegenständen und Lebensmitteln, die Größenordnungen vom Familienbetrieb bis zum internationalen Konzern. Die Vielfalt der Fallstudien zeichnet ein komplexes Bild des Tiroler Wirtschaftsraumes unter dem Aspekt der Fremdsprachen.

Rezension der Tiroler Wirtschaftskammer in "Tiroler Wirtschaft"

 

ISBN: 978-3-901249-81-5

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Romanistica Oenipontana. Brücke über die Alpen in die romanische Welt. 105 Jahre Romanistik Innsbruck

Eva Lavric, Paul Videsott (Hg.)


ISBN: 978-3-901249-81-5

brosch., 268 Seiten, zahlreiche Abb., inkl. CD als Erinnerung an die Veranstaltungen des Jubiläumsjahres 2004
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 22,90 Euro


Die vorliegende Festschrift über die Romanistik Innsbruck versucht exemplarisch eine Standortbestimmung für die Romanistik im deutschsprachigen Raum des letzten Jahrhunderts zu geben. Ein historischer Rückblick zeigt, wie sehr die Wissenschaft in zeitgeschichtliche Zusammenhänge eingebettet ist und wie die einzelnen RomanistInnen doch in großer Kontinuität die Erforschung der romanischen Sprachen und Literaturen vorantreiben. Die aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Romanistik Innsbruck gehaltenen Festvorträge sowie ein Blick auf das gegenwärtige Institutsleben runden das Buch ab.

 

ISBN: 978-3-902719-00-3

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50 Years of American Studies in Innsbruck: Past and Future

Gudrun M. Grabher, Claudia Schwarz (Hg.)

ISBN: 978-3-902719-00-3

brosch., 256 Seiten, engl., zahlreiche Abb.
2009, innsbruck university press • iup

Preis: 22,90 Euro


Im Juni 2007 feierte das Institut für Amerikastudien der Universität Innsbruck sein 50-jähriges Bestehen. Die zu diesem Anlass gehaltenen Vorträge werden nun in diesem Band zusammengefasst. Die Aufsätze befassen sich mit verschiedenen Aspekten der amerikanischen Kultur, beispielsweise mit politikwissenschaftlichen, historischen, geographischen, medizinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Themen.

 

 

ISBN: 978-3-902571-86-1

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Lateinische und althochdeutsche Glossierungen der Regula Benedicti im 8. und 9. Jahrhundert

Achim Masser

ISBN: 978-3-902571-86-1
brosch., 260 Seiten
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 27,90 Euro

Die Arbeit macht zum einen auf einige textbegleitende wie alphabetisierte, lateinisch-lateinische wie lateinisch-althochdeutsche Glossierungen der Regula Benedicti aufmerksam, die in das räumliche und geistige Umfeld der Lateinischalthochdeutschen Interlinearversion der Benediktinerregel gehören. Zum anderen soll anhand dieser Glossare generell gezeigt werden, dass sich in vielen Fällen die richtige Bestimmung einer Glosse nicht bereits aus dem Kontext ergibt, in dem ihr Basiswort steht, dass die Glossierung vielmehr Ergebnis einer durch Schule, Studium, Kommentarbenutzung erfolgten interpretierenden und hinterfragenden Auseinandersetzung mit dem lateinischen Basistext ist.

ISBN: 978-3-902571-87-8

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Kierkegaard und der Pietismus

Aurelia Astner

ISBN: 978-3-902571-87-8
brosch., 228 Seiten
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 24,90 Euro

Der alles beherrschende theologische Gedanke der ‚Wiedergeburt‘ hatte im Pietismus zur Folge, daß die Frage nach dem Menschen – sowohl nach dem vorgefundenen und abgelehnten ‚alten‘ Menschen als auch die nach dem erstrebten, erhofften ‚neuen‘ Menschen – zu einer der Hauptfragen, wenn nicht zur Hauptfrage schlechthin erhoben wurde. Aus dieser pietistischen Orientierung, die über die konfessionellen Grenzen hinweg bis in unsere Gegenwart hereinreicht, bezieht auch Søren Kierkegaard die Dynamik seines Menschenbildes.

ISBN: 978-3-902719-04-1

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150 Jahre Germanistik in Innsbruck

Streiflichter zu Geschichte und Gegenwart des Instituts für Germanistik

ISBN: 978-3-902719-04-1
brosch., 120 Seiten, zahlreiche Farbfotos
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 14,90 Euro


Diese Streiflichter zu 150 Jahren Geschichte der Germanistik an der Universität Innsbruck reden wenig von Methoden- und Wissenschaftsgeschichte, verlieren sich aber auch nicht in Anekdoten, sondern versuchen die Integration dieses Fachs in seine kulturelle und gesellschaftliche Umwelt zu beleuchten. Sie sprechen von den bedeutenden Lehrern früherer Generationen und geben eine Übersicht über wichtige Forschungsleistungen von Angehörigen des Instituts. Ein Schwerpunkt liegt auf den gegenwärtigen Arbeiten; die Vergangenheit wird auch durch Bilder und Dokumente illustriert.

Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft / Germanistische Reihe

www.uibk.ac.at/germanistik/reihe

ISBN: 978-3-901064-39-5

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Band 76
Aller weishait anevang Ist ze brúfen an dem aussgang

Akten des Symposiums zum 650. Geburtstag Hugos von Montfort

Klaus Amann und Elisabeth De Felip-Jaud (Hg.)

Band 76
ISBN 978-3-901064-39-5
brosch., 200 Seiten, 24 Farbabbildungen
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 36 Euro

Graf Hugo XII. von Montfort-Bregenz (1357–1423) war einer der einflussreichsten und angesehensten Amtsträger der Herzogtümer Österreich und Steiermark sowie als Graf der Herrschaft Bregenz Angehöriger des römisch-deutschen Hochadels. Er ist der Nachwelt aber nicht so sehr aufgrund dieser Funktionen in Erinnerung, sondern hauptsächlich wegen seines literarischen Oeuvres, das insgesamt 38 Minne- und Tagelieder, Reden und Briefe umfasst. 2007 war ihm aus Anlass der 650. Wiederkehr seines Geburtsjahres ein Symposium gewidmet, bei dem Leben und Werk dieses vielschichtigen Künstlers und bedeutenden Vertreters der spätmittelalterlichen deutschen Dichtung aus den Perspektiven verschiedener Disziplinen beleuchtet und neu bewertet wurden. Die für die Drucklegung überarbeiteten Tagungsbeiträge liegen nun vor.

Aufgrund seiner herausragenden politischen Bedeutung war und ist Hugo von Montfort auch für viele Fragen der Geschichtswissenschaft – insbesondere der vorarlbergischen und steirischen – von größtem Interesse. Dem wird im vorliegenden Band ebenso Rechnung getragen wie seinen Bemühungen um die Buchmalerei, die sich in seiner von Heinrich Aurhaym prächtig illuminierten 'Ausgabe letzter Hand' eindrücklich dokumentieren lassen. Im Mittelpunkt der Beiträge steht aber Hugos literarisches Werk, das facettenreich mit neuen und teilweise überraschenden Ergebnissen untersucht wird. So entsteht ein
schillerndes Bild eines bislang als poeta minor verkannten Künstlers, mit dessen Werk sich zu beschäftigen außerordentlich lohnenswert ist.
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ISBN: 978-3-901064-38-8

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Band 75
Kulturraum Tirol

Literatur – Sprache – Medien

Sieglinde Klettenhammer (Hg.)

Band 75
ISBN: 978-3-901064-38-8
brosch., 528 Seiten
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 36 Euro

Die kontinuierliche Beschäftigung mit Sprache und Literatur in Tirol gehört zur Forschungs­tradition des Instituts für Germanistik der Universität Innsbruck. Der Sammelband knüpft anlässlich der 150-Jahrfeier der Innsbrucker Germanistik 2009 an diese Tradition an, die auf die Anfänge des Instituts und seines Leiters Ignaz Vinzenz Zingerle (1825-1892) zurückgeht. Die Beiträge aus literatur-, sprach- und medienwissenschaftlicher Perspektive entwerfen – Vergangenheit und Gegenwart in den Blick nehmend – ein Profil des Kulturraums Tirol, das auch die Geschichte der Wahrnehmung Tirols außerhalb der Landesgrenzen umfasst.

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ISBN: 978-3-901064-37-1

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Band 74
Das Pfäferser Passionsspielfragment

Edition – Untersuchung – Kommentar

Klaus Amann (Hg.)

Band 74
ISBN 978-3-901064-37-1
brosch., 254 Seiten
2010, innsbruck university press • iup
Preis: 36 Euro

Das erst vor wenigen Jahren im Stiftsarchiv St. Gallen (Bestand Pfäfers) aufgefundene Fragment des Pfäferser Passionsspiels aus den letzten Jahren des 13. Jahrhunderts ist Gegenstand dieser eingehenden Untersuchung mit Edition und Kommentar. Das auf einem Doppelblatt erhaltene Bruchstück war als Spiegelblatt in den Codex Fabariensis XI eingeklebt und wurde bei der Ablösung leider erheblich beschädigt. Es enthält gut 400 Verse eines Passionsspiels mit einer ausführlichen Salbenkrämerszene.

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Nachklänge der Aufklärung im 19. und 20. Jahrhundert

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Band 73
Nachklänge der Aufklärung im 19. und 20. Jahrhundert

Für Werner M. Bauer zum 65. Geburtstag.

Herausgegeben von Klaus Müller-Salget und Sigurd Paul Scheichl

Band 73
ISBN: 978-3-901064-36-4
brosch, 396 Seiten
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 38 Euro


Um Werner M. Bauer aus Anlass seines Abschieds von drei Jahrzehnten germanistischer Lehre an der Universität Innsbruck zu ehren, veranstaltete deren Institut für Germanistik ein Symposion, das einem Zentrum seiner Forschungen gewidmet war: der Aufklärung (zumal der österreichischen). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehreren Ländern, viele von ihnen Bauer freundschaftlich verbunden, sprachen über Nachwirkungen der Aufklärung im 19. und 20. Jahrhundert, von Grillparzer und Stifter über die österreichischen Bildungsreformen im 19. Jahrhundert bis zu Thomas Mann, Kästner und Dürrenmatt. Den dominierenden literaturwissenschaftlichen Beiträgen stehen solche aus historischer und philosophischer Perspektive zur Seite.

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Der Südtiroler Wortschatz

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Band 72
Der Südtiroler Sonderwortschatz aus plurizentrischer Sicht.

Lexikalisch-semantische Besonderheiten im Standarddeutsch Südtirols.

Heidemaria Abfalterer

Band 72
ISBN: 978-3-901064-35-7
2007, innsbruck university press • iup
broschiert, 286 Seiten
Preis: 24 Euro

Gibt es Besonderheiten im Südtiroler Wortschatz? – Diese Frage soll im vorliegenden Buch beantwortet werden. Die Auswertung einer umfangreichen, im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts erstellten „Datenbank zum Südtiroler Deutsch“ zeigt, dass es auch in der Standardsprache Südtirols eine Vielzahl an Wörtern gibt, die Deutsche, Österreicher und Schweizer gar nicht oder in der verwendeten Bedeutung so nicht kennen – genau so wie die Deutschen, Österreicher und Schweizer ebenfalls jeweils ganz „eigene“ Wörter und Ausdrücke verwenden. Oft sind es gerade diese typischen Wörter, die das besondere Lokalkolorit einer Region ausmachen. In Südtirol allerdings interpretiert man Besonderheiten auch als Anzeichen für Überfremdung und Separation vom deutschen Sprach- und Kulturraum. Es war daher an der Zeit, diesen emotionalen Eindrücken eine wissenschaftlich objektive Untersuchung und Darstellung gegenüber zu stellen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen rund 600 Südtirolismen, übersichtlich präsentiert in Form von Wörterbuchartikeln, versehen mit Anwendungsbeispielen und teilweise unter Angabe der Entsprechungen in den deutschsprachigen Nachbarländern. Man findet nicht nur Informationen darüber, was es mit dem Hydrauliker auf sich hat oder wie denn ein Speltenzaun beschaffen ist, sondern erfährt auch etwas über den Einfluss des Italienischen auf den Südtiroler Wortschatz. Wer noch mehr ins Detail gehen will, kann sich einen Überblick darüber verschaffen, wie sich der Sonderwortschatz auf einzelne Sachbereiche wie Alltag, Schule, Beruf oder Verwaltung aufteilt oder hat die Möglichkeit, sich in die sprachwissenschaftliche Analyse zu einzelnen Wörtern zu vertiefen.
Nicht nur für SprachwissenschaftlerInnen, sondern für alle, die mit Interesse die Zusammenhänge zwischen gesellschaftspolitischen und kulturellen Entwicklungen und Sprachwandel beobachten, bietet dieses Buch eine Fülle von wissenschaftlich zuverlässigen Detailinformationen, die ein vertieftes Verständnis für diese Zusammenhänge ermöglichen.

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Feuilleton – Essay – Aphorismus

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Band 71
Feuilleton – Essay – Aphorismus
Nicht-fiktionale Prosa in Österreich

Beiträge eines polnisch-österreichische Germanistensymposiums

Herausgegeben von Sigurd Paul Scheichl

Band 71
ISBN: 978-3-901064-34-0
brosch, 337 Seiten
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 34 Euro

Dass die traditionelle Gattungslehre immer noch die Köpfe der Leser wie der Literaturwissenschaftler beherrscht, ist ein Gemeinplatz. An einer Erweiterung des Gattungs-Spektrums arbeiten trotzdem nach wie vor nur Wenige, obwohl im weiten Feld der nicht-kanonisierten Genres viele spannende Entdeckungen zu machen wären.
Dieser dem Andenken an Zoran Konstantinovic gewidmete Band macht in Literatur aus Österreich einige solche Entdeckungen: Neben Fragen der Definition von Feuilleton und Aphorismus werden Essays, oral history-Texte, Manifeste,publizistische Prosa und viele Formen von Skizzen vorgestellt – bis hin zu Freuds Krankengeschichten. Behandelt werden Aichinger, Amanshauser, Blei, Broch, Brus, Canetti, Czernin, Freud, Haslinger, Herzl, Hormayr, Kafka, Kraus, Kürnberger, Menasse, Morgenstern, Pataki, Roth – das ergibt zwar keine Geschichte der nicht-fiktionalen Prosa in Österreich, aber Einblicke in die Schreibweisen vieler wichtiger Autorinnen und Autoren.

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Germanistik Band 70

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Band 70
Die Bibel in Canettis Blendung

Eine Studie zur Intertextualität mit einem Verzeichnis der Bibelstellen

Carolina Schutti

Band 70
ISBN: 978-3-901064-33-3
brosch., 217 Seiten
2006, innsbruck university press • iup
Preis: 38 Euro

Dass intertextuelle Anspielungen Canettis Werk geradezu prägen, ist längst bekannt. Nicht im Einzelnen untersucht worden ist bislang, wie zentral die Bibel – weit über die Geschichte Simsons hinaus – als Prätext für die Blendung fungiert. Sowohl das Alte als auch das Neue Testament sind in dem Roman geradezu omnipräsent.
Nach theoretischen Vorüberlegungen (die in Hinblick auf die Bedeutung von Bildern für die Blendung auch das Problem der Intermedialität einbeziehen) wird der Bedeutung von Religion(en) in Canettis Leben und den Wurzeln seiner Bibelkenntnis nachgegangen. Das Ergebnis einer Analyse aller (in einer übersichtlichen Tabelle zusammengestellten) Bibelanspielungen im Roman ergibt erstaunlich enge Zusammenhänge zwischen Bibel und Romanstruktur sowie Bibel und Figurencharakterisierung bzw. Figurenkonstellation. Detailbeobachtungen wie die zu biblischen Zahlen erweisen sich als aufschlussreich. Dass die Bibel als Bestandteil der Bildungstradition zitiert und das (sehr präsente) Neue Testament für den jüdischen Schriftsteller Canetti persönlich als Gegengewicht zum Judentum von Bedeutung ist, sind zwei wichtige (und überraschende) Schlussfolgerungen aus dem ausgebreiteten Material. Die hier nachgewiesene Parallelisierung von Kiens Untergang mit der Leidensgeschichte Jesu ist ein bemerkenswerter Neuansatz für die Interpretation des Romans.

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us_laufzeitschriften
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Der Wortschatz deutschsprachiger Laufzeitschriften

Barbara Gabl
ISBN: 978-3-902571-13-7
brosch., 316 Seiten, Farbabbildungen, Grafiken und Tabellen
2008, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Laufen kann jeder. Laufen macht Spaß. Laufen kennt keine Grenzen. Immer mehr laufen. Laufen als Wirtschaftsfaktor – solche und ähnliche Argumente zeigen die positive Bewertung des Laufsports, welcher sich seit ungefähr 30 Jahren allerorts etabliert hat. Das zunehmende Interesse der Öffentlichkeit am Laufsport spiegelt sich unter anderem in der breiten Berichterstattung in den Medien wider ebenso wie in der raschen Veränderung einer spezifischen Textsorte, nämlich den Laufzeitschriften. Die vorliegende Arbeit ist eine (medien-)linguistische Untersuchung deutschsprachiger Laufzeitschriften. Zu Beginn wird das Medium Laufzeitschrift mit seinen medientypischen Merkmalen beschrieben. Das primäre Anliegen der Arbeit ist die eingehende Analyse des für Laufzeitschriften typischen Vokabulars. Dabei werden sowohl textsorten- linguistische als auch lexisch-phraseologische Mittel wie Eigennamen, Anglizismen und Metaphern aufgezeigt. Die Analyse der Fachlexik mündet in eine Art Fachwörterbuch des Laufsports. Schließlich besteht ein weiteres Untersuchungsziel darin, den Wortschatz von Laufzeitschriften unter sprachhistorischen Aspekten, sozusagen im Wandel der Zeit, zu betrachten und angesichts der Veränderungen die Einstellungen der Sprachbenutzer zu ermitteln. LinguistInnen und SoziologInnen sowie alle am Laufsport Interessierten erhalten so einen Einblick in Tendenzen und künftige Entwicklungen im überaus reichhaltigen Wortschatz des medialen Luxusprodukts Laufzeitschrift.

Canadiana oenipontana

Hrsg.: Ursula Mathis-Moser

ISBN: 978-3-901064-19-5

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Space and Gender

Spaces of Difference in Canadian Women's Writing
Espaces de différence dans l‘écriture canadienne au féminin

Doris Eibl, Caroline Rosenthal (Hg.)

canadiana oenipontana 10
ISBN 978-3-902719-19-5
brosch., 258 Seiten, engl., franz.
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro

Der zweisprachige Band Space and Gender, Spaces of Difference in Canadian Women‘s Writing – Espaces de différence dans l‘écriture canadienne au féminin ist der Frage nach Darstellungsformen und Konstruktionen von Raum in der anglophonen und frankophonen Frauenliteratur Kanadas gewidmet. Besondere Berücksichtigung findet dabei die These, dass Räume nicht a priori existieren, sondern kulturelle Konstrukte sind, die u.a. Geschlechterverhältnisse widerspiegeln, perpetuieren oder auch neu definieren. Aus der Darstellung und Konstruktion von Räumen in der Literatur werden neben der Geschlechterproblematik auch Aspekte und Probleme des Kulturkontakts, der Migration und der ökonomisch bedingten Neubesetzung von Räumen sowie die systemische Vernetzung dieser Aspekte und Probleme ersichtlich, was die eminent politische Dimension der gegenwärtigen Raumdiskussionen unterstreicht. Der Band berücksichtigt Werke von Nelly Arcan, Margaret Atwood, Dionne Brand, Nicole Brossard, Catherine Bush, Hiromi Goto, Anne Hébert, Marie Lafortune, Marilú Mallet, Suzette Mayr, Tessa McWatt, Roxane Nadeau, Lilian Nattel, Gail Scott, Élise Turcotte und Jane Urquhart.

ISBN: 978-3-902571-93-9

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Acadians and Cajuns. The Politics and Culture of French Minorities in North America
Acadiens et Cajuns. Politique et culture de minorités francophones en Amérique du Nord

Ursula Mathis-Moser, Günter Bischof (Hg.)

Band 9
ISBN: 978-3-902571-93-9
brosch., 204 Seiten, franz. – engl.
2009, innsbruck university press • iup
Preis: 19,90 Euro


Die Begriffe "Acadiens", "Cadiens" et "Cajuns" halten viele für austauschbar: Je nachdem, ob sie im Kontext Kanadas oder Louisianas stehen, werden sie zur Beschreibung ein und derselben Identität mit lediglich unterschiedlichen regionalen Varianten herangezogen. Die in diesem Sammelband vereinigten Beiträge hinterfragen die dadurch entstandenen Mythen, werfen ein gänzlich anderes Licht auf diese Identitäten und legen eine neue Interpretation der Geschichte, Politik, Sprache, Literatur sowie der Volkskultur beider frankophoner Minderheiten in Nordamerika vor.

Cover Kanadazentrum

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10 Jahre «Zentrum für Kanadastudien» an der Universität Innsbruck 1997–2007
The 10 Years Anniversary of the «Canadian Studies Center» at the University of Innsbruck 1997–2007
Les 10 ans du «Centre d’études canadiennes» à l’Université d’Innsbruck 1997–2007

Ursula Mathis-Moser (Hg.)

Band 8
ISBN: 978-3-902571-29-8
brosch., 200 Seiten, zahlr. Fotos und Abbildungen, Tabellen, Farbdruck, teilw. engl., franz.
2007, innsbruck university press • iup
Preis: 15 Euro

Nach Jahren intensiver und erfolgreicher Arbeit feiert das Zentrum für Kanadastudien der Universität Innsbruck sein zehnjähriges Bestehen. Dieses Jubiläum soll Anlass sein, um einerseits Bilanz zu ziehen und andererseits mit neuen Visionen in die Zukunft zu blicken. Die vorliegende Festschrift – in dreisprachiger Fassung und mit einem umfangreichen tabellarischen Anhang – soll diesem doppelten Ziel gerecht werden.
ISBN 3-902149-76-1

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Nouveaux regards sur la littérature québécoise
Hommage à Pierre de Grandpré

Actes du cinquième colloque de l'association des jeunes chercheurs européens en littérature québécoise

Hélène Amrit, Anna Giaufret, Ursula Mathis-Moser (Hg.)

Band 7
ISBN-10: 3-902149-76-1
brosch., 165 Seiten, franz.
2004, Leopold-Franzens-Universität
Preis: 15 Euro


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